Machzūm

Clan des mekkanischen Stammes der Quraisch

Die Machzūm (arabisch بنو مخزوم Banū Machzūm, DMG Banū Maḫzūm) sind ein Clan des mekkanischen Stammes der Quraisch, welcher nach Machzūm ibn Yaqaza benannt ist. Ab der Mitte des 6. Jahrhunderts nach Christus bis in die Frühzeit des Islam gehörten die Banū Machzūm zu den wirtschaftlich stärksten und politisch einflussreichsten Clans Mekkas. Dort siedelten sie vor allem in den Stadtteilen südlich und südöstlich der Kaaba. Heute existieren die Machzūm nicht mehr als geschlossener Clanverband, wenngleich einige arabische Familien ihre Abstammungslinie auf sie beziehen.

Herkunft und AbstammungBearbeiten

Die Machzūm führten ihren Stammbaum, genau wie die meisten Clans der Quraisch, auf Fihr ibn Mālik, den Urgroßvater Kaʿb ibn Luʾays, zurück. Namensgebend ist Machzūm ibn Yaqaza ibn Murra. Mit den Nachkommen Qusaiy ibn Kilābs ist der Stammbaum der Machzūm durch den gemeinsamen Großvater Murra ibn Kaʿb verbunden.[1][2] Die einflussreichste Linie des Clans bildeten die Nachkommen von al-Mughīra ibn ʿAbd Allāh ibn ʿUmar ibn Machzūm.[3]

 
 
 
 
Kaʿb ibn Luʾay
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Murra
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Yaqaza
 
 
 
 
 
Kilāb
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Machzūm
 
 
 
 
 
Qusaiy
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
ʿUmar
 
Fünf weitere Söhne
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
ʿAbd Allāh
 
Drei weitere Söhne
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
al-Mughīra
 
Sechs weitere Söhne
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Hischām
 
al-Walīd
 
Abū Umayya
 
Abū Rabīʿa
 
Neun oder zehn weitere Söhne

Die Banū Machzūm in vorislamischer ZeitBearbeiten

Die Banū Machzūm gehörten in vorislamischer Zeit zu den Quraisch al-bitāh, jenen Stammesteilen der Quraisch, die in direkter Nähe der Kaaba in Mekka wohnten, im Gegensatz zu den weniger prestigeträchtigen Quraisch der Außenbereiche Mekkas, den Quraisch az-zawāhir.[4] Der Clan siedelte in vor- und frühislamischer Zeit allem voran südlich und südöstlich der Kaaba im Viertel Adschyād. Auf der Seite des Hügels as-Safā war ein Tor zur heiligen Moschee nach den Machzūm benannt.[5]

Nachdem unter Qusaiy ibn Kilāb die Vormachtstellung der Quraisch in Mekka durchgesetzt wurde, entwickelte sich zwischen den Familien seiner Söhne ʿAbd ad-Dār und ʿAbd Manāf ein Konflikt um die Herrschaft über die Stadt Mekka und die wichtigen Ämter zur Organisation der Pilgerfahrt und Kriegsführung. Hieraus formierten sich Allianzen unter den mekkanischen Clans. So unterstützten die Asad, Zuhra, Taim und al-Hārith ibn Fihr die Ansprüche von ʿAbd Schams ibn ʿAbd Manāf, wobei die Bündnispartner als Mutaiyabūn ("Parfürmierte") bezeichnet wurden. Demgegenüber stand die Allianz der Ahlāf ("Alliierten"), bestehend aus den Machzūm, Sahm, Dschumah und ʿAdī, auf Seiten der ʿAbd ad-Dār, welche teilweise auch als Laʿaqat ad-Dam ("Blutlecker") bezeichnet wurden. Hierbei waren bis auf die ʿAbd ad-Dār alle restlichen quraischitischen Nachkommen Murra ibn Kaʿbs gegen die Machzūm verbündet.[4][6][7][8]

Besonders die traditionelle Betätigung der Quraisch als Händler hatte großen Einfluss auf die soziale Struktur innerhalb Mekkas. So sieht Mahmood Ibrahim den Abschluss dieser Bündnisse in Verbindung mit dem in Mekka als institutionell etabliertem Konzept der munāfara („das Widersprechen“), einem fortwährenden Streben nach größerer Ehre und einem höheren Status durch materiellen Wohlstand zwischen den Clans der Quraisch. Für gewöhnlich nahm diese Rivalität in der Konkurrenz zweier Individuen ihren Anfang und involvierte mit der Zeit ihren ganzen Clan, wodurch die Anrufung eines unabhängigen Schiedsrichters zur Konfliktbeilegung und Vermeidung einer bewaffneten Auseinandersetzung notwendig wurde.[9] Dieses System sieht Ludwig Ammann als mit ausschlaggebend für die weitestgehend friedliche Koexistenz der Mekkaner untereinander an.[10]

Unter der Führung von al-Mughīra ibn ʿAbd Allāh, der auch als Sayyid Quraisch („Anführer der Quraisch“) bezeichnet wurde und den Höhepunkt seiner Autorität zur Mitte des 6. Jh. n. Chr. erlebte, manifestierte sich das politische System Mekkas zunehmend und die Machzūm konnten Handelsbeziehungen nach Südarabien und in das äthiopische Reich Aksum aufbauen.[11][12] Die besondere Stellung al-Mughīras wird auch durch den bei Muhammad ibn Habīb al-Baghdādī überlieferten Beinamen al-ʿAdl („Die Gerechtigkeit“) – ein Zeichen für seine Verdienste als Schiedsrichter unter den Arabern – deutlich. Dabei soll für seine Angehörigen und Nachkommen auch die Nisba Mughīrī zu seiner Ehren verwendet worden sein.[13][14]

Zur Zeit al-Mughīras kam es nach einem Konflikt über die Pilgerfahrt auch zu einer Rebellion der Banū Fazāra, einem Clan aus dem Verbund der Ghatafān, gegen al-Mughīra und die Machzūm. Grundlage hierfür war, dass die nicht-quraischitischen Pilger, die von außerhalb Mekkas zur Haddsch kamen, von einem der Clans der Quraisch ihre Kleidung zur Pilgerschaft erhielten und im Gegenzug dem Clan einen Teil ihres geschlachteten Fleisches überließen. Nachdem die Banu Fazāra die Abgabe des Fleisches verweigerten beziehungsweise den geforderten Anteil für zu hoch befanden, wurden sie von al-Mughīra bedroht und ihnen die Absolvierung der Haddsch verweigert.[15][16]

Im Laufe der zweiten Hälfte des 6. Jahrhunderts n. Chr. bildeten sich vor allem die Hāschim, ʿAbd Schams und Machzūm als die wirtschaftlich und politisch stärksten Clans Mekkas heraus.[9][17] Nach Henri Lammens kontrollierten die Banū Machzūm bis auf die Kaaba und den heiligen Bezirk nahezu die ganze Stadt Mekka, sahen sich aber einem wachsenden Einfluss der Umayyaden ausgesetzt, einem Clan, der aus den ʿAbd Schams hervorging. Auch unter al-Mughīras Sohn Hischām, für den Henri Lammens über Ibn Duraid sogar den Titel "Herr (rabb) der Stadt Mekka" überliefert, konnte die wirtschaftliche und politische Dominanz der Machzūm beibehalten und Handelsbeziehungen sogar ausgebaut werden. Dadurch wurde selbst eine Niederlassung der Machzūm in Äthiopien möglich.[14][6]

Gegen Ende des 6. Jh. n. Chr. wuchs die Konkurrenz zwischen den Banū Machzūm und den Umayyaden um die Position als stärkste Fraktion der Stadt Mekka und den regionalen Einfluss. Dies ging mit einem ökonomischen Niedergang der Hāschim einher.[18] Besonders spitzte sich dieses Verhältnis zu, als sich drei Jahre nach der Vertreibung des Clans der Banū Laith vom Stamm der Kināna aus Mekka gen Süden eine neue bewaffnete Auseinandersetzung anbahnte. Die Machzūm und Sahm, welche den Süden Mekkas bewohnten, gerieten zunehmend militärisch unter Druck und baten einen der führenden Umayyaden, Abū Uhaiha Saʿīd ibn al-ʿĀs, um Unterstützung gegen die Banū Laith, welche ihnen allerdings aufgrund eines bestehenden Verwandtschaftsverhältnisses zwischen den Umayyaden und Banu Laith verwehrt wurde. Erst nach der folgenden schweren Niederlage der Machzūm und dem Heranrücken der Laith an den Stadtrand Mekkas halfen die Umayyaden den Konflikt durch ihre Vermittlung beizulegen. Mahmood Ibrahim bewertet dies als kalkulierten Zug der Umayyaden zur Schwächung der Machzūm als größtem konkurrierenden Clan innerhalb der Quraisch.[19]

Die dadurch gewonnene Vormachtstellung brachte den Banū Umayya auch Zustimmung aus den Reihen der Ahlāf. So gelang es ihnen in den über vier Jahre stets in den heiligen Monaten geführten Fidschār-Kriegen, die gesamte Bevölkerung Mekkas und ihre Alliierten gegen die Hawāzin aus der Stammeskonföderation der Qais ʿAilān militärisch zu bündeln.[20] Nichtsdestotrotz gehörte Hischām ibn al-Mughīra in den Fidschār-Kriegen zu den Anführern der mekkanischen Truppen als berühmter Kriegsreiter (Fāris), wobei Ibn Abī l-Hadīd auch die entscheidende Rolle der Machzūm beim Sieg in der Schlacht von ʿUkāz im vierten und letzten Jahr des Krieges betont.[21][22][23] Mehreren Überlieferungen zufolge war das Ansehen Hischām ibn al-Mughīras sogar so groß, dass die Quraisch seinen Tod um das Jahr 598[24] als Beginn einer neuen Zeitrechnung nahmen und der Jahrmarkt von ʿUkāz drei Male nicht stattfand.[25][26]

Nachdem sich die ʿAbd Schams durch ihre dominierende Linie der Umayyaden aus den Mutaiyabūn herauslösten und eine eigene Fraktion etablierten, formierte sich um das Jahr 590 ein neues Bündnis, welches als Hilf al-Fudūl („Bund der Vorzüglichen“) bekannt wurde. Dieses bestand aus den Clans Hāschim, ʿAbd al-Muttalib, Zuhra, Taim, Hārith ibn Fihr und ʿAdī, welche sich zur gemeinsamen Aufrechterhaltung der sozialen Gerechtigkeit und Verteidigung nach außen verpflichteten.[20][27] Dem gegenüber standen die Banū Nawfal, Asad und ʿĀmir den ʿAbd Schams nahe, während die vormaligen Ahlāf, bestehend aus den Clans der Machzūm, Sahm, Dschumah und ʿAbd ad-Dār ohne die ʿAdī ein loses Bündnis unterhielten.[28]

Nach dem Tod von Hischām ibn al-Mughīra galten vor allem dessen Brüder Suhail Abū Umayya ibn al-Mughīra und später al-Walīd ibn al-Mughīra (starb 622/23) als Oberhäupter der Machzūm. In der Zeit um die Jahrhundertwende zwischen sechstem und siebtem Jahrhundert gehörte al-Walīd ibn al-Mughīra zu den Hukām ("Schiedsrichtern") innerhalb der Quraisch.[29]

Auch beim Neubau der Kaaba im Jahre 605 spielte die Sippe der Machzūm eine entscheidende Rolle. So soll al-Walīd ibn al-Mughīra, der Angst der Mekkaner vor einer göttlichen Strafe zum Trotz, als erster mit dem Abriss der alten Kaaba begonnen haben, während der anschließende Neubau unter den Stämmen der Quraisch aufgeteilt wurde. Gemäß ihrem Siedlungsort in Mekka erbauten die Banū Machzūm den südlichen Teil der Kaaba bis hin zum schwarzen Stein neu.[30][31][32] In dieser Zeit erreichte auch die Rivalität zwischen den ʿAbd Schams und den Machzūm um die Vorherrschaft in Mekka ihren Höhepunkt, zumal beide Clans ihre weitreichenden Handelsbeziehungen in die Regionen Nordarabiens und bis nach Abessinien ausbauen und festigen konnten.[9][17][6]

Opposition zu Mohammed während der islamischen VerkündigungBearbeiten

Zur Zeit der Verkündigung des Islams durch Mohammed ab etwa 613 bildete sich eine starke Opposition der Banū Machzūm unter ihrem Oberhaupt al-Walīd ibn al-Mughīra und seinem Neffen ʿAmr ibn Hischām, von den Muslimen Abū Dschahl ("Vater der Ignoranz") genannt, gegenüber dem Islam und seinen Anhängern.[6][33] Laut Rasheed Hosein und William Montgomery Watt bildeten die Clans ʿAbd Schams und Machzūm sogar die Hauptgegnerschaft Mohammeds.[7][34] Al-Walīd ibn al-Mughīra gehört nach Ansicht vieler Exegeten auch zu den Gegnern der Muslime, die im Koran indirekt erwähnt werden und zu den "Verspottern" Mohammeds gehörten.[6][35] So waren viele der frühen Muslime, welche aus diesen Clans stammten, einer Verfolgung ausgesetzt und emigrierten in den Jahren 615 und 616 n. Chr. ins äthiopische Reich Aksum. Dabei war al-Arqam ibn Abī l-Arqam, dessen Haus auf dem Hügel Safā als geheimer Versammlungsort für die ersten Muslime diente, der einzige der frühen Anhänger Mohammeds aus den Reihen der Machzūm, der nicht nach Äthiopien auswanderte, sondern in Mekka verblieb.[34][36] Salah E. Humodi fügt dem hinzu, dass auch die finanzielle Übermacht der ʿAbd Schams und Machzūm und ihre Kontrolle über den Karawanenhandel eine wirtschaftliche Unabhängigkeit der muslimischen Gemeinschaft nahezu verunmöglichte und deshalb viele Anhänger zur Auswanderung trieb.[37]

Die ablehnende Haltung der Banū Machzūm gegenüber Mohammed und Muslimen steigerte sich kontinuierlich mit der zunehmenden Macht Abū Dschahls innerhalb der Machzūm. Dies führte seine Opposition zunächst soweit, dass er Mohammed öffentlich beleidigte und demütigte.[38] Darüber hinaus war er auch einer der Initiatoren des Boykotts der Clans Mekkas 616 bis 618 gegen die Banū Hāschim, der Sippe, der Mohammed angehörte.[39][6][40] Abū Dschahl gehörte zur Zeit des Beginns der islamischen Verkündigung der Ratsversammlung (malaʾ) der Quraisch an, die im Dār an-Nadwa stattfand.[41]

Die Behandlung muslimischer Konvertiten durch Abū Dschahl unterschied sich jedoch nach deren sozialem Status. Gehörten diese zu einer noblen Schicht der Mekkaner und besaßen den Rang der Scharaf und Manʿa, wurden sie lediglich getadelt und ihres Ranges verlustig erklärt. Im Falle von Kaufleuten wurde deren Geschäft boykottiert, während Angehörige eines niederen Standes (daʿīf) sogar körperlich misshandelt und verfolgt wurden.[42][43][44] Ibn Habib bezieht nach einem Bericht von Ibn ʿAbbās auch den koranischen Begriff der Muqtasimūn („Schwörende“) aus Sure al-Hidschr Vers 90–93 auf Angehörige der Machzūm (Sure 15:90 corp). Aus der Reihe der 17 bei Ibn ʿAbbās erwähnten Muqtasimūn, die sich gemeinsam gegen den Propheten Mohammed verschworen, stammten sieben aus den Reihen der Machzūm und bildeten damit die größte Fraktion der Verschwörer. Ziel war es Mohammed am Predigen des Islams während der Pilgerfahrt in Mekka zu hindern.[45] Die Feindschaft Abū Dschahls gegenüber Mohammed soll sogar so weit gegangen sein, dass dieser kurz vor der Hidschra 622 ein Attentat auf den Propheten plante, das er jedoch nicht ausführte.[46][47][48] Besonders jedoch litten zum Islam konvertierte Clangenossen der Machzūm unter der Herrschaft Abū Dschahls. So wurde mit ʿAmmār ibn Yāsir ein Klient der Machzūm misshandelt und dessen Mutter Sumaiya sogar durch Abū Dschahl getötet. Auch über die aus Aksum zurückgekehrten Abū Salama, Umm Salama und den Bruder Abu Dschahls, Salama ibn Hischām, sowie seinen Cousin Hischām ibn al-ʿĀs existieren Berichte über deren Schmähung, Gefangennahme oder Misshandlung. Seinen zum Islam konvertierten Milchbruder Aiyāsch ibn Abī Rabīʿa holte Abū Dschahl nach Mekka zurück und hielt ihn dort bis zu dessen Flucht gefangen.[49][50][51]

Nach der HidschraBearbeiten

Etwa neun Monate nach der Hidschra der Muslime nach Yathrib kam es im März 623 zu einem ersten Versuch eines Überfalls auf eine durch Abū Dschahl begleitete Karawane der Machzūm durch eine Gruppe von Muslimen um Mohammeds Onkel Hamza ibn ʿAbd al-Muttalib. Nur durch die Vermittlung eines Mekkaners trennten sich die beiden Parteien ohne Kampfhandlungen. Die Überfälle und Raubzüge (genannt maghāzī in Mohammeds Beisein und sarāyā ohne Anwesenheit Mohammeds) setzten sich jedoch in den folgenden Monaten fort. Ziel waren dabei vor allem die Karawanen der handelstüchtigen und wirtschaftlich starken Clans Mekkas, Machzūm, ʿAbd Schams und Dschumah.[52][53]

Diese Umstände sorgten unter den Quraisch neben einem allmählichen Zerfall des Clan- und Bündnissystems auch für Zwietracht über eine mögliche Reaktion auf die Beutezüge der Muslime. Nachdem die ʿAbd Schams um Abū Sufyān, die mit der liwāʾ, dem Führen der Kriegsstandarte, innerhalb der Quraisch betraut waren, genau wie die Clans der Dschumah und Asad über eine Kriegserklärung an Mohammed gespalten waren, drängten die Machzūm um Abū Dschahl gemeinsam mit den ʿAbd ad-Dār, den ʿĀmir und Nawfal auf einen Krieg. Die Clans der Sahm und Zuhra sprachen sich dagegen aus.[54]

Die Schlacht von Badr am 13. März 624 in der die nach Yathrib ausgewanderten Muslime bei einem solchen Beutezug auf eine von Abū Dschahl angeführte mekkanische Streitmacht trafen, gilt nicht nur als Schlüsselereignis der islamischen Frühgeschichte, sondern kann auch als Wendepunkt in der Geschichte des Clans der Machzūm betrachtet werden.[55][56] In der für die Mekkaner verlustreichen Niederlage kamen zahlreiche hochrangige Mitglieder der Machzūm, darunter ihr Oberhaupt Abū Dschahl, zu Tode.[57] Martin Hinds schildert, dass von den Nachkommen al-Mughīras, der Hauptlinie der Machzūm, sieben oder acht seiner 25 Enkel in dieser Schlacht fielen.[6]Chālid ibn al-Walīd, der Kommandeur der mekkanischen Kavallerie, Abū Dschahls Sohn ʿIkrima und al-Hārith ibn Hischām gehörten zu den prominenten Überlebenden der Schlacht auf Seiten der Machzūm.

Die nach der Schlacht von Badr stark geschwächten Machzūm verloren ihre politische und wirtschaftliche Stellung nach und nach an die Umayyaden der ʿAbd Schams, die nach langer Zeit prägender Rivalität zwischen beiden Clans zum dominierenden Clan Mekkas wurden. Als zusätzlicher Grund für den Machtverlust der Machzūm kann auch die noch unzureichende Stellung von ʿIkrima innerhalb der Quraisch angesehen werden.[58][59][60][61]

Eine weitere Schwächung der Banū Machzūm ging durch einen Konflikt mit den südlich von Mekka siedelnden Banū Daws einher, nachdem Angehörige der Machzūm deren Anführer Abū Uzaihir – als Reaktion auf dessen Bündnis mit den ʿAbd Schams – getötet hatten. Da das Blutgeld für Abū Uzaihir von den ʿAbd Schams und nicht den Machzūm entrichtet wurde, führten die Banū Daws auf Geheiß der ʿAbd Schams solange Angriffe auf die Karawanen der Machzūm durch, bis diese zur Entrichtung eines jährlichen Tributs gezwungen waren.[55]

Beim Sieg der Mekkaner, angeführt durch Abū Sufyān, über die Muslime in der Schlacht von Uhud 625, traten ʿIkrima ibn ʿAmr und Chālid ibn al-Walīd als Kommandeure des linken beziehungsweise rechten Armeeflügels auf und hatten damit eine bedeutende Rolle.[62]

Nach der Schlacht von Uhud heiratete Mohammed Umm Salama, eine Machzūmitin und Tochter Abū Umayya ibn al-Mughīras sowie Witwe des an Kriegswunden verstorbenen Gefährten Abū Salama.[49]

Bei der Lagerung der Muslime in al-Hudaibiya 628, auf dem Weg zur Pilgerschaft nach Mekka, trat ein Dreigestirn der Mekkaner, bestehend aus Suhayl ibn ʿAmr vom Clan der ʿĀmir ibn Luʾaiy, Safwān ibn Umayya der Banu Dschumah und ʿIkrima der Machzūm, Mohammed gegenüber. ʿIkrima sprach sich hierbei als einziger gegen die vorgeschlagenen Verhandlungen aus, wurde aber überstimmt, als sich sein Onkel al-Hārith ibn Hischām auf die Seite Safwāns schlug. So wurde der Vertrag von al-Hudaibiya, der einen zehnjährigen Frieden zwischen Mekkanern und Muslimen vorsah, beschlossen.[63] Al-Hārith ibn Hischām und ʿAbdallāh ibn Abī Rabīʿa wird jedoch auch eine unterstützende beziehungsweise zumindest billigende Rolle beim späteren Bruch des Vertrages durch den Angriff der Bakr ibn ʿAbd Manāt 629 auf die den Chuzāʿa zugehörigen Kaʿb ibn ʿAmr zugeschrieben.[64][65]

Die Einnahme Mekkas und ihre FolgenBearbeiten

Erst kurz vor der Einnahme Mekkas durch die Muslime im Jahre 629 war der Einfluss ʿIkrimas so groß, um erneut politische Macht in Mekka im Namen der Banū Machzūm ausüben zu können. Hierbei trat er erneut als vehementer Gegner von Verhandlungen mit Mohammed auf. Dies führte zum Überlaufen zahlreicher Machzūmiten zu den Muslimen, zu einem Zeitpunkt, als auch Hārith ibn Hischām und Chālid ibn al-Walīd bereits den Islam angenommen hatten.[6][66] Während der Eroberung Mekkas kam es im Dezember 629 am Berg Chandama unter ʿIkrima zu einem letzten militärischen Widerstand einiger Mekkaner der Machzūm und Hudhail gegen muslimische Truppen, angeführt von Chālid ibn al-Walīd, wobei man zwölf Gefallene auf Seiten der Mekkaner und zwei auf Seiten der Muslime zählte. ʿIkrima versteckte sich zunächst in Mekka und flüchtete anschließend in den Jemen.[67][68][69] Sein Onkel al-Hārith ibn Hischām und Saʿīd ibn Yarbuʿ al-Machzūmī fungierten nach seiner Flucht als Oberhäupter der Machzūm und wurden von Mohammed mit Geschenken bedacht, während für die meisten Mitglieder der Machzūm eine Amnestie des Propheten erging.[6][70] Das Verhältnis zwischen den Machzūm und den übrigen Muslimen wird jedoch als schwierig beschrieben, da viele Machzūmiten erst nach der Eroberung Mekkas den Islam annahmen.[14]

Nach dem Übertritt von ʿIkrimas Frau und Clangenossin Umm Hakīm bint al-Hārith zum Islam setzte sich diese für eine Amnestie ihres ursprünglich zum Tode verurteilten Ehemanns ein.[71] ʿIkrima, dem von Mohammed vergeben wurde, nahm den Islam an, kehrte aus dem Exil zurück und wirkte zunächst als Steuereintreiber Mohammeds, ehe er sich nach dessen Tod unter Kalif Abū Bakr als Feldherr in den Ridda-Kriegen im Jemen und Oman hervortat. Die besonderen Handelsbeziehungen der Machzūm in den Jemen brachten dem Clan in der Phase nach der Eroberung Mekkas auch politischen Einfluss dort.[6][72]

Im Jahre 631 ernannte Mohammed den Machzūmiten al-Muhādschir ibn Abī Umayya ibn al-Mughīra zum Gouverneur von Sanaa im Jemen, einen Posten, den dieser zunächst ablehnte, jedoch schließlich bis zum Tode des Kalifen Abū Bakr 634 besetzte. ʿAbdallāh ibn Abī Rabīʿ wurde zum Statthalter im jemenitischen al-Dschanad ernannt und war später unter den Kalifen Abū Bakr und ʿUmar, einigen Berichten nach zufolge sogar bis ins Kalifat ʿUthmāns, Gouverneur des Jemen und al-Dschanads im Besonderen.[6]

Rolle im islamischen Staat nach dem Tod MohammedsBearbeiten

In der Ära der rechtgeleiteten KalifenBearbeiten

Allem voran die militärischen Leistungen des machzūmitischen Armee-Kommandeurs Chālid ibn al-Walīd in den Ridda-Kriegen und bei der späteren Eroberung der Levante sorgten für eine erneut besondere Stellung der Machzūm in der muslimischen Gemeinschaft.[6][73] Unter dem ersten Kalifen Abū Bakr, der vornehmlich durch ehemalige Bündnispartner der Mutaiyabūn gestützt wurde, kam es jedoch aufgrund dessen auch zu Spannungen mit den Banū Machzūm, die durch das Handeln Chālid ibn al-Walīds als Heerführer in der Affäre um Mālik ibn Nuwaira und bei der Schlacht bei ʿAqrabāʾ angefacht wurden. Trotz einer anfänglichen Unterstützung des zweiten Kalifen ʿUmar, Sohn einer Machzūmitin, kam es auch unter seiner Herrschaft zu Konflikten mit dem Clan, nachdem Chālid ibn al-Walīd vom Kalifen 635 als Heerführer in Syrien abgesetzt wurde, jedoch zunächst auf eigene Faust weiter Truppen befehligte.[6][74][75]

Der nach der Eroberung Mekkas zunächst als Oberhaupt der Machzūm geltende al-Hārith ibn Hischām beteiligte sich vor allem an der Eroberung Syriens, angeführt durch seinen stark an Macht gewinnenden Clangenossen Chālid ibn al-Walīd, und kämpfte unter anderem in der Schlacht von Adschnadain und der Schlacht von Fahl.[6][59] Seine Tochter, Umm Hakīm, heiratete nach ʿIkrimas Tod 634 den Kalifen ʿUmar.[76] Gemeinsam mit circa siebzig Gefolgsleuten ließ er sich in Syrien nieder, wobei allerdings noch zur Zeit der Herrschaft ʿUmars durch Kriege und Seuchen nur zwei bis vier Familienmitglieder al-Hāriths am Leben waren. Al-Hārith ibn Hischām selbst starb zwischen 634 und 639. Sein Sohn ʿAbd ar-Rahmān (starb 671) wurde von ʿUmar zur Weiterführung der Familienlinie nach Medina zurückgeholt und mit einem Stück Land (chitta) versorgt. Er heiratete eine Tochter ʿUthmāns, von dem er zu dessen Regierungszeit beauftragt wurde, bei der Sammlung des Korans mitzuwirken.[6][77][78]

Die Sippe um ʿAbd ar-Rahmān ibn al-Hārith, der bis zu 14 Söhne und 18 Töchter gehabt haben soll, gelangte im Hidschāz wieder zu Einfluss.[76][79] Gemeinsam mit der Linie al-Walīd ibn al-Mughīras gehörte seine zahlreiche Nachkommenschaft zu den wichtigsten Linien der Banu Machzūm im islamischen Kalifat. So sollen von ihm und seiner Frau Fachīta bint ʿUtba ʿĀmir ibn Lu’aiy im 9. Jahrhundert n. Chr. über 400 Abkömmlinge gelebt haben.[6]

Unter dem Kalifen ʿUthmān kam mit Chālid ibn al-ʿĀs als Statthalter von Mekka ein weiterer Machzūmit in eine hohe Staatsposition.[80] Zwischen dem dritten Kalifen und den Machzūm kam es ebenfalls zu einem Zerwürfnis: Der unter ʿUmar als Gouverneur von Kufa dienende, freigelassene Klient der Banu Machzūm, ʿAmmār ibn Yāsir, gehörte zu den glühenden Unterstützern ʿAlīs und trat als großer Kritiker am Kalifat ʿUthmāns auf. Seine Folterung durch ʿUthmān erzürnte die Banu Machzūm. Die Anführer der Banu Machzūm selbst sprachen sich jedoch gegen ein Kalifat ʿAlīs aus.[44][14] Nach dem Tod ʿUthmāns unterstütze ʿAbd ar-Rahmān ibn al-Hārith anders als die meisten seiner Clangenossen das Bündnis um Talha ibn ʿUbaidallāh, az-Zubair ibn al-ʿAuwām und Aischa und kämpfte 656 an deren Seite in der Kamelschlacht, welche mit einer Niederlage für seine Bündnispartner endete.[76][78]

Trotz einiger nach Syrien und Irak ausgewanderter Familien der Machzūm verblieb der Großteil des Clans im frühen islamischen Staat in den Städten Mekka und Medina.[6]

Stellung während der UmayyadenzeitBearbeiten

Das Verhältnis zwischen den Banu Machzūm und der herrschenden Umayyaden-Dynastie war in der zweiten Hälfte des 7. Jahrhunderts von Spannungen geprägt. Bereits in vorislamischer Zeit existierte zwischen den Banū ʿAbd Schams, welchen die Umayyaden angehörten, und den Banū Machzūm eine große Rivalität, bei der sich die ʿAbd Schams nach der Schlacht von Badr als führender Clan Mekkas durchsetzten. Trotz der Tatsache, dass Chālid ibn al-Walīds Sohn ʿAbd ar-Rahmān (starb 666) zu den ersten Befürwortern Muʿāwiyas I. gehörte und sich als Gegner ʿAlīs verbürgte, kam es zu einem Bruch und einer besonderen Opposition der Machzūm gegenüber dem Kalifen Muʿāwiya. Ursache ist die Vergiftung jenes ʿAbd ar-Rahmān ibn Chālid, einflussreicher Gouverneur von Homs und der Dschazīra, durch den christlichen Arzt Ibn Uthāl, die in einigen Berichten auf das Geheiß Muʿāwiyas zurückgeführt wird, da dieser in ihm einen Thron-Rivalen für seinen Sohn Yazīd sah.[81][82][83] Henri Lammens dagegen bezweifelt diese Berichte und sieht darin anti-christliche Ressentiments ausgedrückt.[14] Die machzūmitisch-väterliche Linie des Generals Chālid ibn al-Walīd starb in der Spätzeit der Umayyaden nach zahlreichen Seuchen in Syrien aus. Das Erbe trat ʿAyyūb ibn Salama, ein Nachkomme al-Walīd ibn al-Walīds, an, dessen Nachkommen bis ins späte 9. Jahrhundert n. Chr. großen wirtschaftlichen Einfluss in Medina ausübten.[6][84]

Im zweiten Bürgerkrieg, während der Rebellion ʿAbdallāh ibn az-Zubairs gegen Yazīd I., unterstützten die Machzūm folglich nahezu ausnahmslos die Umstürzler. So wurde al-Hārith ibn ʿAbdallāh ibn Abū Rabīʿa al-Machzūmī 684/85 unter Ibn az-Zubair zum Statthalter von Basra.[85][86] Lediglich die Familie um al-Hārith ibn Chālid ibn al-ʿĀs gehörte zu den prominenten machzūmitischen Unterstützern Marwāns I. und wurde anschließend unter Kalif ʿAbd al-Malik (646–705) wieder mit staatstragenden Ämtern betraut. Insgesamt stellte die Niederlage der Zubairiden im Bürgerkrieg jedoch einen erneuten großen Machtverlust der Machzūm dar.[6] In dieser Zeit wurde die Heilige Moschee derart erweitert, dass Teile des Viertels der Machzūm im Südosten der Kaaba abgerissen wurden.[87]

Jedoch erlangte auch die Familie von Hischām ibn Ismaʿīl al-Machzūmī (starb 706) zu Beginn des 8. Jahrhunderts größeren Einfluss, nachdem dieser seine Tochter ʿĀʾischa mit dem Kalifen ʿAbd al-Malik ibn Marwān verheiratet hatte und 701/2 n. Chr. zum Statthalter von Medina ernannt wurde, eine Position, die traditionell den Umayyaden selbst vorbehalten war.[14] Dort herrschte er mit harter Hand, wobei auch die Demütigung ʿAlī ibn Husain Zain al-ʿĀbidīns, dem vierten Imam der Zwölfer-Schia, und des Rechtsgelehrten und Clangenossen Saʿīd ibn al-Musaiyab durch ihn überliefert ist. In diesem Posten wurde er zunächst auch nach dem Tod seines Schwagers ʿAbd al-Malik 705 von dessen Nachfolger al-Walid I. bestätigt, jedoch bereits 706 durch ʿUmar ibn ʿAbd al-ʿAzīz ersetzt.[88][89][90][91] In dieser Epoche gelang es den Machzūm auch in Mekka erneut zu den reichsten und wirtschaftlich stärksten Clans zu gehören, wobei Henri Lammens den seinerzeitigen Wert ihrer Karawanen auf 5.000 Mithqāl Gold beziffert.[14]

Auch die Söhne von Hischām ibn Ismaʿīl stiegen während des Kalifats seines nach ihm benannten Enkels Hischām ibn ʿAbd al-Malik (691–743) in hohe Ämter auf. Ibrāhīm ibn Hischām besetzte von 724 bis 732/33 das Amt des Statthalters von Medina, Mekka und at-Tāʾif, während Muhammad ibn Hischām von 736/7 bis 743 Statthalter Medinas war.[92][93] Beide sprachen sich für Maslama ibn Hischām ibn ʿAbd al-Malik, den durch Heirat mit den Banu Machzūm verbundenen Sohn des Kalifen, als neuen Thronfolger anstelle von al-Walīd ibn Yazīd aus. Letzterer stellte die beiden aufgrund ihrer Parteinahme gegen ihn nach dem Tode von Hischām ibn ʿAbd al-Malik im Juni 743 in Medina an den Pranger und ließ sie kurz darauf in Kufa zu Tode foltern. Dies begründete eine Feindschaft der Banū Machzūm gegenüber der Herrschaft von al-Walīd II.[6][94]

Die Machzūm zur Zeit der AbbasidenBearbeiten

Unter dem ersten Abbasidenkalifen Abū l-ʿAbbās al-Saffāh (reg. 749–754), der mit einer Machzūmitin verheiratet war, diente Ismāʿīl ibn Ayyūb ibn Salama aus der Linie al-Walīd ibn al-Walīds als Statthalter von Mekka.[95][96]

Aus den Reihen der Machzūm unterstützen einige Angehörige der Nebenlinien des Clans die Revolte des Muhammad an-Nafs az-Zakīya 762 gegen den Kalifen al-Mansūr, darunter Nachkommen von al-Arqam ibn Abī l-Arqam sowie ʿAlī ibn al-Muttalib ibn ʿAbdallāh, der zu den loyalsten Unterstützern an-Nafs az-Zakīyas gehörte. Diese bildeten jedoch eine Ausnahme unter den Machzūm, welche zum größten Teil auf der Seite des Kalifen standen.[97]

Im Laufe der Abbasidenzeit kam es zu einem sukzessiven Verlust an Einfluss und politischer Macht der Banū Machzūm.[14] Lediglich unter dem dreizehnten Abbasiden-Kalifen al-Muʿtazz (reg. 866–869) diente mit ʿIsā ibn Muhammad ein Machzūmit 867/868 knapp ein Jahr lang als Statthalter von Mekka, woraufhin sein Sohn Abū l-Mughīra Muhammad ibn ʿIsā 876/77 bis 878/79 die gleiche Position unter Kalif al-Muʿtamid bekleidete.[98]

NachfahrenBearbeiten

Der Historiker Mikhail Mishaqa führte die Ursprünge der vor allem im Libanon einflussreichen Familie Schihab auf die Banū Machzūm zurück. Der Soldat in der Armee von Chālid ibn al-Walīd, Amīr Hārith, welcher bei der Schlacht zur Eroberung von Damaskus 635 fiel, sei dabei als Familiengründer anzusehen.[99]

Auch die Familie des arabisch-andalusischen Dichters Ibn Zaidun (1003–1071) sah ihre Ursprünge im Clan der Machzūm.[100][101]

Das Sultanat von Shewa, welches von 896/7 bis 1285 in Zentral-Äthiopien existierte, wurde durch Händler der Machzūm aus Mekka gegründet. Als Urvater der Dynastie wird Wadd ibn Hischām al-Machzūmī, ein Händler und angeblicher Nachfahre Chālid ibn al-Walīds angeführt. Das Sultanat, welches auch als Machzūmī-Dynastie bezeichnet wird, hatte während seines Bestehens mindestens zehn Herrscher, darunter eine Frau.[102][103][104] 1285 wurde es durch das benachbarte Sultanat Ifat unter ʿUmar ibn Dunyā-Hawz Walashma erobert. Die Walashma selbst führten ihre Linie auf die Quraisch, entweder über Aqīl ibn Abī Tālib oder al-Hasan ibn ʿAlī, zurück.[105]

LiteraturBearbeiten

  • Ibn Abī l-Hadīd: Šarḥ nahǧ al-balāġa. Muhammad Abū l-Faḍl Ibrāhīm (Hrsg.). Band XVIII. Beirut: Dār Iḥyāʾ al-Kutub al-ʿArabīya. ²1967, 2. Auflage. S. 285–309.
  • Musʿab ibn ʿAbd Allāh az-Zubairī: Kitāb nasab Quraiš. Évariste Lévi-Provençal (Hrsg.). Kairo: Dār al-Ma'ārif. ³1982, 3. Auflage. S. 299–328
  • Meir Jacob Kister: "Mecca and the Tribes of Arabia: Some Notes on their Relations". In: Moshe Sharon (Hrsg.): Studies in Islamic history and Civilization in Honour of Professor David Ayalon. Cana und Leiden: E. J. Brill. 1986. S. 33–57.
  • Mahmood Ibrahim: Merchant Capital and Islam. Austin: University of Texas Press. 1990.
  • Salah E. Humodi: Das islamische Staatswesen. Studien zur politischen Struktur zur Zeit Muhammads. Frankfurt am Main: Peter Lang Verlag. 1983.

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Werner Caskel und Gert Strenziok: Ǧamharat an-nasab. Das genealogische Werk des Hišām Ibn Muḥammad al-Kalbī. Band I. Leiden: Brill. 1966. S. 5, 22f.
  2. Umar Rida Kahhala: Muʿǧam qabā'il al-ʿarab al-qadīma wa-'l-ḥadīṯa. Band III. Beirut: Mu'assasat ar-Risāla. 1985. S. 1058.
  3. Muṣʿab ibn ʿAbd Allāh az-Zubayrī: Kitāb nasab Quraiš. Évariste Lévi-Provençal (Hrsg.). Kairo: Dār al-Ma'ārif. ³1982, 3. Auflage. S. 299–328.
  4. a b William Montgomery Watt: Muhammad at Mecca. Oxford: Clarendon Press. 1953. S. 5.
  5. Julius Wellhausen: Das arabische Reich und sein Sturz. Berlin: Georg Reimer Verlag. 1902. S. 75f.
  6. a b c d e f g h i j k l m n o p q r s t Martin Hinds: "Mak̲h̲zūm". In: The Encyclopaedia of Islam. New Edition. Band VI. S. 136–140.
  7. a b Rasheed Hosein: "Makhzūm". In: Oliver Nicholson (Hrsg.): The Oxford Dictionary of Late Antiquity. Oxford: Oxford University Press. 2018. S. 947.
  8. Ferdinand Wüstenfeld: Die Chroniken der Stadt Mekka. Teil II/IV. III: Cutb ed-Dìn's Geschichte der Stadt Mekka. IV: Geschichte der Stadt Mekka. Nach den arabischen Chroniken bearbeitet. Hildesheim: Georg Olms Verlag. 1981. S. 34f.
  9. a b c Ibrahim: Mechant Capital and Islam. 1990. S. 65ff.
  10. Ludwig Ammann: Die Geburt des Islam. Historische Innovation durch Offenbarung. Göttingen: Wallstein Verlag. 2001. S. 99.
  11. Kister in Studies in Islamic history and Civilization in Honour of Professor David Ayalon. 1986. S. 49f.
  12. Umar Rida Kahhala: Muʿǧam qabā'il al-ʿarab al-qadīma wa-'l-ḥadīṯa. Band III. Beirut: Mu'assasat ar-Risāla. 1985. S. 1129.
  13. Muhammad ibn-Habīb al-Baghdādī: Kitāb al- muhabbar. Beirut: Dār al-Afāq al-Dschadīda. 1985. S. 132
  14. a b c d e f g h Henri Lammens: "Makhzūm". In: Encyclopaedia of Islam. Band III. S. 171f.
  15. Kister in Studies in Islamic history and Civilization in Honour of Professor David Ayalon. 1986. S. 33f.
  16. Aḥmad ibn Yaḥyā al-Balāḏurī: Ansāb al-ašrāf. Iḥsān ʿAbbās (Hrsg.). Band V, Halbband I. Wiesbaden: Franz Steiner Verlag. 1996. S. 236.
  17. a b William Montgomery Watt: Muhammad at Mecca. Oxford: Clarendon Press. 1953. S. 9f., 15, 33.
  18. William Montgomery Watt: Muhammad at Mecca. Oxford: Clarendon Press. 1953. S. 92f.
  19. Mahmood Ibrahim: Mechant Capital and Islam. 1990. S. 68ff.
  20. a b Mahmood Ibrahim: Mechant Capital and Islam. 1990. S. 70ff.
  21. Muhammad ibn-Habīb al-Baghdādī: Kitāb al- muhabbar. Beirut: Dār al-Afāq al-Dschadīda. 1985. S. 170.
  22. Aḥmad ibn Yaḥyā al-Balāḏurī: Ansāb al-ašrāf. Yūsuf al-Marʿašlī (Hrsg.). Band I, Halbband I. Wiesbaden: Franz Steiner Verlag. 2008. S. 253f.
  23. Ibn Abī l-Hadīd: Šarḥ nahǧ al-balāġa. Muhammad Abū l-Faḍl Ibrāhīm (Hrsg.). Band XVIII. Beirut: Dār Iḥyāʾ al-Kutub al-ʿArabīya. ²1967, zweite Auflage. S. 293f., 300.
  24. az-Zubairi: Kitāb nasab Quraiš. 1982. S. 301.
  25. Muhammad ibn-Habīb al-Baghdādī: Kitāb al- muhabbar. Beirut: Dār al-Afāq al-Dschadīda. 1985. S. 139.
  26. Aḥmad ibn Yaḥyā al-Balāḏurī: Ansāb al-ašrāf. Iḥsān ʿAbbās (Hrsg.). Band V, Halbband I. Wiesbaden: Franz Steiner Verlag. 1996. S. 237.
  27. Muhammad Yusuf Guraya: "Judicial Institutions in Pre-Islamic Arabia". In: Islamic Studies. Islamabad: International Islamic University. 1979. S. 338.
  28. William Montgomery Watt: Muhammad at Mecca. Oxford: Clarendon Press. 1953. S. 6f.
  29. Kister in Studies in Islamic history and Civilization in Honour of Professor David Ayalon. 1986. S. 52.
  30. Kister in Studies in Islamic history and Civilization in Honour of Professor David Ayalon. 1986. S. 53ff.
  31. Tilman Nagel: Mohammed. Zwanzig Kapitel über den Propheten der Muslime. München. R. Oldenbourg Verlag. 2010. S. 39, 88.
  32. Ferdinand Wüstenfeld: Die Chroniken der Stadt Mekka. Teil II/IV. III: Cutb ed-Dìn's Geschichte der Stadt Mekka. IV: Geschichte der Stadt Mekka. Nach den arabischen Chroniken bearbeitet. Hildesheim: Georg Olms Verlag. 1981. S. 85f.
  33. Ibn Abī l-Hadīd: Šarḥ nahǧ al-balāġa. Muhammad Abū l-Faḍl Ibrāhīm (Hrsg.). Band XVIII. Beirut: Dār Iḥyāʾ al-Kutub al-ʿArabīya. ²1967, zweite Auflage. S. 296.
  34. a b William Montgomery Watt: Muhammad at Mecca. Oxford: Clarendon Press. 1953. S. 113.
  35. Humodi: Das islamische Staatswesen. 1983. S. 40.
  36. William Montgomery Watt: Muhammad: Prophet and Statesman. Oxford: Oxford University Press. 1961. S. 68f.
  37. Humodi: Das islamische Staatswesen. 1983. S. 41, 44.
  38. William Montgomery Watt: Muhammad: Prophet and Statesman. Oxford: Oxford University Press. 1961. S. 69ff.
  39. Tilman Nagel: Mohammed. Zwanzig Kapitel über den Propheten der Muslime. München. R. Oldenbourg Verlag. 2010. S. 85.
  40. William Montgomery Watt: Muhammad at Mecca. Oxford: Clarendon Press. 1953. S. 117f., 133ff.
  41. Ibn Abī l-Hadīd: Šarḥ nahǧ al-balāġa. Muhammad Abū l-Faḍl Ibrāhīm (Hrsg.). Band XVIII. Beirut: Dār Iḥyāʾ al-Kutub al-ʿArabīya. ²1967, zweite Auflage. S. 300.
  42. Humodi: Das islamische Staatswesen. 1983. S. 43.
  43. William Montgomery Watt: Muhammad at Mecca. Oxford: Clarendon Press. 1953. S. 119.
  44. a b Mahmood Ibrahim: Mechant Capital and Islam. 1990. S. 147.
  45. Muhammad ibn-Habīb al-Baghdādī: Kitāb al-muhabbar. Beirut: Dār al-Afāq al-Dschadīda. 1985. S. 160f.
  46. Tilman Nagel: Mohammed. Zwanzig Kapitel über den Propheten der Muslime. München. R. Oldenbourg Verlag. 2010. S. 103.
  47. William Montgomery Watt: Muhammad at Mecca. Oxford: Clarendon Press. 1953. S. 150.
  48. Aḥmad ibn Yaḥyā al-Balāḏurī: Ansāb al-ašrāf. Yūsuf al-Marʿašlī (Hrsg.). Band I, Halbband I. Wiesbaden: Franz Steiner Verlag. 2008. S. 140ff.
  49. a b Tilman Nagel: Mohammed. Zwanzig Kapitel über den Propheten der Muslime. München. R. Oldenbourg Verlag. 2010. S. 102, 316.
  50. William Montgomery Watt: Muhammad at Mecca. Oxford: Clarendon Press. 1953. S. 93f., 113, 199.
  51. William Montgomery Watt: "Abū Djahl". In: The Encyclopaedia of Islam. New Edition. Band I. S. 868.
  52. William Montgomery Watt: Muhammad at Medina. Oxford: Clarendon Press. 1956. S. 339ff.
  53. Humodi: Das islamische Staatswesen. 1983. S. 92f.
  54. William Montgomery Watt: Muhammad at Medina. Oxford: Clarendon Press. 1956. S. 56.
  55. a b Mahmood Ibrahim: Mechant Capital and Islam. 1990. S. 65ff.
  56. William Montgomery Watt: Muhammad at Mecca. Oxford: Clarendon Press. 1953. S. 93f., 134f.
  57. William Montgomery Watt: Muhammad at Mecca. Oxford: Clarendon Press. 1953. S. 176f.
  58. Humodi: Das islamische Staatswesen. 1983. S. 153.
  59. a b William Montgomery Watt: Muhammad at Medina. Oxford: Clarendon Press. 1956. S. 57.
  60. William Montgomery Watt: Muhammad: Prophet and Statesman. Oxford: Oxford University Press. 1961. S. 209.
  61. Julius Wellhausen: Das arabische Reich und sein Sturz. Berlin: Georg Reimer Verlag. 1902. S. 26, 429ff.
  62. William Montgomery Watt: Muhammad: Prophet and Statesman. Oxford: Oxford University Press. 1961. S. 138ff.
  63. William Montgomery Watt: Muhammad at Medina. Oxford: Clarendon Press. 1956. S. 58f.
  64. William Montgomery Watt: Muhammad at Medina. Oxford: Clarendon Press. 1956. S. 62, 66f.
  65. William Montgomery Watt: Muhammad: Prophet and Statesman. Oxford: Oxford University Press. 1961. S. 201.
  66. William Montgomery Watt: Muhammad at Medina. Oxford: Clarendon Press. 1956. S. 59.
  67. Ferdinand Wüstenfeld: Die Chroniken der Stadt Mekka. Teil II/IV. III: Cutb ed-Dìn's Geschichte der Stadt Mekka. IV: Geschichte der Stadt Mekka. Nach den arabischen Chroniken bearbeitet. Hildesheim: Georg Olms Verlag. 1981. S. 111.
  68. William Montgomery Watt: Muhammad at Medina. Oxford: Clarendon Press. 1956. S. 65.
  69. Agha Ibrahim Akram: Khalid Bin al-Waleed. Sword of Allah. Birmingham: Maktabah Publications. ³2004 [1970], 3., überarbeitete Auflage. Kapitel 3, S. 1–3. Kapitel 7, S. 2–5.
  70. William Montgomery Watt: Muhammad at Medina. Oxford: Clarendon Press. 1956. S. 73f.
  71. William Montgomery Watt: Muhammad at Medina. Oxford: Clarendon Press. 1956. S. 67.
  72. Michael Lecker: "al-Ridda". In: The Encyclopaedia of Islam. New Edition. Band XII. S. 692b-695a.
  73. Humodi: Das islamische Staatswesen. 1983. S. 153ff.
  74. Humodi: Das islamische Staatswesen. 1983. S. 42.
  75. Patricia Crone: "K̲h̲ālid b. al-Walīd". In: The Encyclopaedia of Islam. New Edition. Band IV. S. 928.
  76. a b c Ibn Abī l-Hadīd: Šarḥ nahǧ al-balāġa. Muhammad Abū l-Faḍl Ibrāhīm (Hrsg.). Band XVIII. Beirut: Dār Iḥyāʾ al-Kutub al-ʿArabīya. ²1967, zweite Auflage. S. 293f., 301f.
  77. Ibn Abī l-Hadīd: Šarḥ nahǧ al-balāġa. Muhammad Abū l-Faḍl Ibrāhīm (Hrsg.). Band XVIII. Beirut: Dār Iḥyāʾ al-Kutub al-ʿArabīya. ²1967, zweite Auflage. S. 293f., 302.
  78. a b Aḥmad ibn Yaḥyā al-Balāḏurī: Ansāb al-ašrāf. Iḥsān ʿAbbās (Hrsg.). Band V, Halbband I. Wiesbaden: Franz Steiner Verlag. 1996. S. 240f.
  79. az-Zubairi: Kitāb nasab Quraiš. 1982. S. 303f.
  80. Ferdinand Wüstenfeld: Die Chroniken der Stadt Mekka. Teil II/IV. III: Cutb ed-Dìn's Geschichte der Stadt Mekka. IV: Geschichte der Stadt Mekka. Nach den arabischen Chroniken bearbeitet. Hildesheim: Georg Olms Verlag. 1981. S. 122.
  81. H. A. R. Gibb: "ʿAbd al-Raḥmān b. K̲h̲ālid". In: The Encyclopaedia of Islam. New Edition. Band I. S. 85.
  82. Julius Wellhausen: Das arabische Reich und sein Sturz. Berlin: Georg Reimer Verlag. 1902. S. 86.
  83. Ibn Abī l-Hadīd: Šarḥ nahǧ al-balāġa. Muhammad Abū l-Faḍl Ibrāhīm (Hrsg.). Band XVIII. Beirut: Dār Iḥyāʾ al-Kutub al-ʿArabīya. ²1967, zweite Auflage. S. 293f., 307.
  84. Elad Amikam: The Rebellion of Muḥammad al-Nafs al-Zakiyya in 145/762. Ṭālibīs and Early ʿAbbāsīs in Conflict. Leiden: Brill. 2015. S. 289.
  85. Ferdinand Wüstenfeld: Die Chroniken der Stadt Mekka. Teil II/IV. III: Cutb ed-Dìn's Geschichte der Stadt Mekka. IV: Geschichte der Stadt Mekka. Nach den arabischen Chroniken bearbeitet. Hildesheim: Georg Olms Verlag. 1981. S. 146.
  86. Ibn Abī l-Hadīd: Šarḥ nahǧ al-balāġa. Muhammad Abū l-Faḍl Ibrāhīm (Hrsg.). Band XVIII. Beirut: Dār Iḥyāʾ al-Kutub al-ʿArabīya. ²1967, zweite Auflage. S. 293f., 306.
  87. Ferdinand Wüstenfeld: Die Chroniken der Stadt Mekka. Teil II/IV. III: Cutb ed-Dìn's Geschichte der Stadt Mekka. IV: Geschichte der Stadt Mekka. Nach den arabischen Chroniken bearbeitet. Hildesheim: Georg Olms Verlag. 1981. S. 138.
  88. Julius Wellhausen: Das arabische Reich und sein Sturz. Berlin: Georg Reimer Verlag. 1902. S. 75f.
  89. Ferdinand Wüstenfeld: Die Chroniken der Stadt Mekka. Teil II/IV. III: Cutb ed-Dìn's Geschichte der Stadt Mekka. IV: Geschichte der Stadt Mekka. Nach den arabischen Chroniken bearbeitet. Hildesheim: Georg Olms Verlag. 1981. S. 149f.
  90. Etan Kohlberg: "Zayn al-ʿĀbidīn". In: The Encyclopaedia of Islam. New Edition. Band XI. S. 481.
  91. Muhammad ibn Saʿd: Kitāb aṭ-Ṭabaqāt al-kabīr. Eduard Sachau (Hrsg.). Band V. Leiden; E. J. Brill. 1905. S. 91.
  92. Ferdinand Wüstenfeld: Die Chroniken der Stadt Mekka. Teil II/IV. III: Cutb ed-Dìn's Geschichte der Stadt Mekka. IV: Geschichte der Stadt Mekka. Nach den arabischen Chroniken bearbeitet. Hildesheim: Georg Olms Verlag. 1981. S. 155.
  93. Elad Amikam: The Rebellion of Muḥammad al-Nafs al-Zakiyya in 145/762. Ṭālibīs and Early ʿAbbāsīs in Conflict. Leiden: Brill. 2015. S. 151.
  94. Julius Wellhausen: Das arabische Reich und sein Sturz. Berlin: Georg Reimer Verlag. 1902. S. 220ff.
  95. Ibn Abī l-Hadīd: Šarḥ nahǧ al-balāġa. Muhammad Abū l-Faḍl Ibrāhīm (Hrsg.). Band XVIII. Beirut: Dār Iḥyāʾ al-Kutub al-ʿArabīya. ²1967, zweite Auflage. S. 293f., 305.
  96. Elad Amikam: The Rebellion of Muḥammad al-Nafs al-Zakiyya in 145/762. Ṭālibīs and Early ʿAbbāsīs in Conflict. Leiden: Brill. 2015. S. 291.
  97. Elad Amikam: The Rebellion of Muḥammad al-Nafs al-Zakiyya in 145/762. Ṭālibīs and Early ʿAbbāsīs in Conflict. Leiden: Brill. 2015. S. 292f.
  98. Ferdinand Wüstenfeld: Die Chroniken der Stadt Mekka. Teil II/IV. III: Cutb ed-Dìn's Geschichte der Stadt Mekka. IV: Geschichte der Stadt Mekka. Nach den arabischen Chroniken bearbeitet. Hildesheim: Georg Olms Verlag. 1981. S. 202ff.
  99. Mikhail Mishaqa: Murder, mayhem, pillage, and plunder. The Historya of the Lebanon in the 18th and 19th Centuries. Mušāqa, Mīḫāʾīl. Wheeler M. Tackston Jr (Übers. & Hg.). New York: University of New York. 1988. S. 23.
  100. Maria Rosa Menocal et al.: The Literature of Al-Andalus. Cambridge: Cambridge University Press. 2000. S. 306.
  101. Teresa Garulo: Ibn Zaydūn. In: Kate Fleet, Gudrun Krämer, Denis Matringe, John Nawas, Everett Rowson (Hrsg.): Encyclopaedia of Islam, THREE. Brill Online, 2021.
  102. Ulrich Braukämper: "Islamic Principalities in Southeast Ethiopia between the Thirteenth and Sixteenth Centuries (Part 1)". In: Ethiopianist Notes. Bd. I, Nr. 1. East Lansing: Michigan State University Press. 1977. S. 17, 22, 28.
  103. Enrico Cerulli: "Ethiopia's relations with the Muslim world". In: General History of Africa. Band III, Africa from the Seventh to the Eleventh Century. Muhammad El Fasi und Ivan Hrbek (Hrsg.). Berkeley: University of California Press. 1988. S. 580.
  104. E. G. Martin: "Mahdism and Holy Wars in Ethiopia before 1600". In: Proceedings of the Seminar for Arabian Studies. Bd. IV. Oxford: Archaeopress. 1974. S. 107.
  105. Enrico Cerulli: "Ethiopia's relations with the Muslim world". In: General History of Africa. Band III, Africa from the Seventh to the Eleventh Century. Muhammad El Fasi und Ivan Hrbek (Hrsg.). Berkeley: University of California Press. 1988. S. 582.