Liste von Bunkern in Hamburg

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Diese Liste von Bunkern in Hamburg enthält – ohne Anspruch auf Vollständigkeit – sowohl Bunker und separate Schutzbauten (keine Luftschutzkeller in Wohnhäusern!) aus dem Zweiten Weltkrieg als auch reaktivierte, modernisierte und neugebaute Zivilschutzbauten aus der Zeit des Kalten Krieges. Schätzungen gehen davon aus, dass in Hamburg rund 1200 Bunker gebaut wurden, von denen heute noch etwa die Hälfte erhalten ist. Zum historischen Hintergrund siehe den Artikel Bunker in Hamburg.

Hochbunker (Bunkerhäuser)Bearbeiten

Adresse/Lage Stadtteil Baujahr Denkmal-schutz Anmerkungen (u. a. heutige Nutzung) Foto
August-Lütgens-Park

Lage

Altona-Altstadt 1941/42 ehem. OP-Bunker des (alten) AK Altona,

heute als Kletterturm („Kletteraugust“) genutzt

 
Carlebach-/ Saßstraße (Hinterhaus)

Lage

Altona-Altstadt 1940–42[1] 2019/20 abgerissen  
Holstenstr. 14a

Lage

Altona-Altstadt 1941/42 1972 als ZVS-Bunker an Bezirksamt Altona übergeben;

2019 abgerissen

 
Holstenstr. 79 (Hinterhaus)

Lage

Altona-Altstadt 1941/42 ehemals ZVS-Bunker, derzeit leerstehend  
Mistralstr. 5

Lage

Altona-Altstadt 1941 1950 „Entfestigung“ und Umbau zu Wohnungen  
Schomburgstr. 8

Lage

Altona-Altstadt 1941–43 1974 Übergabe als ZVS-Bunker an Bezirksamt Altona  
Eggerstedtstr. 51

Lage

Altona-Nord 1941–43 1984 Übergabe als ZVS-Bunker an Bezirksamt Altona,

2015 abgerissen

(Foto)
Eimsbütteler Str. 135

Lage

Altona-Nord 1941–42 1982 Übergabe als ZVS-Bunker an Bezirksamt Altona,

2019 abgerissen

 
Missundestr. 10

Lage

Altona-Nord 1941 1965 Übergabe als ZVS-Bunker an Bezirksamt Altona,

2016 abgerissen für Wohnungen

 
Regerstr. 2 / Haydnstr.

Lage

Bahrenfeld 1941–42 2008 umgebaut zu Wohnungen  
Von-Sauer-Str. 42

Lage

Bahrenfeld 1941–42 2017 abgerissen
Bramfelder Str. 96

Lage

Barmbek-Nord 1941/43, 1960er (Umbau) ja (22936) 1979 Übergabe als ZVS-Bunker an Bezirksamt Nord,

derzeit leerstehend

 
Fuhlsbütteler Str.

Lage

Barmbek-Nord 1941–42 ehem. OP-Bunker des AK Barmbek, 2017 abgerissen (Foto)
Habichtstr. 37

Lage

Barmbek-Nord 1943 / 1960er (Umbau) ja (22913) 1973 Übergabe als ZVS-Bunker an Bezirksamt Nord,

seit 2020 Teilabriss und Umbau zu Wohnungen

 
Humboldtstr. 91

Lage

Barmbek-Süd 1941–44  
Hinrichsenstraße 29 (ehem. Baustraße)

Lage

Borgfelde 1941 nein 1950/51 „Entfestigung“ und Umbau zu Wohnungen  
Börnestraße 22

Lage

Eilbek 1941–43 nein 1984 Übergabe an Bezirksamt Wandsbek

2018 Teilabriss und Umbau zu Wohnungen

 
Eilbeker Weg 94

Lage

Eilbek 1941–42 nein 1968 Übergabe an Bezirksamt Wandsbek

2015 Teilabriss und Umbau zu Wohnungen

 
Eilbeker Weg 126

Lage

Eilbek 1941–42 nein 1967 Übergabe an Bezirksamt Wandsbek

2013–15 Teilabriss und Umbau zu Wohnungen

 
Papenstraße 137

Lage

Eilbek 1941 nein 1981 Übergabe an Bezirksamt Wandsbek

2015 ff. Teilabriss und Umbau zu Wohnungen

 
Schellingstraße 43

Lage

Eilbek 1941 ja (22419) unten Lager, Aufbau mit Wohnungen (Studentenwohnheim?)  
Tonistraße 10

Lage

Eilbek 1941 nein vglw. kleines Bauwerk mit 100 Sitz- und 300 Liegeplätzen, nach 1943 zeitweise vom HWWA genutzt, nach dem Krieg als Lagerraum, bis 1990 ZVS-Bindung, danach Verkauf und Umbau, heute Büros, oben Aufbau mit (Loft-)Wohnungen (Rossig S. 58 f.)  
Wielandstraße 13–15

Lage

Eilbek 1942–43 nein 1970 Übergabe an Bezirksamt Wandsbek

2014/15 Teilabriss und Umbau zu Wohnungen

 
Alardusstr.

Lage

Eimsbüttel 1941 Lagerräume  
Bismarckstr. 69

Lage

Eimsbüttel 1941–43 unfertig geblieben, 1998 abgerissen
Eichenstr. 26–30

Lage

Eimsbüttel 1941–42 2000 um- und überbaut  
Eimsbütteler Straße 36

Lage

Eimsbüttel 1942/43 ja (18390) Entwurf: Heinz Esselmann / J. R. Mramor, / Emil Theil  
Fruchtallee 82

Lage

Eimsbüttel 1941 2006/7 abgerissen (Fotos)
Henriettenstr. 1

Lage

Eimsbüttel 1941–42 1983 Übergabe an Bezirksamt Eimsbüttel,

2013 abgerissen

Heußweg 39

Lage

Eimsbüttel 1941–43 1996/97 abgerissen
Heußweg 114

Lage

Eimsbüttel 1941–43 2000 um- und überbaut  
Methfesselstr. 17

Lage

Eimsbüttel 1941–42 1965 Übergabe an Bezirksamt Eimsbüttel,

2018 abgerissen

Mueggenkampstr. 51/ Sartoriusstr.

Lage

Eimsbüttel 1941–42 1994 Übergabe an Bezirksamt Eimsbüttel,

2018–20 abgerissen

Sillemstr. 35–37 / Bei der Apostelkirche

Lage

Eimsbüttel 1941–42 2002 umgebaut zu Wohnungen  
Weidenstieg 26

Lage

Eimsbüttel 1941–42 leerstehend  
UKE O29

Lage

Eppendorf 1941–42 OP-Bunker Chirurgie, Lager  
UKE O33

Lage

Eppendorf 1941–42 Rettungsbunker, Lager  
UKE W12

Lage

Eppendorf 1941–42 OP-Bunker Gynäkologie und Entbindungsstation,

Lager und Labors

 
Carl-Petersen-Str. 21 / Palmerstraße 9 (Hinterhof)

Lage

Hamm 1941 nein Musikbunker  
Döhnerstraße 25 / Dobbelersweg

Lage

Hamm 1941–43 ja (29199) Entwurf: Karl Kohl,

Gewerbe

 
Eiffestraße 634

Lage

Hamm 1940–41 nein Musikbunker  
Hammer Deich 155

Lage

Hamm 1940–41 nein Musikbunker  
Hammer Deich zwischen Kreuzbrook und Luisenweg (ehem. Dankeskirchhof)

Lage

Hamm 1941–42 nein Gewerbe?  
Kreuzbrook 28

Lage

Hamm 1941 nein Musikbunker  
Marienthaler Str. 173

Lage

Hamm 1942–43 nein unvollendet,

2008 überbaut mit Studentenwohnheim, sonst Lager

 
Sievekingdamm 37

Lage

Hamm 1941 nein Musikbunker  
Sievekingsallee 6

Lage

Hamm 1940–41 nein Gewerbe  
Süderstraße 301

Lage

Hamm 1941–43 nein 1981 Übergabe an Bezirksamt Mitte  
Wendenstraße 339

Lage

Hamm 1941–42 nein 1985 Übergabe an Bezirksamt Mitte,

Kunst- und Musikbunker

 
Lassallestr. 3

Lage

Harburg (Phoenixviertel) 1942–43 1991 Übergabe an Bezirksamt Harburg,

Gewerbe

 
Löwenstr. 27a/29a (Hinterhaus)

Lage

Hoheluft-Ost 1942–44 ja (19264) 2000 um- und überbaut, Wohnungen und Büros  
Quickbornstr. 19–21 (Hinterhof)

Lage

Hoheluft-West 1941–42 1966 Übergabe an Bezirksamt Eimsbüttel,

2015/16 abgerissen

Wiesingerweg 23a

Lage

Hoheluft-West 1941–42 2012 abgerissen
Eidelstedter Weg 10

Lage

Lokstedt 1941 2015/16 nach Aufhebung des Denkmalschutzes abgerissen  
(Foto: 2015)
Arnoldstr. 20 (Hinterhof)

Lage

Ottensen 1941 1974 Übergabe an Bezirksamt Altona,

2009 abgerissen

Barnerstr. / Gaußstr.

Lage

Ottensen 1941 1966 Übergabe an Bezirksamt Altona,

2015 abgerissen

Behringstr. 38

Lage

Ottensen 1941–42 1989 Übergabe an Bezirksamt Altona,

Nutzung durch DRK-Kleiderkammer Altona

 
Bülowstr. 20

Lage

Ottensen 1941–43 ja (17886) ehem. OP-Bunker des Altonaer Kinderkrankenhauses,

2003 und 2013 um- und überbaut zu bzw. mit Wohnungen

 
Friedensallee 54 a (Hinterhaus)

Lage

Ottensen 1941 1988 Übergabe an Bezirksamt Altona,

(nach 2014) Teilabriss und Umbau zu Wohnungen

 
Marckmannstr. 2

Lage

Rothenburgsort 1941–42 Gewerbe
Marckmannstr. 195

Lage

Rothenburgsort um 1940 ja (14057) leerstehend  
Stresowstr.

Lage

Rothenburgsort 1941–43 unvollendet  
Allende-Platz 2 / Grindelhof 24 (Bornplatz / Joseph-Carlebach-Platz)

Lage

Rotherbaum 1941–42 ja (19295) Entwurf: Averhoff & Dyrssen,

1950 entfestigt und heute als Uni-Institut genutzt

 
Otzenstr. 28

Lage

St. Pauli 1941–42  
Reiherdamm

Lage

Steinwerder sog. Marinebunker im ehem. Freihafen (Foto)
Lippmannstr. / Flora-Park

Lage

Sternschanze 1941–42 1991 Übergabe an Bezirksamt Altona,

Nutzung als Kletterturm „Kilimanschanzo“

 
Finkenau 35 (Mediencampus)

Lage

Uhlenhorst 1941–42 ja (20569) ehem. OP-Bunker der Frauenklinik Finkenau, Nutzung als Lager  
Anemonenweg / Stephanstr.

Lage

Wandsbek 1941 2009 abgerissen (Fotos)
Anemonenweg / Voßkulen

Lage

Wandsbek 1941 2009 abgerissen (Fotos)
Hogrevestraße (ehem. Dietrichstr.) / Wendemuthstr.

Lage

Wandsbek 1941–43 unvollendet und 1943 ausgebrannt,

1972 mit Erde überdeckt und begrünt, Gedenktafel

 
Nebendahlstraße 22

Lage

Wandsbek 1941–42 1967 Übergabe an Bezirksamt Wandsbek,

2015/16 Teilabriss und Umbau zu Wohnungen

Von-Hein-Str. 19

Lage

Wandsbek 1941–42 ja (23261) Musikbunker  
Barmbeker Str. 185

Lage

Winterhude 1941–42 2015/16 um- und überbaut für Wohnungen und Büros  
Dorotheenstr. 38 / Poelchaukamp 10

Lage

Winterhude 1941–43 ja (21584) Gewerbe  
Dorotheenstr. 91

Lage

Winterhude 1941–42 2006/07 Abriss und anschließender Neubau von Wohnungen  
Forsmannstr. 10

Lage

Winterhude 1941–42 2014/15 Abriss und anschließender Neubau von Wohnungen  
Geibelstr. 20 (Hinterhaus)

Lage

Winterhude 1941–42  
Gertigstr. 62–64

Lage

Winterhude 1941–42 2004 mit Penthouse überbaut, sonst Gewerbe  
Kuhnsweg 7

Lage

Winterhude 1941–43 1984 Übergabe an Bezirksamt Nord,

derzeit leerstehend, Abriss/Umbau geplant

 
Poßmoorweg 38a

Lage

Winterhude 1941–42 1976 Übergabe an Bezirksamt Nord,

2015/16 abgerissen

Preystr. 2 (Hinterhof)

Lage

Winterhude 1941–42 Garage  
Ulmenstr. (Hinterhof)

Lage

Winterhude 1941–42 2015/16 überbaut  

Tiefbunker (inkl. Röhrenbunker)Bearbeiten

Adresse/Lage Stadtteil Baujahr Denkmal-schutz heutige Nutzung Foto
Holstenstraße 20

Lage

Altona-Altstadt 1941–42 nein 1968 Übergabe als ZVS-Bunker an Bezirksamt Altona,

leerstehend

 
Louise-Schroeder-Str. 21

Lage

Altona-Altstadt 1962/63 ja (26143) Tiefbunker/Rundbunker/ sog. ZVS-„Erprobungsbau“,

1963 Übergabe an Bezirksamt Altona,

Besichtigungen durch Hamburger Unterwelten e.V.

 
Stadionstraße

Lage

Bahrenfeld 1940–41 Röhrenbunker, leerstehend
Habichtstr. 75 (Tieloh-Schule)

Lage

Barmbek-Nord 1940 ja (28712) Röhrenbunker  
Borgfelder Allee o. Nr.

Lage

Borgfelde 1940, 1963 (Umbau) ja (28131) Tiefbunker Berlinertordamm,

1963 Übergabe als ZVS-Bunker an Bezirksamt Mitte,

Besichtigungen durch Unter Hamburg e.V.

 
Wandsbeker Chaussee 100 (Eilbeker Bürgerpark)

Lage

Eilbek 1940 nein 1965 Übergabe an Bezirksamt Wandsbek,

leerstehend

 
Doormannsweg (ohne Nummer)

Lage

Eimsbüttel nein 1968 Übergabe an Bezirksamt Eimsbüttel, 3 Schutzanlagen,

leerstehend

 
Ernst-Thälmann-Platz / Tarpenbekstr. o. Nr.

Lage

Eppendorf 1939–40 ja (20720) 2-Röhrenbunker, Besichtigung durch Geschichtswerkstatt Eppendorf, s. Rossig, Hamburgs Bunker 26  
Gertrudenkirchhof (abgerissen)

Lage

Hamburg-Altstadt 1940 leerstehend, Eingänge 2006 zugeschüttet
Droopweg/Wichernsweg 16

Lage

Hamm 1940/41 ja (29198) 4-Röhren-Bunker, Bunkermuseum, vgl. Rossig S. 56 f.  
Tiefbunker Sievekingdamm (Thörls Park) Hamm 1968 erbaut als Ersatz für einen im Zuge des U-Bahnbaus abgerissenen Röhrenbunker aus dem 2. Weltkrieg [1]  
Alfred-Wegener-Weg/ Helgoländer Allee

Lage

Neustadt 1939–41 ja (28129) leerstehend  
Bahnhof Hamburg Landungsbrücken, Helgoländer Allee

Lage

Neustadt 1970er 1975 Übergabe an Bezirksamt Mitte als ZVS-Bunker mit 180 „Grundschutz“-Plätzen (Christiansen 140),

2013 abgerissen

 
Dag-Hammarskjöld-Platz, Tiefbunker Dammtorpark

Lage

Neustadt 1963 1963 Übergabe an Bezirksamt Mitte (2 Schutzanlagen), leerstehend  
Tiefbunker im Bismarck-Denkmal Neustadt 1940–41 siehe Bismarck-Denkmal (Hamburg)#Luftschutzraum im Zweiten Weltkrieg und Hamburgs Bunker, S. 38 f.  
Statthalterplatz Othmarschen 1940–41 2006 Teilabbruch, sonst leerstehend
Kennedybrücke, Tiefbunker

Lage

Rotherbaum 1963 1963 Übergabe an Bezirksamt Eimsbüttel,

3 Anlagen, leerstehend

 
Hachmannplatz (Hbf)

Lage

St. Georg 1940/41, 1966/68 (Umbau) ja (28684) 1968 Übergabe an Bezirksamt Mitte, leerstehend  
Kreuzweg/Ecke Kurt-Schumacher-Allee St. Georg 1940 2-Röhren-Schutzraum ("Röhrenbunker") für 150 Personen  
Steintorwall, Tiefbunker (Hbf)

Lage

St. Georg 1942/44, 1964/69 (Umbau) ja (28130) 1969 Übergabe an Bezirksamt Mitte,

Besichtigungen durch Hamburger Unterwelten e.V.

 
(Foto: 2012)
Spielbudenplatz St. Pauli 1940–42 nicht zu verwechseln mit MZA Reeperbahn! mit 5000 Plätzen damals der größte Tiefbunker Hamburgs und von Anfang an zur Nachnutzung als „Großgarage“ geplant, bis zu 20.000 Schutzsuchende, außerdem Befehlsstelle des 36. LS-Reviers und Dienststelle des DRK (Christiansen S. 137f.)
Argentinienbrücke

Lage

Steinwerder 1940 1966 Übergabe an Bezirksamt Mitte, leerstehend
Altenwerder Damm

Lage

Waltershof 1966 Übergabe an Bezirksamt Mitte,

2021 Teilabbruch

Rundtürme (Zombeck und Ringtreppentürme)Bearbeiten

Adresse/Lage Stadtteil Baujahr Denkmal-schutz heutige Nutzung Foto
Wiesendamm 7 / Bf. Barmbek

Lage

Barmbek-Nord 1939/40 ja (22950)  
Borgfelder Allee 3 / Bf. Berliner Tor

Lage

Borgfelde 1939/40 ? nach dem 2. WK zum Hotel umgebaut  
Hasselbrookstraße 174

Lage

Eilbek 1940 ja (22397) beim Bf. Hasselbrook, früher gewerblich genutzt, z. Z. leerstehend  
Vorsetzen 70

Lage

Neustadt 1940 ja (12241) nahe Landungsbrücken, Baumwall und Hafenfähren, heute gastronomisch genutzt  
Ottenser Hauptstraße (ehem. Bismarckstr.) Ottensen 1939/40 beim Altonaer Bahnhof, 1951 abgerissen
Billhorner Brückenstr. 41

Lage

Rothenburgsort 1940/41 ja (14786) bei der damaligen Hochbahn-Station Brückenstraße, heute Gewerbe (Tonstudio)  
Rothenbaumchaussee 2 / Moorweide

Lage

Rotherbaum 1940 ja (19125) nahe dem Dammtor-Bahnhof, Gastronomie  
Steintorplatz / ZOB

Lage

St. Georg 1940 nahe dem Hauptbahnhof,

2002 zugunsten des ZOB-Ausbaus abgerissen

(Foto)
Arningstraße / Worthdamm 27 (Ringtreppenturm)

Lage

Steinwerder 1941 ja (14524) bei Schmal/Selke als 12. Rundturm genannt, bei hojobeck.de fälschlich als Zombeck-Turm  
Rossweg 20 (Ringtreppenturm)

Lage

Steinwerder Ringtreppenturm auf dem Werftgelände der ehem. Howaldtswerke, 2009 abgerissen[2] (Foto)
Sternschanze 7

Lage

Sternschanze 1940 ja (19142) beim Bf. Sternschanze, leerstehend  
Peutestr. 1 (Veddeler Marktplatz)

Lage

Veddel 1939/40 ja (13766) nahe den Elbbrücken  
Prielstr. 9 / Veddeler Elbdeich

Lage

Veddel 1939/41 ja (13767) nahe den Elbbrücken  

Rundbunker/RundschutzbautenBearbeiten

Adresse/Lage Stadtteil Baujahr Denkmal-schutz heutige Nutzung Foto
Rüschweg, Rundbunker

Lage

Finkenwerder 1941 ja (14555) leerstehend  
Schwarzenbergstraße 50–54

Lage

Harburg Nein leerstehend  
Bauerberg 43 (Rundbunker)

Lage

Horn 1941 Abriss 2021  
Rönneburger Str. / Schneverdinger Weg.

Lage

Wilstorf 1941 ja (28159)  


MehrzweckanlagenBearbeiten

Adresse/Lage Stadtteil Baujahr Anmerkung Foto
Drosselstraße (Parkhaus) Barmbek-Nord 1971 Bunkerebene für 2000 Menschen (1300 Sitz- und 700 Liegeplätze), wurde direkt über zwei Röhrenbunkern aus dem 2. WK errichtet, von denen einer umgebaut und in die neue Anlage einbezogen wurde, der 2. hätte über Zugänge in einem Hauskeller in der Starstraße als Notausgang gedient; 2009 aus der ZVS-Bindung entlassen und seit 2013 Umbau zu Eigentumswohnungen, Teile der MZA sollen weiterhin als Tiefgarage genutzt, andere mit Beton verfüllt werden (Rossig 2014, S. 60 f. / Christiansen 138 f.)  (Foto: 2006)
S/U Jungfernstieg Neustadt 1975 Verteilerebene als Schutzraum für 2000 Personen (Christiansen 139)
S Stadthausbrücke Neustadt 1975 4500 Plätze (Christiansen 139)
S Reeperbahn St. Pauli 1979 nicht zu verwechseln mit dem Tiefbunker Spielbudenplatz! 4500 Plätze, seit Ende des Kalten Krieges nicht mehr getestet und in schlechtem Zustand (Rossig S. 37f. / Christiansen 140)
S Harburg-Rathaus Harburg 1985 mit 5000 Plätzen größte MZA in Hamburg (Christiansen 141)
U Niendorf-Markt Niendorf 1984 3300 Plätze (Christiansen 141)
U Steinfurter Allee Billstedt 1990 2000 Plätze (Christiansen 141)
U Mümmelmannsberg Billstedt 1990 3500 Plätze (Christiansen 141)
U Joachim-Mähl-Str. Niendorf 1991–93 1100 „Grundschutz“-Plätze (Christiansen 142)
U Schippelsweg Niendorf 1991–93 1100 „Grundschutz“-Plätze (Christiansen 142)
U Niendorf-Nord Niendorf 1991–93 3650 „Vollschutz“-Plätze (Christiansen 142)

Sonderbauten und sonstigeBearbeiten

Adresse/Lage Stadtteil Baujahr Denkmal-schutz heutige Nutzung Foto
Alte Wöhr 20a (Reichsbahn-Bunker)

Lage

Barmbek-Nord 1942  
Rüschweg (U-Bootbunker Fink II)

Lage

Finkenwerder 1941–44  
Kuhtrift, Munitionsbunker

Lage

Heimfeld 1936–39 ja (31210) ?  
Moorburger Straße 16, Werkschutzbunker Typ „Salzgitter“

Lage

Heimfeld 1944 ja (27206) lt. Rossig S. 46 f. wurden in Hamburg 10, reichsweit ca. 200 dieser Bunker im Rahmen des „Geilenberg-Programms“ vorwiegend in der Mineralölindustrie errichtet, bogenförmige Decke mit 2,50 m Dicke, 4 m Breite und 30 m Länge mit Zugängen an den Stirnseiten, mindestens 1 weiterer am Schlengendeich erhalten  
Manteuffelstr. 20

Lage

Nienstedten um 1942 Führungsbunker LGK XI, 2004/05 abgerissen
Harvestehuder Weg 10 / Milchstr. 12 Rotherbaum 1939–43 ja (18177) „Gauleiter-Bunker“ am Budge-Palais, s. Hamburgs Bunker, S. 28 f.  
Feldstr. / Heiligengeistfeld (Flakturm IV)

Lage

St. Pauli 1942–43 1947 ff. Entfestigung für zivile Nutzung, u. a. als Notunterkunft, später gewerbliche Nutzung

2020 ff. Aufstockung

 
ehem. Werftgelände

Koordinaten fehlen! Hilf mit.

Steinwerder 1942 4 „Treppenhausbunker“, 2005 abgerissen (Foto)
Elbe II, U-Boot-Bunker

Lage

Steinwerder 1940–41 (abgerissen)
Neuhöfer Str., Flakturm VI

Lage

Wilhelmsburg 1942–43 1947 Sprengung der Inneneinbauten,

2010–13 Umbau zum „Energiebunker“

 
Reiherstiegdeich

Koordinaten fehlen! Hilf mit.

Wilhelmsburg? 1944 Salzgitter-Bunker wie Moorburger Straße 16, 1980 abgerissen
Rethedamm 8, Truppenmannschaftsbunker 750

Lage

Wilhelmsburg (Neuhof, Greenpeace-Gelände) Lager
Schluisgrove

Koordinaten fehlen! Hilf mit.

Wilhelmsburg 1944 Salzgitter-Bunker wie Moorburger Straße 16
Trockendock Elbe 17 Steinwerder Werkschutzbunker in seitlichen Hohlräumen, nach dem Krieg geplante Sprengung wurde 1950 aufgegeben und später als Werkstatt- und Lagerräume genutzt, in 1960er Jahren auch für eine IBM-Großrechenanlage in der östlichen Dockwand (Rossig S. 42 f.)

LiteraturBearbeiten

  • Ulrich Alexis Christiansen: Hamburgs dunkle Welten. Der geheimnisvolle Untergrund der Hansestadt. Ch. Links, Berlin 2008, ISBN 978-3-86153-473-0.
  • Michael Foedrowitz: Bunkerwelten. Luftschutzanlagen in Norddeutschland. Ch. Links, Berlin 1998, ISBN 3-86153-155-0.
  • Michael Grube, Christel Grube: Ringtreppenturm Rosshafen. Ein Luftschutzturm in Hamburg. Dokumentation. Books on Demand GmbH., Norderstedt 2008, ISBN 978-3-8370-1750-2 (Schriftenreihe der Hamburger Unterwelten e.V. 2), (Info).
  • Ronald Rossig: Hamburgs Bunker. Dunkle Welten der Hansestadt. Ch. Links, Berlin 2014, ISBN 978-3-86153-799-1.
  • Helga Schmal, Tobias Selke: Bunker – Luftschutz und Luftschutzbau in Hamburg. Unter Mitarbeit von Henning Angerer. Christians, Hamburg 2001, ISBN 3-7672-1385-0. (Kulturbehörde, Denkmalschutzamt. Themen-Reihe 7).

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Über den Bunker | Saßstraße. Abgerufen am 11. Januar 2021 (deutsch).
  2. Michael & Christel Grube: Ringtreppenturm Rosshafen. Ein Luftschutzturm in Hamburg. Hrsg.: Hamburger Unterwelten e.V. Norderstedt 2007, ISBN 978-3-8370-1750-2.