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Das Main-Echo gilt als die größte Tageszeitung am Bayerischen Untermain. Die verkaufte Auflage beträgt 65.343 Exemplare, ein Minus von 27,1 Prozent seit 1998.[1] Die Zeitung wird von Verlag und Druckerei Main-Echo GmbH & Co. KG herausgegeben. Firmensitz und Druckzentrum des mittelständischen Familienunternehmens mit rund 300 Mitarbeitern befinden sich in Aschaffenburg; angegliedert sind sieben weitere Service-Stellen, verteilt über das Mainviereck.

Main-Echo
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Beschreibung deutsche Tageszeitung
Verlag Verlag und Druckerei Main-Echo GmbH & Co. KG
Erstausgabe 24. November 1945
Verkaufte Auflage 65.343 Exemplare
(IVW 2/2019, Mo–Sa)
Chefredakteur Martin Schwarzkopf
Geschäftsführer Ulrich Eymann, Marco Eisert
Weblink www.main-echo.de

Inhaltsverzeichnis

VerbreitungBearbeiten

Das Verbreitungsgebiet erstreckt sich über die Stadt und den Landkreis Aschaffenburg, den Landkreis Miltenberg, den Main-Spessart-Kreis sowie angrenzende Gebiete in Südhessen und Nordbaden, umfasst also Gebiete in drei Bundesländern. Das Main-Echo erscheint in acht Ausgaben – darunter die Titel Bote vom Untermain, Lohrer Echo und Wertheimer Zeitung.

AuflageBearbeiten

Das Main-Echo hat, wie die meisten deutschen Tageszeitungen, seit den 2000er Jahren an Auflage eingebüßt. Die verkaufte Auflage ist in den letzten 10 Jahren um durchschnittlich 2 % pro Jahr gesunken. Im letzten Jahr hat sie um 2,3 % abgenommen.[2] Gegenwärtig beträgt sie 65.343 Exemplare.[3] Der Anteil der Abonnements an der verkauften Auflage liegt bei 91,8 Prozent.

Entwicklung der verkauften Auflage[4]

 


VerlagspublikationenBearbeiten

 
Zeitungen des Medienhauses Main-Echo

Weitere Publikationen des Verlages:

  • Das Magazin top shop hat eine Auflage von weit über 230 000 Exemplaren und informiert wöchentlich alle Haushalte im Main-Echo-Verbreitungsgebiet. In sechs Lokalausgaben berichtet das Magazin in boulevardeskem Stil „übergreifend über Themen, die alle angehen“.
  • Der Main-Echo-Kurier am Wochenende enthält die Anzeigen der Main-Echo-Wochenendausgabe und geht gratis an Nicht-Zeitungsabonnenten am Bayerischen Untermain.
  • Die Zeitschrift Spessart beschreibt jeden Monat in rund 3000 Exemplaren Besonderheit und Historie dieser Kulturlandschaft.
  • Das Telefonbuch für die Bereiche Aschaffenburg und Miltenberg fasst Rufnummern und Adressen der Region zusammen. Die Bände wurden bereits ausgezeichnet mit dem Innovationspreis des Verbands freier Telefonbuch-Verleger.

Online findet man das Main-Echo über den Internetauftritt main-echo.de wieder. Seit mindestens März 2018 werden Nutzer mit aktiviertem Werbeblocker ausgesperrt.

GeschichteBearbeiten

Die erste Ausgabe des Main-Echo erschien am 24. November 1945. Die amerikanische Militärverwaltung hatte nach dem Ende des Dritten Reiches dem Chefredakteur August Gräf und Jean Stock die Lizenz erteilt, eine demokratische Zeitung für den Untermain herauszugeben.

Das Unternehmen leiten in der dritten Generation die Nachfahren von Wilhelm Engelhard, der 1946 einen Lizenzanteil erwarb und die Firma über fast vier Jahrzehnte formte und erweiterte.

TochterunternehmenBearbeiten

Zum Unternehmensverbund der Verlagsgesellschaft gehören MSU Medien-Service Untermain, der ZSU Zustell-Service Untermain und Main-Netz Media.

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. laut IVW (Details auf ivw.eu)
  2. laut IVW, http://www.ivw.eu/aw/print/qa/titel/993
  3. laut IVW, zweites Quartal 2019, Mo–Sa (Details und Quartalsvergleich auf ivw.eu)
  4. laut IVW, jeweils viertes Quartal (Details auf ivw.eu)