Norddeutsche Realisten

Norddeutsche Realisten ist der Name einer losen Malervereinigung, die sich im Rahmen jährlich stattfindender Plein-Air-Symposien formiert hat.[1] Der sich dabei jedes Mal aufs Neue konstituierende Künstlerkreis dient dazu, im Freien nach der Natur zu arbeiten. Dieses Treffen fand 1989 erstmals statt, vom Maler Nikolaus Störtenbecker initiiert.[2]

GeschichteBearbeiten

Die Norddeutsche Realisten bestehen seit 1995 unter dieser Bezeichnung und haben es sich zur Aufgabe gemacht, die Landschaft Schleswig-Holsteins, insbesondere Impressionen der Insel Helgoland und der Städte Kiel, Lübeck, Schleswig und Rendsburg, malerisch einzufangen. Schiffe und Hafenszenen gehören zu den häufig dargestellten Sujets, Natureindrücke und Stadtansichten ebenso wie Porträts vervollständigen das Spektrum. Das künstlerische Erbe der Malervereinigung liegt im Realismus und Pleinairismus des 19. Jahrhunderts und ist mit Namen wie Gustave Courbet oder der Schule von Barbizon verknüpft. Hervorstechendes Charakteristikum der Norddeutsche Realisten ist ihre an diesen realistischen Tendenzen geschulte figurative Bildauffassung. Ihre Gemälde sind durch einen schwungvollen malerischen, bisweilen expressiven Gestus und einen pastosen Farbauftrag ausgezeichnet, die sowohl Landschaften als auch Figuren abbilden.[2]

AuszeichnungenBearbeiten

  • 2013: Kunstpreis der Schleswig-Holsteinischen Wirtschaft[3]

Teilnehmer an SymposienBearbeiten

LiteraturBearbeiten

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Symposien, Webseite der Norddeutschen Realisten. Abgerufen am 29. September 2016.
  2. a b Lexikon. Gruppe Norddeutsche Realisten, Webseite. Ketterer Kunst. Abgerufen am 29. September 2016.
  3. Kunstpreis für die Norddeutsche Realisten (Memento des Originals vom 29. September 2016 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.schloss-gottorf.de, Webseite des Landesmuseums für Kunst und Kulturgeschichte. Abgerufen am 29. September 2016.