Nationalliga A (Schach) 2001

Spielzeit der höchsten Spielklasse der Schweizerischen Mannschaftsmeisterschaft im Schach

In der Saison 2001 der Schweizer Nationalliga A im Schach lieferten sich der Titelverteidiger SG Biel und die SG Zürich ein Kopf-an-Kopf-Rennen um den ersten Platz. Erst in der Runde fiel im direkten die Entscheidung zugunsten der Bieler. Aus der Nationalliga B waren der SV Wollishofen und Club d’Echecs de Genève aufgestiegen. Während Wollishofen den Klassenerhalt erreichte, musste Genf zusammen mit der SG Riehen direkt wieder absteigen. Zu den gemeldeten Mannschaftskadern der teilnehmenden Vereine siehe Mannschaftskader der Schweizer Nationalliga A im Schach 2001.

AbschlusstabelleBearbeiten

Pl. Verein Sp G U V MP Brett-P.
01. SG Biel (M) 9 8 1 0 17:1 48,0:24,0
02. SG Zürich 9 7 1 1 15:3 47,5:24,5
03. Schachklub Luzern 9 5 2 2 12:6 41,0:31,0
04. Schachfreunde Reichenstein 9 5 1 3 11:7 38,0:34,0
05. SK Bern 9 4 2 3 10:8 35,5:36,5
06. SG Winterthur 9 2 4 3 8:10 39,0:33,0
07. SK Mendrisio 9 3 0 6 6:12 31,5:40,5
08. SV Wollishofen (N) 9 1 2 6 4:14 29,5:42,5
09. Club d’Echecs de Genève (N) 9 2 0 7 4:14 21,0:51,0
10. SG Riehen 9 1 1 7 3:15 29,0:43,0

EntscheidungenBearbeiten

Schweizer Meister: SG Biel
Absteiger in die Nationalliga B: Club d’Echecs de Genève, SG Riehen
(M) Meister der letzten Saison
(N) Aufsteiger der letzten Saison

KreuztabelleBearbeiten

Ergebnisse 01. 02. 03. 04. 05. 06. 07. 08. 09. 10.
01. SG Biel 5 4 5 7 5
02. SG Zürich 3 5 5 6 4 6
03. Schachklub Luzern 4 3 4 5 3
04. Schachfreunde Reichenstein 3 3 4 6 5
05. SK Bern 2 3 4 4
06. SG Winterthur 4 5 4 4 4
07. SK Mendrisio 2 5
08. SV Wollishofen 4 4
09. Club d’Echecs de Genève 1 ½ 2 ½ 5
10. SG Riehen 3 3 4 3 3

Aufstiegsspiele zur Nationalliga ABearbeiten

Für die Aufstiegsspiele qualifiziert hatten sich aus der Nationalliga B Ost der Sieger SK St. Gallen und der Zweitplatzierte Nimzowitsch Zürich, aus der Nationalliga B West der Sieger Sorab Basel und der Zweite Rössli Reinach.[1] Die Aufstiegsspiele zwischen St. Gallen und Reinach sowie zwischen Basel und Zürich fanden bei den Staffelsiegern statt. In beiden Wettkämpfen konnten sich die Gastgeber, die damit in die Nationalliga A aufstiegen, knapp durchsetzen. Basel siegte mit 5:3, St. Gallen behielt nach einem 4:4 dank der besseren Berliner Wertung (21½:14½) die Oberhand.[2]

SK St. Gallen Rössli Reinach Ergebnis
Milan Novkovic Guntram Gärtner ½:½
Michail Umansky Franz Hölzl ½:½
Robert Thoma Bela Toth 1:0
Marc Potterat Martin Preiss 1:0
Jürg Jenal Mahmut Xheladini ½:½
Helene Mira Ralph Buss 0:1
Anton Thaler Christian Terraz ½:½
Martin Leutwyler Philipp Ammann 0:1
Sorab Basel Nimzowitsch Zürich Ergebnis
Branko Filipović Peter Kühn 0:1
Jean-Luc Costa Dejan Pikula ½:½
Max Scherer Victor Manievich ½:½
Tatjana Lematschko Christian Palmer 1:0
Mirko Mikavica Carmi Haas 1:0
Miroslav Desancic Daniel Borner ½:½
Zoran Bojic Christoph Drechsler 1:0
Mersudin Hamzabegovic Hugo Kalbermatter ½:½

Die MeistermannschaftBearbeiten

1. SG Biel
 

Christian Maier, Ognjen Cvitan, Jörg Grünenwald, Antonin Robert, Franjo Begovac, Didier Leuba, Yannick Pelletier, Joseph Gallagher, Simon Bohnenblust, Vadim Milov, Christian Bauer.

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Endtabellen der Nationalliga B (PDF; 902 KB) in der Schweizerischen Schachzeitung 10/2001, Seite 38
  2. Ergebnisse der Aufstiegsspiele (PDF; 399 KB) in der Schweizerischen Schachzeitung 11–12/2001, Seite 27

WeblinksBearbeiten