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Martin Rackwitz

Martin Rackwitz (* 18. April 1970 in Münster) ist ein deutscher Historiker und Publizist.

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LebenBearbeiten

Rackwitz studierte Geschichte und Anglistik an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU). 1991 wurde er im Corps Holsatia aktiv.[1] Nach zwei Auslandssemestern 1993/94 an der University of Stirling schloss er das Studium 1998 mit dem 1. Staatsexamen für das gymnasiale Lehramt und dem Magister Artium ab.[2][3] Unterstützt mit einem Promotionsstipendium der CAU und des Deutschen Akademischen Austauschdienstes, forschte er von 1999 bis 2003 in Edinburgh. Für seine Doktorarbeit erforschte er die Reiseberichte aus den schottischen Highlands und Hebriden in der frühen Neuzeit.[4] 2004 wurde er an der CAU zum Dr. phil. promoviert.[5] Als Historiker widmet er sich seither der Geschichte Kiels und Schleswig-Holsteins im 19. und 20. Jahrhundert. Ein Schwerpunkt ist die Schleswig-Holsteinische Erhebung, in der sein Corps eine große Rolle spielte.[2][6] Weitere Forschungsschwerpunkte sind das Leben der Kieler Zivilbevölkerung im Ersten Weltkrieg und der Kieler Matrosenaufstand im November 1918.[7] Zugleich beteiligt Rackwitz sich an der Digitalisierung und Erschließung vom Bildernachlass des Kieler Pressefotografen Friedrich Magnussen (1914–1987).[8]

WerkeBearbeiten

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Kösener Corpslisten 1996, 78, 806.
  2. a b Deutsch-Dänische Gesellschaft
  3. Magisterarbeit: Das Bild der schottischen Highlands und der Hebriden in den Reiseberichten seit Ende des 17. Jahrhunderts bis etwa 1860.
  4. Rackwitz, Martin (Waxmann)
  5. Dissertation: Travels to terra incognita. The Scottish Highlands and Hebrides in early modern travellers’ accounts c. 1600 to 1800 (Münster et al., 2007), Internationale Hochschulschriften, Band 476, 634 Seiten, ISBN 978-3-8309-1699-4.
  6. Kieler Tagebücher aus dem Vormärz und der schleswig-holsteinischen Erhebung (2008).
  7. Kriegszeiten in Kiel : Alltag und Politik an der Heimatfront 1914–1918. ISBN 978-3-86935-214-5. Vgl. auch: Webseite der Landeshauptstadt Kiel https://www.kiel.de/kultur/_kulturmeldung.php?id=53471
  8. Stadtarchiv Kiel: Fotoarchiv. Abgerufen am 27. Juni 2016.