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Nachtspuren

Film von Michael Grothe, Andreas Hartmann, Marvin Hesse und Christopher Lorenz (2009)

Nachtspuren ist ein deutscher Spielfilm von Michael Grothe, welcher am 31. Januar 2009 in Deutschland uraufgeführt[2] und am 28. Mai 2009 auf DVD veröffentlicht wurde.[3] Der Film ist ein Episodendrama, dessen verschiedene Handlungsstränge sich mehrfach kreuzen. Der Film spielt in einer Nacht.

Filmdaten
OriginaltitelNachtspuren
ProduktionslandDeutschland
OriginalspracheDeutsch
Erscheinungsjahr2009
Länge65 Minuten
AltersfreigabeFSK 12[1]
Stab
RegieMichael Grothe,
Andreas Hartmann,
Marvin Hesse,
Christopher Lorenz
DrehbuchMichael Grothe
ProduktionMichael Grothe
MusikJoe Noé
KameraAndreas Hartmann,
Marvin Hesse,
Alexander Roch,
Christian Sowa,
Christopher Lorenz,
Michael Grothe
SchnittMichael Grothe
Besetzung

HandlungBearbeiten

Auf der offiziellen Film-Website wurde folgende Inhaltszusammenfassung veröffentlicht:

„In einer scheinbar gewöhnlichen Nacht kreuzen sich die Schicksale von Menschen, die eines verbindet: Am nächsten Morgen wird ihr Leben nicht mehr das Gleiche sein. Ein junger Polizist steht hilflos vor dem Scheitern seiner Ehe und erlebt den schwersten Dienst seiner Laufbahn. Für eine junge Frau wird aus einem zarten Flirt brutaler Ernst. Ein DJ schöpft in einer Lebenskrise durch eine alte Freundin neue Hoffnung. Zwei Freunde bezahlen für einen Moment des Übermuts einen hohen Preis. Der Verlust seiner Freundin treibt einen jungen Mann zu einer Tat, die die Protagonisten am Ende der Nacht zusammenführt.“[4]

ProduktionBearbeiten

Nachtspuren ist ein sog. Low-Budget-Film, da er fast ohne Budget hergestellt worden ist. Alle Beteiligten haben unentgeltlich an dem Film gearbeitet und nur nebenbei bei der Produktion mitgewirkt.[5] So studierte beispielsweise Produzent Michael Grothe während der Produktionszeit eigentlich das Fach Soziologie an der Universität Bielefeld.[6] Prominente Unterstützung erhielt das Team von Schauspielerin Nova Meierhenrich, die eine Nebenrolle in dem Film übernahm, nachdem sie das Drehbuch gelesen hatte.[7] Außerdem steuerte der Rapper Kollegah zwei Songs zum Soundtrack des Films bei.[8]

KritikBearbeiten

Der Film wurde weitgehend positiv von der berichtenden Presse aufgenommen. So bezeichnete das Westfalen-Blatt den Film als „durchaus sehenswert“ und nannte die Schauspieler „authentisch“[9]. Das Magazin Ultimo schrieb in Anlehnung an den Drehort Bielefeld: „Bielefeld wird New York“[10]. Die Illustrierte Der Bielefelder beschrieb den Film als „dramatisch und fesselnd“[11].

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Freigabebescheinigung für Nachtspuren. Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft, März 2009 (PDF; Prüf­nummer: 117 327 DVD).
  2. Premiere am 31. Januar 2009. bielefeld.gucken.org. Abgerufen am 31. Mai 2009.
  3. DVD-Veröffentlichung. Amazon.de. Abgerufen am 31. Mai 2009.
  4. Inhaltszusammenfassung. nachtspuren.de. Archiviert vom Original am 29. Januar 2009.   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.opus-maximum.de Abgerufen am 31. Mai 2009.
  5. „Dokumentation der Filmpremiere“ auf der Film-DVD, EAN 4260157711471
  6. „Interview mit Michael Grothe“ auf der Film-DVD, EAN 4260157711471
  7. Edler, Friederike 2009: Eine Bielefelder Nacht mit Folgen, in: Neue Westfälische Nr. 12 vom 15. Januar 2009
  8. Filmcrew-Übersicht. nachtspuren.de. Archiviert vom Original am 21. Juni 2009.   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.opus-maximum.de Abgerufen am 31. Mai 2009.
  9. Westfalen-Blatt Nr. 11 vom 14. Januar 2009.
  10. Wolfgang Ueding: Bielefeld bei Nacht. In: Ultimo. Nr. 3/09, Ultimo Verlag, Münster 2009, S. 6.
  11. Stephanie Ditt: Kino aus Bielefeld – Nachtspuren. In: Der Bielefelder. Nr. 02/09, Tips-Verlag, Bielefeld 2009, S. 14.