Margit Ksoll-Marcon

bayerische Historikerin

Margit Ksoll-Marcon (* 1956 in Altötting) ist eine bayerische Historikerin und Generaldirektorin der Staatlichen Archive Bayerns.

Ksoll-Marcon studierte Neuere Geschichte, Bayerische Landesgeschichte und Afrikanistik an der Ludwig-Maximilians-Universität München und legte 1982 ihr Magisterexamen ab. 1985 promovierte sie in Geschichte mit einer Arbeit zu den wirtschaftlichen Verhältnissen des bayerischen Adels 1600–1679 und war anschließend wissenschaftliche Mitarbeiterin am Bayerischen Hauptstaatsarchiv im DFG-Projekt „Reichskammergericht“.

Von 1988 bis 1991 besuchte sie die Archivschule und trat 1991 als Referentin am Bayerischen Hauptstaatsarchiv in den höheren Archivdienst ein. 1998 wurde Ksoll-Marcon Referentin der Generaldirektion der staatlichen Archive Bayerns und ab 2005 leitete sie die Abteilung Neuere Bestände am Bayerischen Hauptstaatsarchiv. Von April 2007 bis Februar 2008 war sie für die Abteilung Bestandserhaltung, Forschung, Veröffentlichung in der Generaldirektion der Staatlichen Archive zuständig und wurde zum 1. März 2008 zur Generaldirektorin der Staatlichen Archive Bayerns ernannt.[1] Mit ihr ist erstmals eine Frau an der Spitze der Generaldirektion.

Ksoll-Marcon ist Lehrbeauftragte an der Ludwig-Maximilians-Universität München und war von 2014 bis 2018 Mitglied im Rat für Informationsinfrastrukturen. Sie verfasste zahlreiche Artikel im Biographisch-Bibliographischen Kirchenlexikon (BBKL).

VeröffentlichungenBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Leitung der Generaldirektion der Staatlichen Archive Bayerns