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Max Richards

deutscher Theaterschauspieler, Opernsänger (Tenor), Theaterregisseur und -intendant

LebenBearbeiten

Richards, Sohn eine Bankbeamten, entschloss sich, nachdem er im Theaterverein Thalia wiederholt erfolgreich aufgetreten war, die Bühnenlaufbahn zu ergreifen.

Er nahm Unterricht bei Opernsänger Friedrich Rebling und betrat 1879 am Leipziger Stadttheater zum ersten Mal die Bühne, wo er auch Engagement fand. Zuerst wirkte er als Schauspieler, und zwar als jugendlicher Held und Liebhaber. „Melchthal“, „Mortimer“ und der „Romeo“ gehörten zu seinen beliebten Darstellungen. Später ging er zur Oper über und war als Tenorbuffo tätig, so als „Veit“, „Iwanoff“ etc. Auch in der Operette erzielte er Erfolge (Der Bettelstudent).

Nachdem Richards an mehreren großen Stadttheatern als Darsteller und Sänger gewirkt hatte, übernahm er selbst die Führung einer Bühne und leitete u. a. von 1890 bis 1897 das Stadttheater in Posen. Im letztgenannten Jahre übernahm er die Direktion des Stadttheaters in Halle, dort verblieb er bis 1915. Richards besaß den Titel eines Geheimen Hofrats.

EhrungenBearbeiten

In Halle ist die Max-Richards-Straße nach ihm benannt.[1]

LiteraturBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Max Richards (Memento des Originals vom 8. November 2014 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.sachsen-anhalt-wiki.de im Sachsen-Anhalt-Wiki

AnmerkungenBearbeiten

  1. Geburtstag nach Degener, Eisenberg gibt den 10. Oktober 1852 an
  Dieser Artikel basiert auf einem gemeinfreien Text aus Ludwig Eisenbergs Großem biographischen Lexikon der deutschen Bühne im 19. Jahrhundert, Ausgabe von 1903.
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