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Der Mönch ist ein 4107 m hoher Berg der Berner Alpen in der Schweiz. Zusammen mit dem Eiger und der Jungfrau bildet er eine markante, von weit her sichtbare Dreiergruppe, ein sogenanntes “Dreigestirn”.

Mönch
Der Mönch von Norden aus gesehen

Der Mönch von Norden aus gesehen

Höhe 4107 m ü. M.
Lage Schweiz
Gebirge Berner Alpen
Dominanz 3,55 km → Jungfrau
Schartenhöhe 578 m ↓ Unteres Mönchsjoch
Koordinaten 642839 / 156508Koordinaten: 46° 33′ 31″ N, 7° 59′ 50″ O; CH1903: 642839 / 156508
Mönch (Berg) (Berner Alpen)
Mönch (Berg)
Erstbesteigung 15. August 1857 durch Christian Almer, Christian Kaufmann, Ulrich Kaufmann und Sigismund Porges
Normalweg von Mönchsjochhütte über Südostgrat II / ZS
Blick auf den Mönch aus südlicher Richtung
Blick vom Grossen Aletschgletscher zum Mönch
Blick von der Jungfrau zum Mönch

Seine Erstbesteigung fand am 15. August 1857 durch Christian Almer, Christian Kaufmann, Ulrich Kaufmann und Sigismund Porges statt.

Südöstlich des Mönch liegt die Mönchsjochhütte, eine 3657 m ü. M. hoch gelegene Berghütte wenig oberhalb des oberen Mönchsjochs, das den Mönch vom Trugberg trennt.

Inhaltsverzeichnis

HöhenbestimmungBearbeiten

1935 wurde die Höhe des Mönchs mit 4099 m bestimmt. Diese Zahl ist noch heute häufig in der Literatur zu finden. 1993 ergaben jedoch Messungen per Luftfotogrammetrie eine Höhe von 4107 m. Daraufhin wurde der Wert auf der Landeskarte der Schweiz korrigiert. Mit einer Messung per GPS ermittelte man 1997 eine Höhe von 4109,4 m; und bei einer erneuten luftfotogrammetrischen Messung von 1999 resultierte sogar eine Höhe von 4110 m. Diese neuen Messwerte wurden jedoch nicht auf den amtlichen Karten berücksichtigt. Für diese abweichenden Werte sind nicht nur Messfehler verantwortlich, sondern auch die Tatsache, dass der Mönch eine Kuppe aus Firn besitzt, welche in den letzten Jahren gewachsen ist.

NameBearbeiten

Am Fusse des Mönchs befinden sich Alpweiden, auf welchen früher Wallache, sogenannte „Münche“, gesömmert wurden. So hat man den über den Münchenalpen gelegenen Berg Münchenberg genannt und schliesslich nur noch Münch oder Mönch.[1]

RoutenBearbeiten

Südarm des Ostgrates (Normalroute)

Südwestgrat

Nordostarm des Ostgrates

Nordostgrat

Nordwestbollwerk (Nollen)

LiteraturBearbeiten

  • Daniel Anker(Hrsg.): Mönch: Mittelpunkt im Dreigestirn. Zürich: AS Verlag, 2002. (Bergmonografie Band 8). ISBN 3-905111-74-8
  • Martin Rickenbacher: Vom Wachsen und Schrumpfen der Berge – Die Geschichte der Höhenkote des Mönchs. In: Cartographica Helvetica Heft 16 (1997) S. 3–12 Volltext

WeblinksBearbeiten

  Commons: Mönch – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Adolf Schaer-Ris: Mein Thunersee. Fischer, Münsingen 1959.