Oberlandesgericht Breslau

deutsches Gericht 1879-1945

Das Oberlandesgericht Breslau war ein von 1879 bis 1945 bestehendes deutsches Oberlandesgericht.

GeschichteBearbeiten

Das Oberlandesgericht Breslau wurde mit Wirkung zum 1. Oktober 1879[1] als eines von 13 Oberlandesgerichten in Preußen gebildet. Der Sitz des Gerichts war Breslau. Der Oberlandesgerichtsbezirk war deckungsgleich mit der Provinz Schlesien und bestand zu Anfang aus den 14 Bezirken der Landgerichte Beuthen, Breslau, Brieg, Glatz, Gleiwitz, Glogau, Görlitz, Hirschberg, Liegnitz, Neisse, Oels, Oppeln, Ratibor und Schweidnitz.

1933 wurden beim Oberlandesgericht ein Erbgesundheitsobergericht und ein Sondergericht geschaffen. Zum 1. April 1941 wurden die Landgerichtsbezirke Beuthen-Kattowitz, Bielitz, Gleiwitz, Neisse, Oppeln, Ratibor und Teschen dem neugeschaffenen Oberlandesgericht Kattowitz zugeschlagen.[2] Das Oberlandesgericht bestand bis 1945.

Präsidenten des OLG BreslauBearbeiten

Siehe auchBearbeiten

LiteraturBearbeiten

  • Eberhard Eggel: „200 Jahre Oberlandesgericht Breslau 1742–1942“, in: Jahrbuch der Schlesischen Friedrich-Wilhelms-Universität zu Breslau, Band 1, Würzburg 1955, S. 182ff.

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Gesetz, betreffend die Errichtung der Oberlandesgerichte und der Landgerichte vom 4. März 1878 (PrGS 1878, S. 109–124)
  2. Erlaß über die Errichtung eines Oberlandesgerichts in Kattowitz vom 20. März 1941 (RGBl. I S. 156)