Manuel Mengis

Schweizer Jazzmusiker

Manuel Mengis (* 4. Februar 1972 in Visp, Kanton Wallis) ist ein Schweizer Jazztrompeter, Komponist und Bandleader.

Leben und WirkenBearbeiten

Mengis lernte mit elf Jahren Trompete; während eines Austauschsjahrs in Kanada kam er mit dem Jazz in Kontakt. Nach der Rückkehr studierte er zwei Jahre an der ETH Zürich Erdwissenschaft und absolvierte eine Ausbildung zum Bergführer. Kurz darauf begann er eine Ausbildung an der Jazzschule Luzern bei Peter Schärli, aber auch bei Lars Lindvall und Nat Su. Mengis spielte in dieser Zeit u. a. mit Roberto Domeniconi, Bruno Amstadt, Hämi Hämmerli und Bruno Spoerri. Nach dem Abschluss des Studiums gründete er seine Gruppe 6 (u. a. mit Christoph Erb), mit der er 2004 das Album Into the Barn für HatHut Records einspielte. Daneben arbeitete er mit Vera Kappeler, Lens Huber, Harald Haerter, Norbert Pfammatter, Bänz Oester und Arthur Blythe. Mengis lebt im Wallis, unterrichtet Trompete und arbeitet saisonal als Bergführer. 2006 gewann er mit seiner Gruppe 6 den Zürcher ZKB Jazzpreis. Als Gründungsmitglied der IGNM-VS wirkt er seit 2011 im Vorstand der IGNM-VS resp. des internationalen Festivals für Neue Musik Forum Wallis mit (1).

Diskographische HinweiseBearbeiten

  • Into the Barn (HatOLOGY, 2006)
  • The Pond (HatOLOGY, 2008)
  • Dulcet Crush (HatOLOGY, 2009)

WeblinksBearbeiten