Monogrammist

bildende Künstler, die sich nicht namentlich identifizieren lassen

Monogrammisten sind bildende Künstler, die sich nicht namentlich identifizieren lassen. Sie werden hilfsweise mit einem Notnamen bezeichnet, der in der Regel das Monogramm des Betreffenden enthält.

Monogramm des Braunschweiger Monogrammisten.

Die deutschsprachige Wikipedia verzeichnet u. a. folgende Monogrammisten:

LiteraturBearbeiten

  • Georg Kaspar Nagler: Die Monogrammisten und diejenigen bekannten und unbekannten Künstler aller Schulen, welche sich zur Bezeichnung ihrer Werke eines figürlichen Zeichens, der Initialen des Namens, der Abbreviatur desselben &c. bedient haben. Mit Berücksichtigung von Buchdruckerzeichen, der Stempel von Kunstsammlern, der Stempel der alten Gold- und Silberschmiede, der Majolicafabriken, Porcellan-Manufacturen u.s.w. Nachrichten über Maler, Zeichner, Bildhauer, Architekten, Kupferstecher, Formschneider, Briefmaler, Lithographen, Stempelschneider, Emailleure, Goldschmiede, Niello-, Metall- und Elfenbein-Arbeiter, Graveure, Waffenschmiede u.s.w. Mit den raisonirenden Verzeichnissen der Werke anonymer Meister, deren Zeichen gegeben sind, und der Hinweisung auf die mit Monogrammen oder Initialen bezeichneten Produkte bekannter Künstler … auch Ergänzung … des Neuen allgemeinen Künstler-Lexicons, und Supplement zu den bekannten Werken von A. Bartsch, Robert-Dumesnil, C. le Blanc, F. Brulliot, J. Heller u.s.w.
    5 Bände, Georg Franz, München 1858–1879; dazu General-Index G. Hirth, München 1920 (Digitalisat).
  • Monogrammisten. In: Hans Vollmer (Hrsg.): Allgemeines Lexikon der Bildenden Künstler von der Antike bis zur Gegenwart. Begründet von Ulrich Thieme und Felix Becker. Band 37: Meister mit Notnamen und Monogrammisten. E. A. Seemann, Leipzig 1950, S. 371–456.
  • Franz Goldstein: Monogramm-Lexikon. Internationales Verzeichnis der Monogramme bildender Künstler seit 1850. De Gruyter, Berlin 1964.