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Als Metaphysik der Sitten bezeichnet der Philosoph Immanuel Kant seine Praktische Philosophie bzw. das Gebiet der Philosophie, in welchem sie operiert.

Kant gliedert die Philosophie in empirische und reine (also a priori arbeitende) Philosophie. Letztere besteht aus der Logik, die sich mit den Formen des Schließens beschäftigt, und aus der Metaphysik, die sich mit Gegenständen des Verstandes beschäftigt. Die Metaphysik der Sitten ist damit der Teil der Metaphysik, der sich mit den rationalen Grundbegriffen der Sittlichkeit beschäftigt im Gegensatz zu einer empirisch verfahrenden Ethik, die Kant als praktische Anthropologie bezeichnet.

Kant hat drei Werke zu seiner so definierten Moralphilosophie veröffentlicht, davon tragen (neben der Kritik der praktischen Vernunft) zwei den Begriff Metaphysik der Sitten als Titel: Die Grundlegung zur Metaphysik der Sitten (1785) und Die Metaphysik der Sitten (1797).