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Niedersächsische Sparkassenstiftung

Stiftung zur Förderung der Kunst, der Musik, der Museen und der Denkmalpflege

Die Niedersächsische Sparkassenstiftung in Hannover ist eine Stiftung zur Förderung der Bildenden Kunst, der Musik, der Museen und der Denkmalpflege in Niedersachsen. Mit einem Stiftungskapital von rund 27,8 Millionen Euro[1] und etwa 3,5 Millionen Euro herausgegebenen Fördergeldern jährlich, gehört die Einrichtung, die mit der VGH-Stiftung kooperiert und eine gemeinsame Geschäftsführung tätigt,[2] zu den größten Kulturstiftungen in Norddeutschland. Sie besitzt eine große Sammlung Zeitgenössischer Kunst und hat eine Reihe eigener Preise und Veranstaltungen wie die Niedersächsischen Musiktage initiiert.[1]

Niedersächsische Sparkassenstiftung
Rechtsform: Stiftung bürgerlichen Rechts
Zweck: Förderung von Bildender Kunst, Musik, Museen und Denkmalpflege in Niedersachsen
Vorsitz: Vorstand: Thomas Mang, Bernhard Reuter, Ludwig Momann, Thomas S. Bürkle, Boris Pistorius, Friedrich von Lenthe
Geschäftsführung: Johannes Janssen (Stiftungsdirektor), Martina Fragge (stellvertr. Geschäftsf.)
Bestehen: seit 1985
Stifter: Niedersächsische Sparkassen, Norddeutsche Landesbank
Stiftungskapital: ca. 27,8 Mio. EUR (Stand: 12/2014)
Sitz: Schiffgraben 6-8, 30159 Hannover
Website: nsks.de

Inhaltsverzeichnis

GeschichteBearbeiten

Die Stiftung wurde 1985 von niedersächsischen Sparkassen und der Norddeutschen Landesbank gegründet. Träger war von Anfang an der Sparkassenverband Niedersachsen. Zu den Förderzielen zählte anfänglich auch die Niederdeutsche Sprache.[1]

Seit dem Jahr 2000, als die VGH Versicherungen anlässlich des 250-jährigen Jubiläums die VGH Stiftung gründeten, wurde die Geschäftsführung der beiden Stiftungen gemeinsam geführt.[1]

AktivitätenBearbeiten

Die Stiftung hatte im Jahr 2008 eine eigene Kunstsammlung aufgebaut mit mehr als 1200 Werken zeitgenössischer Künstler. Die Stücke werden teils in Wanderausstellungen oder auch als Leihgaben in niedersächsischen Museen präsentiert.[1]

Seit 1991 wurde die Vergabe des ursprünglich von dem Kunstmäzen Bernhard Sprengel 1979 gestifteten Sprengel-Preises für Bildende Kunst (dotiert mit 12.500.- €) jährlich übernommen. Ab 1995 kam der Kurt-Schwitters-Preis hinzu, so dass sich beide Preisvergaben jetzt im Zwei-Jahres-Rhythmus abwechseln.[3]

Publikationen (Auswahl)Bearbeiten

  • Heinz Liesbrock: Zeitströmungen. Kunst der Gegenwart aus der Sammlung der Niedersächsischen Sparkassenstiftung, überw. ill. Katalog, Hrsg.: Niedersächsische Sparkassenstiftung, Hannover, 1996
  • Martina Fragge, Jennifer Horstmann (Red.): 20 Jahre Niedersächsische Sparkassenstiftung. Bilanz, hrsg. von der Niedersächsischen Sparkassenstiftung, Hannover: Niedersächsische Sparkassenstiftung, 2005; darin:
    • CD von Dirk Liebenow, Arne Meyer: Unser Thema, Programm-Mitschnitt der Fernseh-Sendung NDR 1 Niedersachsen vom 18. August 2005

LiteraturBearbeiten

  • Theda Minte: Niedersächsische Sparkassenstiftung. In: stiften fördern gestalten. Wegweiser zu Stiftungen in Hannover, hrsg. vom Büro Oberbürgermeister – Grundsatzangelegenheiten – in Zusammenarbeit mit der Stiftungsinitiative Hannover, aktualisierte Neuauflage, Hannover: November 2007, S. 95
  • Rainer Ertel: Niedersächsische Sparkassenstiftung. In: Klaus Mlynek, Waldemar R. Röhrbein (Hrsg.) u. a.: Stadtlexikon Hannover. Von den Anfängen bis in die Gegenwart. Schlütersche, Hannover 2009, ISBN 978-3-89993-662-9, S. 473f.

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten