Marschall der Russischen Föderation

Der Marschall der Russischen Föderation (russisch Маршал Росси́йской Федера́ции, Marschal Rossijskoj Federazii) ist der höchste Dienstgrad innerhalb der russischen Streitkräfte. Einziger Träger dieses Ranges war bisher der russische Offizier Igor Dmitrijewitsch Sergejew.

Flag of Russia.svg
Marschall
der Russischen Föderation
RAF A F10MarshRF after2010.png Marshal polevoy pogon 2.png

Dienstuniform / Felddienstanzug

Dienstgradgruppe der Offiziere
NATO-Rangcode OF–10 vergleichbar
Dienstgrad Heer/Luftwaffe keiner
Dienstgrad Marine keiner
Abkürzung (in Listen)
Besoldungsgruppe Erlass 2010: [1]

GeschichteBearbeiten

Die Einführung erfolgte am 11. Februar 1993 im Ergebnis der Auflösung der Sowjetunion. Der Rang folgt unmittelbar über dem Armeegeneral oder dem Flottenadmiral (in Übersetzungen gelegentlich auch Admiral der Flotte) und steht nach eigenem Verständnis in der Tradition des Marschall der Sowjetunion. Erst 1997 wurde der Rang erstmals verliehen und bisher nur an den ehemaligen Verteidigungsminister Igor Dmitrijewitsch Sergejew, welcher zuvor Armeegeneral und Befehlshaber der Strategischen Raketentruppen war.

RangbeschreibungBearbeiten

Der Marschall der Russischen Föderation ist im Rang höhergestellt als der Armeegeneral (General, OF-9), der Generaloberst (hier Generalleutnant, OF-8), Generalleutnant (hier Generalmajor, OF-7) und schließlich der Generalmajor (hier Brigadegeneral, OF-6). Dieser Rang ist vergleichbar mit dem Field marshal oder General of the Army der amerikanischen Streitkräfte.

Das Rangabzeichen ist ähnlich dem des Marschalls der Sowjetunion, wobei das Wappen der Sowjetunion durch den Russischen Doppeladler ersetzt wurde. Der charakteristische Marschallstern, als Zeichen des ranghöchsten Offiziers, blieb erhalten.

Dienstgrad
niedriger:
Armeegeneral
(Flottenadmiral)

 
Marschall der
Russischen Föderation
höher:
keiner

GalerieBearbeiten

Siehe auch

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Besoldung und Gestaltung: Gemäß Präsidenten-Erlass der Russischen Föderation vom 11. März 2010 Nr. 293