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ExxonMobil

US-Mineralölkonzern
(Weitergeleitet von Mobil Oil)
Exxon Mobil Corporation

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Rechtsform Corporation
ISIN US30231G1022
Gründung 30. November 1999
Sitz Irving, Texas
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten
Leitung Darren Woods (Chairman und CEO)
Mitarbeiterzahl 73.500 (2015)[1]
Umsatz 290 Mrd. USD (2018)
Branche Öl und Gas
Website www.exxonmobil.com

Die Exxon Mobil Corporation, kurz ExxonMobil, ist ein US-amerikanischer Mineralölkonzern, der 1999 durch den Zusammenschluss von Exxon (Standard Oil of New Jersey) und Mobil Oil (Standard Oil Company of New York) entstanden ist. ExxonMobil gilt als ein direkter Nachfolger der Standard Oil Company.

Mit einem Umsatz von 290,2 Milliarden US-Dollar, bei einem Gewinn von 10,8 Mrd. USD, steht Exxon Mobil laut den Fortune Global 500 auf Platz 8 der weltgrößten Unternehmen (Stand: 2019).[2] Eine Untersuchung aus dem Jahr 2019 ergab, dass ExxonMobil mit einem Ausstoß von 41,90 Milliarden Tonnen CO2-Äquivalent seit 1965 das Unternehmen mit dem weltweit vierthöchsten Ausstoß in diesem Zeitraum war.[3]

GeschichteBearbeiten

 
ExxonMobil-Building in Houston, Texas
 
Größte Unternehmen der Welt 2012 nach Umsatz
 
Struktur der Großkonzerne in der Erdölbranche

Exxon und Mobil waren im Jahr 1882 Teile eines einzigen Unternehmens, der Standard Oil Company, von John D. Rockefeller.

1911 ordnete der Oberste Gerichtshof der Vereinigten Staaten die Auflösung von Standard Oil an. Als neue Unternehmen entstanden dadurch unter anderem die Standard Oil Company of New York (Socony), die später über die Socony-Vacuum Oil zur Mobil Oil wurde, und die Standard Oil of New Jersey, abgekürzt SO (gesprochen EssO), die spätere Exxon. Beide wuchsen somit in den darauffolgenden Jahrzehnten rechtlich unabhängig voneinander weiter.

Am 30. November 1999 konnten sich die beiden nunmehr großen Konzerne aufgrund von geänderten gesetzlichen Bestimmungen wieder vereinigen.

Geschichte in DeutschlandBearbeiten

Die Geschichte von ExxonMobil in Deutschland begann 1890 in Bremen mit der Gründung der Deutsch-Amerikanischen Petroleum Gesellschaft (DAPG, später Deutsche Esso GmbH aufgegangen in ExxonMobil GmbH), die das Petroleumgeschäft der Standard Oil in Deutschland betreiben sollte.[4]

1899 folgte in Hamburg die Gründung von Mobil in Deutschland als Deutsche Vacuum Oil Company (ab 1955 Mobil Oil A.G. in Deutschland).[5] Das Unternehmen wickelte den Import und Verkauf von Schmierölen und -fetten ab, die aus den USA in Holzfässern per Schiff nach Hamburg kamen.[6]

Am 3. Februar 1923 wurde das Wort ESSO – die phonetische Schreibweise der Abkürzung SO für Standard Oil – als Markenname registriert. Im selben Jahr am 14. April eröffnete die DAPG ihre erste Straßen-Zapfstelle mit unterirdischem Tank in der Hamburger Wagnerstraße, wo Benzin unter dem Markennamen Dapolin verkauft wurde. 1925 standen in Deutschland bereits 1000 solcher Tankstellen.[7]

Mit der Umstellung auf die Kriegswirtschaft im September 1939 arbeitete die DAPG innerhalb der staatlich zentralen Lenkung durch die Arbeitsgemeinschaft Mineralölverteilung (AMV). Tankstellen wurden dem Zentralbüro für Mineralöl als Vertriebssyndikat der AMV unterstellt und gaben Fahrbenzin nur noch markenlos gegen Tankausweis oder Bezugsschein ab.

Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges war nur noch eine kleine Anzahl Tankstellen betriebsbereit, die Schiffsflotte auf ein einziges Schiff zusammengeschmolzen und der Kesselwagenbestand um 2/3 dezimiert. Die Produktionsstätten, mehrfach das Ziel schwerer Luftangriffe der Alliierten, waren stark beschädigt.[8]

1950 firmierte die Deutsch-Amerikanische Petroleum-Gesellschaft (DAPG) zur ESSO A.G. um. 1953 beginnt die Deutsche Vacuum Oil Company mit der Erdgassuche und -förderung in Deutschland und wird 1955 zur Mobil Oil A.G.[9]

1965 erschien an allen Esso-Stationen in Europa, die den Kraftstoff Esso Extra verkaufen, der Tiger als Werbefigur mit dem Slogan Pack den Tiger in den Tank.[10]

Im Jahr 1985 verkaufte die Esso Tankschiff Reederei GmbH (ETR, ursprünglich Waried Tankschiff Rhederei) mit der Esso Deutschland ihren letzten hochseetüchtigen Tanker. Bis Ende 1993 wurden alle Binnenschiffe verkauft und die Reederei zum 1. Januar 1994 aufgelöst.[11]

1999 fusionierten die beiden amerikanischen Gesellschaften Exxon Corporation und Mobil Corporation zur Exxon Mobil Corporation.[12] Ihre Esso- und Mobil-Tochtergesellschaften in Deutschland wurden 2000 unter dem Dach der neugegründeten ExxonMobil Central Europe Holding GmbH mit Sitz in Hamburg zusammengeführt. Seit 2002 sind die Produktionsaktivitäten in der ExxonMobil Production Deutschland GmbH zusammengefasst.

Im Jahr 2010 wurde das österreichische Tankstellennetz an die italienische ENI/Agip verkauft. 2012 hat SOCAR Energy Switzerland die Esso Schweiz GmbH von ExxonMobil übernommen.[13] 2014 verfügte Esso über 1051 Tankstellen in Deutschland.[14]

Am 29. November 2017 gab ExxonMobil bekannt, sein deutsches Tankstellennetz bis Ende 2018 an die britische EG Group zu verkaufen. Exxon wird die Tankstellen unter dem neuen Eigentümer auch weiterhin mit Kraftstoffen beliefern.[15]

WirtschaftsdatenBearbeiten

ExxonMobil erzielt seit mehreren Jahren hohe Gewinne und gehört deshalb laut der Liste Financial Times Global 500 regelmäßig, gemessen an der Marktkapitalisierung, zu den wertvollsten Unternehmen der Welt. Die gesamte Marktkapitalisierung des Unternehmens belief sich Anfang 2017 auf 343,2 Milliarden US-Dollar.[16]

Der Umsatz des Unternehmens schwankt stark, abhängig von den jeweiligen Ölpreisen. Er entsprach 2007, gerechnet nach der Kaufkraft, dem BIP von Belgien. Im Geschäftsjahr 2008 erzielte ExxonMobil mit 45,22 Milliarden US-Dollar den höchsten Gewinn, den bis dato ein nichtstaatliches Unternehmen jemals erzielt hat.[17] Im Geschäftsjahr 2016 betrug er, aufgrund des gesunkenen Ölpreises, noch 7,8 Milliarden Dollar.[16]

Aktionärsstruktur: Hauptaktionäre des Unternehmens sind Fonds und institutionelle Investoren, von denen jedoch keiner mehr als 4 % besitzt.

Globale Konkurrenten sind Mineralölkonzerne wie BP (Großbritannien), Total (Frankreich), Chevron Corporation (USA), ConocoPhillips (USA), ENI (Italien) und Royal Dutch Shell (Niederlande/Großbritannien). In Skandinavien der Konzern Statoil (Norwegen), sowie Lukoil und Gazprom in Russland. Hinzu kommen Staatskonzerne wie Saudi Aramco oder China National Petroleum Corporation.

Mit einer Jahresproduktion von über neun Millionen Tonnen Polyolefinen ist das Unternehmen Weltmarktführer auf diesem Gebiet.[18]

Entwicklung der Geschäftszahlen 2003–2018[19]
Jahr Umsatz
in Mrd. US-Dollar
Gewinn
in Mrd. US-Dollar
Aktiva
in Mrd. US-Dollar
Börsenwert
in Mrd. US-Dollar
2003 237 21,5 174 234
2004 291 25,3 195 269
2005 359 36,1 208 328
2006 365 39,5 219
2007 390 40,6 242
2008 460 45,2 228 504
2009 302 19,3 233 397
2010 370 30,5 303 322
2011 467 41,1 331 364
2012 452 44,9 334 385
2013 421 32,6 347 390
2014 394 32,5 349 439
2015 259 16,1 337 388
2016 219 7,8 330 324
2017 244 19,7 349 341
2018[20] 290 20,8 346 ...

Konzernstruktur/UnternehmensbeteiligungenBearbeiten

 
Das Logo von Esso
 
Das Logo von Mobil

Exxon Mobil Corporation

  • ExxonMobil Central Europe Holding GmbH, Hamburg (100 %)
    • ESSO Deutschland GmbH, Hamburg
      • Mehrere osteuropäische Gesellschaften und diverse Vertriebsgesellschaften
    • Mobil Erdgas-Erdöl GmbH, Hamburg
      • ExxonMobil Gas Marketing Deutschland GmbH, Hannover
    • ExxonMobil Production Deutschland GmbH, Hannover

ExxonMobil ist funktionell in drei Bereiche mit Unterabteilungen gegliedert:

  • Upstream (Houston, TX)
    • ExxonMobil Exploration Company
    • ExxonMobil Development Company
    • ExxonMobil Production Company
    • ExxonMobil Aftermath Entertainment
    • ExxonMobil Gas and Power Marketing Company
    • ExxonMobil Upstream Research Company
  • Downstream (Fairfax, VA)
    • ExxonMobil Refining and Supply Company
    • ExxonMobil Fuels Marketing Company
    • ExxonMobil Lubricants & Specialties Company
    • ExxonMobil Research and Engineering Company
    • ExxonMobil Global Services Company
  • Chemical (Houston, TX)
    • ExxonMobil Chemical Company
 
Raffinerie der ExxonMobil in Baton Rouge

Aktivitäten außerhalb der USABearbeiten

RusslandBearbeiten

 
Rex Tillerson und Wladimir Putin, 2012

Die Tochterfirma Exxon Neftegas Ltd. ist seit 2001 am Projekt Sachalin I zur Förderung von Erdöl und Erdgas bei der Insel Sachalin führend beteiligt.

2011 gelang es ExxonMobil als erstem ausländischen Unternehmen, einen Vertrag über die Erschließung umfangreicher Erdöl- und Erdgasreserven in Ost-Prinowosemelski in der Arktis abzuschließen, dazu in Tuapse am Schwarzen Meer mit einer zugesagten gesamten Investitionssumme von 3,2 Milliarden US-Dollar.[21] 2014 beendete Exxon Mobil die Beteiligung wegen der Sanktionen gegen Russland.

AserbaidschanBearbeiten

Seit 1994 ist Exxon Mobil am Konsortium Azerbaijan International Operating Company beteiligt, das mehrere Pipelines in Aserbaidschan betreibt.

ZukunftBearbeiten

Nach dem ehemaligen Exxon-Chef Rex W. Tillerson (vom neuen US-Präsidenten Donald Trump zum Februar 2017 zum Außenminister der Vereinigten Staaten ernannt) reichen die Ölvorräte der Erde bei gleichbleibendem Anstieg des Verbrauchs noch für weitere 160 Jahre; die Hälfte dieser Rechnung machen allerdings noch unentdeckte Vorkommen aus (siehe auch Carbon bubble, Peak-Oil).

Im März 2014 forderten die kritischen Aktionärsvereinigungen Arjuna Capital und As You Sow in einem Antrag Exxon auf, Vorsorge für den Fall zu treffen, dass große Teile der unternehmenseigenen Ölreserven nicht mehr gefördert werden könnten.[22][23] Hintergrund ist die sogenannte Kohlenstoffblase, eine potentielle Börsenblase. Diese ergibt sich aus der Unvereinbarkeit der zum Erreichen des international vereinbarten 2°C-Klimaschutzzieles nötigen CO2 Emissionsreduktionen einerseits und der um ein Vielfaches größeren Menge fossiler Reserven der Öl-, Gas- und Kohleindustrie andererseits. Sie forderten anstelle neuer Investitionen in, aus ihrer Sicht, nicht mehr förderbare Öllagerstätten eine höhere Dividende oder anderweitige Rückvergütung an die Aktionäre.

Exxon erklärte daraufhin, kein Risiko 'gestrandeter Investitionen' zu sehen, da sowohl die Weltbevölkerung als auch der weltweite Energiebedarf weiterhin ansteigen würden.[24]

Die Carbon Tracker Initiative, auf deren Report zur Kohlenstoffblase die Argumentation der Aktionäre basierte, wirft Exxon daraufhin vor, die Gefahren, insbesondere sog. "high cost high carbon" Investitionen zu unterschätzen. Diese könnten durch fallende Ölpreise und/oder strengere Klimaschutzvorgaben ggf. nicht mehr wirtschaftlich zu fördern sein[25].

Die Rockefeller-Familie, eine der letzten großen US-Industriedynastien, plant, sich bis zum Jahr 2017 von ihren Anteilen an Exxon zu trennen.[26] Vor mehr als einem Jahrhundert machte John D. Rockefeller Sr. mit Standard Oil, einem Exxon-Vorläufer, ein gewaltiges Vermögen, er gilt als reichster Mann aller Zeiten.[27] In einem Statement dazu hieß es: „Wir können nicht mit einem Unternehmen in Verbindung gebracht werden, das dem öffentlichen Interesse anscheinend Verachtung entgegenbringt.“ Grund für den Schritt sei die existenzielle Bedrohung, der sich die Menschheit und das natürliche Ökosystem durch den Klimawandel ausgesetzt sähen. „Es macht keinen Sinn - weder finanziell noch ethisch - weiter in diese Unternehmen zu investieren, während die globale Gemeinschaft die Abkehr von fossilen Brennstoffen vorantreibt.“ Das Statement schließt mit einem Aufruf: „Es ist überfällig, dass alle Menschen ihre Kräfte bündeln und diesen neuen Weg bestreiten, der den Zusammenhang zwischen der Zukunft der Menschheit und der Gesundheit unseres Ökosystems anerkennt.“[28][27][29]

Umweltbilanz und -aktivitätenBearbeiten

Position zur globalen ErwärmungBearbeiten

Verbreitung von KlimawandelleugnungBearbeiten

ExxonMobil wird in der wissenschaftlichen Literatur als einer der einflussreichsten Sponsoren von klima"skeptischen" Positionen angesehen.[30] Von 1998 bis 2005 erhielt davon 1,6 Millionen US-Dollar das American Enterprise Institute. Dieses bot Wissenschaftlern 10.000 US-Dollar sowie Spesen für Berichte, die den Klimabericht der UNO in Frage stellen.[31] Zu den gesponserten Personen zählt Willie Soon, dessen Arbeiten viele "Klimaskeptikern" als Beleg gegen die menschengemachte globale Erwärmung zitieren, wogegen Klimaforscher seine Arbeit wegen schwerer methodischer und inhaltlicher Mängel ablehnen.[32] Exxon Mobil und die Generaldirektion Binnenmarkt gewannen den Worst EU Lobby Award 2006. Betont wurde damit das stetige Bemühen des Ölkonzerns, eine faire öffentliche Debatte zum Klimaschutz aufgrund von Geschäftsinteressen zu verhindern.

Tatsächlich investierte ExxonMobil zweistellige Millionensummen in Frontgruppen, um Klimaleugnern zu helfen, wissenschaftliche Erkenntnisse zu verschleiern. Das Unternehmen übte zudem Druck auf die Regierung Bush aus, um Klimawissenschaftler aus dem IPCC zu entfernen.[33] Eine aus dem Jahr 2015 stammende Auflistung listet mehr als 70 Klimaleugnerorganisationen auf, denen ExxonMobil zwischen 1997 und 2015 insgesamt fast 34 Millionen Dollar zukommen ließ. Wichtige Empfänger waren unter anderem das American Enterprise Institute, das Competitive Enterprise Institute, das George C. Marshall Institute, die Heritage Foundation, das Heartland Institute und das Committee for a Constructive Tomorrow, die allesamt mindestens eine halbe Million Dollar erhielten. Spitzenreiter war das AEI mit ca. 4,2 Millionen Dollar.[34]

2008 erklärte ExxonMobil auf Druck seiner Aktionäre, zukünftig keine Frontgruppen mehr finanzieren zu wollen, die Zweifel am Klimawandel hervorriefen. Tatsächlich lief diese Förderung bis mindestens 2019 weiter. 2009 war der Konzern zudem Hauptfinanzier einer Lobbykampagne gegen ein von der Regierung Obama eingebrachtes umfassendes Klimaschutzgesetz, bei dem die Öl- und Gasindustrie eine halbe Milliarde Dollar für Lobbyismus gegen die vorgeschlagenen Energiegesetze investierte.[35] 2014 zahlte der Konzern nach Informationen von Forschern des MIT sowie der Harvard University mehrere hunderttausend Dollar für die Verbreitung von Falschinformationen zum Klimawandel.[36] Auch 2018 gab der Konzern rund 770.000 Dollar an insgesamt 10 Klimaleugnerorganisationen, den Großteil davon an die United States Chamber of Commerce und das American Enterprise Institute. 2017 lag der Beitrag noch etwa beim Doppelten. Zudem gab der Konzern von den 1,65 Mio. Dollar, die es in der Wahlperiode 2017/18 an Kongressabgeordnete spendete, zwei Drittel an Politiker aus, die den Klimawandel leugnen.[37]

Der bis zur Ernennung zum US-Außenminister im Februar 2017 amtierende Exxon-Vorstand Rex Tillerson nannte den Klimawandel ein „ingenieurtechnisches Problem“. 2012 riet er z. B. Landwirten, sich neue Gebiete für den Getreideanbau zu suchen.[38][39]

Wissen um den KlimawandelBearbeiten

Exxon selbst war sich hingegen über den menschengemachte globalen Erwärmung und ihre negativen Folgen im Klaren. Nach einer im September 2015 von der Journalistin Neela Banerjee[40] beim Medienkanal Inside Climate News[41] veröffentlichten Recherche mit dem Titel Exxon: The Road Not Taken („Exxon: Der nicht gewählte Weg“)[42] war 1979 bei einer Anhörung zum Klimawandel vor dem US-Senat Henry Shaw dabei. Dieser ist Autor einer davor veröffentlichten Studie zu von der Fa. Exxon auf einer Supertanker-Fahrt zwischen der Karibik und dem Persischen Golf zur CO2-Konzentration in der Erdatmosphäre erhobenen Daten.[43] Nach ihr „wusste Exxon seit Mitte der 1970er-Jahre, dass die Verbrennung fossiler Rohstoffe die Kohlendioxid-Konzentration in der Atmosphäre erhöht, dass jene erhöhte Konzentrationen den Planeten erwärme und dass diese Erwärmung für den Großteil der Welt sehr negative Folgen haben könne“.[44]

Die Öffentlichkeit täuschte ExxonMobil hingegen bewusst über diese Fakten, wie ein Vergleich interner und öffentlicher Mitteilungen der Jahre 1977–2014 ergab. Während über 80 % der internen Nachrichten und wissenschaftlichen Arbeiten den Stand der Wissenschaft anerkannten, nämlich dass der gegenwärtige Klimawandel stattfindet und menschliche Aktivität ihn verursacht, verbreiteten knapp 80 % der von Exxon gekauften Advertorials – redaktionell aufgemachte Anzeigen – Zweifel am Klimawandel sowie an den dafür ursächlichen Treibhausgasen. Je stärker die Meldungen für die Öffentlichkeit bestimmt waren, desto mehr säten sie Zweifel.[45] Zuvor hatten Wissenschaftler des Unternehmens und ein internes Forschungsprogramm, das Exxon von 1978 bis Ende der 1980er-Jahre betrieb, bestätigt, dass CO2-Emissionen zu einem Klimawandel führen.[46][47] Tatsächlich entsprachen die Prognosen Exxons für den Kohlendioxid- und Temperaturanstieg nahezu exakt den tatsächlich eingetretenen Trend. So erwartete Exxon im Jahr 1982 für das Jahr 2019 einen CO2-Anteil von knapp 420 ppm und eine Erwärmung von 0,9 Grad gegenüber einem vorindustriellen Referenzwert. Tatsächlich lag der CO2-Anteil zu diesem Zeitpunkt bei 415 ppm, die von Exxon prognostizierte Erwärmung um 0,9 Grad war 2017 erreicht.[48]

Gerichtliche Ermittlungen zu Anlegertäuschungen und VerbraucherschutzverletzungenBearbeiten

2016 leitete der New Yorker Generalstaatsanwalt Ermittlungen gegen ExxonMobil ein.[49] Dabei geht es um die Frage, ob der Konzern seine Aktionäre seit den 1980er-Jahren (damals noch als Exxon) über die Klimagefahren in die Irre geführt hat.[50] Die Staatsanwaltschaften Kaliforniens, Massachusetts und der Virgin Islands folgten New York und leiteten ebenfalls Ermittlungen ein.[51][52]

Kurze Zeit später begann auch die Generalstaatsanwältin von Massachusetts mit einer entsprechenden eigenen Untersuchung; ihr Schwerpunkt sind mögliche Verstöße gegen das US-Verbraucherschutzgesetz.

Daraufhin verklagte Exxon die Generalstaatsanwälte von Massachusetts und New York vor einem Gericht in seiner Firmenheimat Texas, um die laufenden Untersuchungen zu stoppen, ein bislang beispielloser Vorgang. Nachdem das Gericht die Klage nicht sofort ablehnte, beantragte Exxon Vorladungen gegen elf Nichtregierungsorganisationen, Stiftungen und Rechtsanwälte. Diese Vorladungen wurden eingefroren, nachdem der Richter in Texas Exxons Klage an die Gerichte in New York und Boston zurückverwies.[53]

Im Oktober 2019 sagte der Wissenschafter Martin Hoffert, der in den 1980er Jahren als wissenschaftlicher Berater für Exxon tätig war, vor dem US-Repräsentantenhaus aus, dass Exxon "Zweifel über die Gefahren des Klimawandels" verbreitet habe und dass dies "falsch" gewesen sei. Die "Folge dieser Desinformation" sei es gewesen, "das Handeln nach innen und außen zu verzögern". Als Ergebnis dieses Vorgehens würden seiner Ansicht nach "Häuser und Lebensgrundlagen wahrscheinlich zerstört und Leben verloren gehen".[54]

UnfälleBearbeiten

Bruch einer Ölpipeline in ArkansasBearbeiten

Im März 2013 brach eine Pipeline von ExxonMobil, die Schweröl vom Ölfeld Wabasca in Nord-Alberta durch den US-Bundesstaat Arkansas transportiert. Journalisten, die über den Fall berichten wollten, wurden bedroht.[55]

Methanaustritt in der NordseeBearbeiten

Seit dem 20. November 1990 strömt Methan in größeren Mengen aus einem Vorkommen rund 400 Meter unter der Nordsee, rund 140 Kilometer vor der Küste Schottlands. Es entstand, als die Stena Drilling Company im Auftrag der Exxon-Tochter Mobil North Sea bei einer Erdölbohrung mit der Plattform High Seas Driller einen Blowout auslöste.[56][57]

Verseuchung des Newtown CreekBearbeiten

Auf Grund undichter Rohrleitungen, rostender Öltanks und fehlender Maßnahmen zum Grundwasserschutz sind im Januar 2007 weite Teile des Newtown Creek bei New York City mit giftigen Chemikalien und Öl verseucht worden, unter anderem mit Blei, Benzol und Kerosin. Auf Exxons altem Brooklyner Betriebsgelände war jahrzehntelang Öl in den Grund gesickert und hatte sich im Grundwasser unter einem Wohnviertel ausgebreitet. Dämpfe steigen aus den Kellern und der Kanalisation und führen zu schweren Gesundheitsschäden unter den Einwohnern. Der ExxonMobil-Konzern musste sich zu der Zeit – auf Grund von Sammelklagen der New Yorker Bevölkerung – vor Gericht verantworten. Auch die Stadt New York leitete eine Umweltstudie ein, nachdem gütliche Verhandlungen mit dem Konzern gescheitert waren. Das US-Justizministerium erwog eine Klage. Zwar hatte Exxon bereits mit dem Abpumpen der Giftschicht begonnen, stand daraufhin aber wegen fragwürdiger Beseitigungsmaßnahmen in der Kritik.[58]

KritikBearbeiten

 
Sinkende Ölplattform „Thunder Horse“
 
Säubern der mit Öl verschmutzten Felsen nach der Havarie der Exxon Valdez

Im Schwarzbuch Markenfirmen wird dem US-Konzern unter anderem die Finanzierung von Bürgerkriegen und dem damit verbundenen Waffenhandel, sowie auch die Zerstörung der Lebensgrundlagen in Ölfördergebieten vorgeworfen.[59]

Nach Ansicht von Greenpeace missbraucht ExxonMobil seine geballte Wirtschaftsmacht gegen den Klimaschutz, Umweltinteressen und Menschenrechte. Dem Ölkonzern wird vorgeworfen, den internationalen Klimaschutz massiv zu behindern, was unter anderem von der Union of Concerned Scientists (UCS), einem Wissenschaftsverband mit 200.000 Mitgliedern in den USA, bestätigt wird.[60]

FrackingBearbeiten

ExxonMobil ist einer der größten Anwender der Fracking-Methode in den USA und immer mehr in Europa. Anfang 2014 wurde bekannt, dass Rex Tillerson, Vorstandsvorsitzender von ExxonMobil, sich einer Klage angeschlossen hat gegen ein Fracking-Projekt in der Nähe seiner Ranch in Bartonville (Texas). Er gab an, dass dies den Wert seines Grundstücks beeinträchtigen könnte.[61][62] Daraufhin wurden Tillerson und ExxonMobil im US-amerikanischen Wirtschaftsmagazin Forbes kritisiert:

“Manchmal ist die Heuchelei, die im wirklichen Leben zum Ausdruck kommt so überragend ergiebig, dass man niemals hätte hoffen können, ein ähnliches Szenario aus reiner Phantasie zu erschaffen. Treffen Sie Rex Tillerson, der CEO von Öl- und Gas-Konzern-Superstar ExxonMobil, der größte Erdgasproduzent in diesen Vereinigten Staaten von Amerika und ein neu entstehender Gigant in der Welt der exquisiten Heuchelei.”

„Sometimes, the hypocrisy expressed in real life is so sublimely rich that one could never hope to construct a similar scenario out of pure imagination. Meet Rex Tillerson, the CEO of oil and gas superstar ExxonMobile Corporation — the largest natural gas producer in these United States of America—and a newly emerging giant in the world of exquisite hypocrisy.“

Forbes[63]

Umstrittene Bohrungen in der ArktisBearbeiten

ExxonMobil begann 2014 ein neues Projekt mit dem russischen Energiekonzern Rosneft in der Arktis.[64] Diese Form der Erdölgewinnung in der Arktis ist aus ökologischen Gründen (langsamer Abbau des Öls im Falle einer Havarie) sehr umstritten. Hinzu kommt, dass die US-Regierung Wirtschaftssanktionen gegen Russland aufgrund des Krieges in der Ukraine erlassen hat.

Siehe auchBearbeiten

Geschichte der Ölkonzerne:

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. ExxonMobil: Annual Report 2015. (PDF) Abgerufen am 14. Mai 2016 (englisch).
  2. Fortune Global 500 List: See Who Made It. Abgerufen am 29. September 2018 (amerikanisches Englisch).
  3. Revealed: the 20 firms behind a third of all carbon emissions. The Guardian, abgerufen am 9. Oktober 2019 (englisch).
  4. Esso A.G (Hrsg.): 100 Jahre Esso, Hamburg 1990, S. 4 (PDF-Datei)
  5. Chronik. In: exxonmobil.com. Abgerufen am 20. Januar 2015.
  6. Mobil Oil AG (Hrsg.): Jahresringe – 100 Jahre Mobil, Hamburg 1999, S. 6.
  7. Esso A.G (Hrsg.): 100 Jahre Esso, Hamburg 1990, S. 22 (PDF-Datei)
  8. Esso A.G (Hrsg.): 100 Jahre Esso, Hamburg 1990, S. 46 (PDF-Datei)
  9. Esso A.G (Hrsg.): 100 Jahre Esso, Hamburg 1990, S. 49–52 (PDF-Datei)
  10. Esso A.G (Hrsg.): 100 Jahre Esso, Hamburg 1990, S. 60 (PDF-Datei)
  11. Esso A.G (Hrsg.): 100 Jahre Esso, Hamburg 1990, S. 83 (PDF-Datei)
  12. Our History. In: exxonmobil.com. Abgerufen am 2. Oktober 2015.
  13. SOCAR übernimmt Esso Schweiz von ExxonMobil. In: socarenergy.ch. Abgerufen am 2. Oktober 2015.
  14. Kennzahlen. In: exxonmobil.de. Abgerufen am 2. Oktober 2015.
  15. ExxonMobil verkauft deutsches Tankstellennetz Münchner Merkur, 29. November 2017.
  16. a b ExxonMobil on the Forbes World's Best Employers List. In: Forbes. (forbes.com [abgerufen am 20. November 2017]).
  17. US-Energiekonzern: Ölriese Exxon macht 45 Milliarden Dollar Gewinn. In: Spiegel Online. 1. Februar 2013, abgerufen am 20. Januar 2015.
  18. Der Standard, 15. September 2006, S. 23, mit Verweis auf CMAI – Chemical Market Associates als Quelle
  19. Walmart | WMT | Sales Revenues. Abgerufen am 21. Oktober 2018.
  20. Exxon Revenue 2006-2019 | XOM. Abgerufen am 27. Oktober 2019.
  21. Regina Bruckner: Hoffen auf Reichtum im Eis. In: derstandard.at. 14. Mai 2015, abgerufen am 7. Januar 2017.
  22. Carbon Bubble Threatens To Burst Financial Markets – As You Sow. (Nicht mehr online verfügbar.) In: asyousow.org. Archiviert vom Original am 6. Februar 2015; abgerufen am 7. Januar 2017 (englisch).   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.asyousow.org
  23. The elephant in the atmosphere. In: economist.com. 19. Juli 2014, abgerufen am 7. Januar 2017.
  24. ExxonMobil Energy and Carbon - Managing the Risks
  25. Exxon: Is business as normal the right strategy? In: carbontracker.org. 18. September 2014, abgerufen am 7. Januar 2017 (englisch).
  26. Deutsche Welle (www.dw.com): Weitere Rockefeller-Stiftung gegen Öl. In: dw.com. 24. März 2016, abgerufen am 7. Januar 2017.
  27. a b USA – Die Rockefellers - aus Öl-Multis werden grüne Kapitalisten. In: sueddeutsche.de. 25. März 2016, abgerufen am 7. Januar 2017.
  28. Exxon's Own Research Confirmed Fossil Fuels' Role in Global Warming Decades Ago – InsideClimate News. In: insideclimatenews.org. 16. September 2015, abgerufen am 7. Januar 2017 (englisch).
  29. "Moralisch verwerflich": Öldynastie Rockefeller trennt sich von Exxon. In: Spiegel Online. 23. März 2016, abgerufen am 7. Januar 2017.
  30. Justin Farrell: Corporate funding and ideological polarization about climate change. In: Proceedings of the National Academy of Sciences. Band 113, Nr. 1, 2016, S. 92–97, doi:10.1073/pnas.1509433112.
  31. Ian Sample: Scientists offered cash to dispute climate study. In: theguardian.com. 15. Dezember 2016, abgerufen am 7. Januar 2017.
  32. Deeper Ties to Corporate Cash for Doubtful Climate Researcher. In: The New York Times, 21. Februar 2015. Abgerufen am 21. April 2016.
  33. Peter C. Frumhoff et al.: The climate responsibilities of industrial carbon producers. In: Climatic Change. Band 132, 2015, S. 157–171, insb. 164, doi:10.1007/s10584-015-1472-5.
  34. ExxonMobil's Funding of Climate Science Denial. In: Desmog, Abgerufen am 6. August 2019.
  35. Nathaniel Rich: Losing Earth, Berlin 2019, S. 211f.
  36. Elizabeth Kolbert Rex Tillersons's State of Denial. In: The New Yorker, 18. Dezember 2016. Abgerufen am 18. Dezember 2016.
  37. ExxonMobil is still bankrolling climate science deniers. In: Salon, 26. Oktober 2019. Abgerufen am 27. Oktober 2019.
  38. Reuters, 27. Juni 2012, in.reuters.com: Exxon CEO calls climate change engineering problem
  39. Mark Hertsgaard: Klimawandel: Das Ende der Pasta. In: zeit.de. 18. Dezember 2012, abgerufen am 20. Januar 2015.
  40. insideclimatenews.org: Neela Banerjee; twitter.com: neelaeast (28. September 2017)
  41. insideclimatenews.org (28. September 2017)
  42. insideclimatenews.org, 29. Oktober 2015: Exxon: The Road Not Taken (28. September 2017)
  43. deutschlandfunk.de, Das Feature, 28. September 2017, Harald Brandt: Die Ölindustrie auf der Anklagebank: Smoke and Fumes (Manuskript, PDF 192 KB, S. 15, 28. September 2017)
  44. deutschlandfunk.de, Das Feature, 28. September 2017, Harald Brandt: Die Ölindustrie auf der Anklagebank: Smoke and Fumes (Manuskript, PDF 192 KB, S. 1/, 28. September 2017)
  45. Geoffrey Supran und Naomi Oreskes: Assessing ExxonMobil's climate change communications (1977–2014). In: Environmental Research Letters. Band 8, Nr. 12, 23. August 2017, doi:10.1088/1748-9326/aa815f.
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