Um eine Ortsveränderung handelt es sich, wenn Personen oder Güter für nachfolgende Aktivitäten nicht den Ort der vorhergehenden Aktivitäten beibehalten können, sondern zu diesem Zweck den Standort wechseln müssen.

AllgemeinesBearbeiten

Ortsveränderungen sind deshalb die Folge von Aktivitäten.[1] Zu den Aktivitäten gehören insbesondere:[2]

Die Summe aller Ortsveränderungen wird als Verkehr bezeichnet. Mobilität ist in diesem Zusammenhang die Möglichkeit der Ortsveränderung.

Ortsveränderung ist anders ausgedrückt die Überwindung von Raum in der Zeiteinheit.[3] Sie wird direkt durch Personen als Fußgänger oder indirekt mit Hilfe eines Transportmittels bewältigt. Voraussetzung für Ortsveränderungen ist das Vorhandensein von Straßennetz, Schienennetz, Wasserwegen oder Luftkorridoren.

Ortsveränderungen werden durch Entfernung, Häufigkeit, Regelmäßigkeit, Zeitaufwand und zeitliche Verteilung charakterisiert.[4]

ArtenBearbeiten

Im Hinblick auf die Art der Ortsveränderung wird unterschieden zwischen:[5]

  • Weg: ist die Ortsveränderung von Personen,
  • Transport: ist die Ortsveränderung von Personen und/oder Gütern,
  • Fahrt: ist die Ortsveränderung von Fahrzeugen,
  • Bewegung (Physik): in der Physik die Ortsveränderung mit der Zeit,
  • Fortbewegung (Lokomotion): die Ortsveränderung von Lebewesen und
  • Beförderung: ist die Ortsveränderung von Personen/Gütern in Transportmitteln.

Quellen und Ziele der Ortsveränderung heißen Verkehrszellen; sie unterteilen das Verkehrsgebiet.

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Peter Kirchhoff, Städtische Verkehrsplanung: Konzepte, Verfahren, Maßnahmen, 2002, S. 1
  2. Peter Kirchhoff, Städtische Verkehrsplanung: Konzepte, Verfahren, Maßnahmen, 2002, S. 1
  3. Martin Korda (Hrsg.), Städtebau: Technische Grundlagen, 2005, S. 216
  4. Martin Korda (Hrsg.), Städtebau: Technische Grundlagen, 2005, S. 218
  5. Peter Kirchhoff, Städtische Verkehrsplanung: Konzepte, Verfahren, Maßnahmen, 2002, S. 1