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Müllberg Hummelsbüttel

Baggersee am Fuße einer ehem. Mülldeponie

Der Müllberg Hummelsbüttel im Hamburger Stadtteil Hummelsbüttel ist eine ehemalige Mülldeponie, die mit einer Höhe von etwa 79 m ü. NN die höchste Erhebung im Bezirk Wandsbek darstellt. Der Berg ist begrünt und dient als Erholungsort. Er liegt nördlich des Hummelsees und des Naturschutzgebiets Hummelsbütteler Moore an der südlichen Landesgrenze von Schleswig-Holstein. Er bietet Aussicht auf die Skyline von Hamburg. Den Bewohnern des Hamburger Nordens dient er zum Spazierengehen und Picknicken.

Müllberg Hummelsbüttel
Müllberg mit Hummelsee im Vordergrund

Müllberg mit Hummelsee im Vordergrund

Höhe 79 m
Lage Hamburg, Deutschland
Koordinaten 53° 40′ 33″ N, 10° 2′ 58″ OKoordinaten: 53° 40′ 33″ N, 10° 2′ 58″ O
Müllberg Hummelsbüttel (Hamburg)
Müllberg Hummelsbüttel

EntstehungBearbeiten

In den 1960er- und 1970er-Jahren wurde auf dem Gebiet des heutigen Müllbergs Sand abgebaut. Es entstanden zu unterschiedlichen Zeitpunkten insgesamt drei Gruben (Borchert 1, Herr, Borchert 2), die in den folgenden Jahren mit unterschiedlichstem Müll verfüllt wurden. Die Ablagerung wurde 1984 beendet. Aus einem nicht verfüllten Teil der Deponie Borchert 2 ist der Hummelsee entstanden. Von 1985 bis 1989 wurden die Zwischenräume zwischen den drei Deponiehügeln verfüllt. In den 1990er-Jahren hat eine weitere Aufsattelung stattgefunden.[1] Bei dem abgelagerten Müll handelt es sich nach heutigem Erkenntnisstand überwiegend um mineralisches Material. Neben Boden/Bauschutt wurden auch diverse Haus- und Gewerbeabfälle sowie Industrieabfälle abgelagert, deren genaue Zusammensetzung nicht bekannt ist.[2]

Siehe auchBearbeiten

WeblinksBearbeiten

  Commons: Müllberg Hamburg-Hummelsbüttel – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Viktoria Keller: Poppenbüttel, Portrait eines Stadtteils. Hrsg.: Jürgen Mirow. Hamburg 2003, ISBN 3-8334-0169-9, S. 236 ff.
  2. Wie gefährlich sind die Müllberge im nördlichen Alstertal für die Bevölkerung? In: Antwort des Senats auf eine Schriftliche Kleine Anfrage. 6. September 2013, abgerufen am 21. Januar 2017.