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Liste der Kulturdenkmäler in Biedenkopf

Wikimedia-Liste
Wappen Biedenkopf.png

Die folgende Liste enthält Kulturdenkmäler auf dem Gebiet der Stadt Biedenkopf im Landkreis Marburg-Biedenkopf, Hessen.

Bild Bezeichnung Lage Beschreibung Bauzeit Daten
Bahnhof Biedenkopf
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Bahnhof Biedenkopf Am Bahnhof 1
Lage
Durchgangsbahnhof Biedenkopf an der Oberen Lahntalbahn; Fachwerk, überwiegend verputzt und mit Schieferschindeln verkleidet (erbaut 1883)[1]:S. X 1883
Schenkbarsches Haus
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Schenkbarsches Haus Bei der Kirche 8–9
Lage
Dreigeschossiges Gebäude mit Zwerchhaus auf einem Bruchsteinsockel; Ständerbauweise, schiefergedecktes Giebeldach (erbaut ca. 15. Jh.)[2]:106–110 ca. 15. Jh.
Ev. Stadtkirche
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Ev. Stadtkirche Bei der Kirche 13
Lage
Neugotische Hallenkirche mit Satteldach, erbaut 1888–1891 auf dem Gelände eines Vorgängerbaus aus dem 13. Jh.; aus einer Erweiterung um 1400 sind Nothgotteskapelle und Sakristei erhalten[2]:106–110 1888–1891
Ehemaliges Rathaus
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Ehemaliges Rathaus Bei der Kirche 14
Lage
Auch Altes Rathaus; Fachwerkbau mit Mansarddach; bis ca. Mitte 19. Jh. öffentliches Brauhaus, bis 1935 Sitz der Stadtverwaltung, zeitweilig Jugendherberge, nun Wohngebäude; Kellergeschoss mit gotischen Spitzbögen; inklusive Anbau[2]:106–110
Rathausbrunnen
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Rathausbrunnen Bei der Kirche/Stadtgasse
Lage
Auch Marktbrunnen, Oberstadtbrunnen; rundes, wohl mittelalterliches Sandsteinbecken, goldener Löwe mit Stadtwappen auf der Säule[2]:106–110
Amtsgericht Biedenkopf Nebengebäude
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Amtsgericht Biedenkopf Nebengebäude Hainstraße 70
Lage
(Gebäudeensemble) Gründerzeitliche Industriellenvilla (vormals als Buderus-Villa bezeichnet)[2]:106–110
Amtsgericht Biedenkopf Hauptgebäude
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Amtsgericht Biedenkopf Hauptgebäude Hainstraße 72
Lage
(Gebäudeensemble) Dreistöckiges Steinhaus mit repräsentativem Treppengiebel (vor Ort unüblich) als damaliger Neubau eines Gerichtsgebäudes (erbaut 1893)[2]:106–110 1893
Wohnhaus
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Wohnhaus Hainstraße 82
Lage
Aufwändige Neurenaissancevilla, Putzbau mit Sandsteingliederungen, um 1905 erbaut[2]:106–110 um 1905
Ev. Hospitalkirche
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Ev. Hospitalkirche Hospitalstraße 13
Lage
Eigentl. „Hospitalkapelle zum Heiligen Geist“; Stiftung von 1417, Umbau 1617, Mitte 19. Jh. gotisiert; zuletzt 2001 renoviert[2]:106–110 1417
Kath. Kirche St. Elisabeth und Pfarrhaus
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Kath. Kirche St. Elisabeth und Pfarrhaus Hospitalstraße 41
Lage
Diabas mit Sandsteingliederungen in neugotischen Formen, 1888/89 erbaut[2]:106–110 1888/89
Hinterlandmuseum
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Hinterlandmuseum Im Schloss 1
Lage
Hinterlandmuseum im Landgrafenschloss (Burg)[2]:106–110
Schloss Biedenkopf
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Schloss Biedenkopf Zum Schloß 1
Lage
Burg mit Bergfried, Palas, Ringmauer, Zwinger, Wohnturm (erbaut ca. Anfang 13. Jh.)[2]:106–110 ca. Anfang 13. Jh.
Landratsamt (Kreishaus)
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Landratsamt (Kreishaus) Kiesackerstraße 10–12
Lage
Außenstelle der Kreisverwaltung Marburg-Biedenkopf mit Parkanlage; der Erstbau wurde 1924–1925 erstellt und in den Jahren der Selbstständigkeit (der Kreis Biedenkopf bestand von 1832 bis 1974 und ging im neu gegründeten Landkreis Marburg-Biedenkopf auf) als Kreishaus bezeichnet; 1960–63 modern erweitert[2]:106–110 1924–1925
Kreiskriegerdenkmal
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Kreiskriegerdenkmal Marktplatz
Lage
Sockel aus heimischen Diabas-Natursteinbrocken, auf der Spitze zwei Soldatenfiguren aus Bronzeguss; drei Ehrentafeln erinnern an die Gefallenen des Altkreises Biedenkopf in den Kriegen 1866 und 1870/71; am 19. Juni 1904 nach Plänen des Marburger Bildhauers Theodor Josef Paffrath vom Kreiskriegerverband Biedenkopf errichtet[2]:106–110[3] 1904
Wohn- und Geschäftshaus
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Wohn- und Geschäftshaus Marktplatz 19
Lage
Fachwerkbau, teilweise verschiefert; Obergeschoss im Renaissance-Stil reichverziert und geschnitzt; 1906 erbaut; aktuelle Nutzung: Eiscafé Fantastico[2]:106–110 1906
Wohnhaus
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Wohnhaus Obergasse 3
Lage
Fachwerkbau, Kreuzung Obergasse/Mittelgasse/Bei der Kirche, datiert 1722 (laut Inschrift 1727)[2]:106–110 1722
Stadtbefestigung
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Stadtbefestigung Schlossberg
Lage
Sog. Hexenturm, Mauer, Türme (zwei Schalentürme mit halbrundem Querschnitt, ein Turm mit fast quadratischem Grundriss), 1983/84 freigelegt[2]:106–110
Wohnhaus
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Wohnhaus Stadtgasse 3
Lage
Fachwerkbau, teilweise verschiefert, Obergeschoss vorkragend, abgeschrägte Ecken im Erdgeschoss, erbaut um 1718[2]:106–110 um 1718
Fachwerkscheune
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Fachwerkscheune Untergasse 47
Lage
Ständerbau mit Resten einer Firstsäulenkonstruktion (erbaut 1609, Umbauten von 1750 und 1826)[2]:106–110[4] 1609
Ludwigshütte, Direktorenvilla
Ludwigshütte, Direktorenvilla Ludwigshütte, Wittgensteiner Straße 18
Lage
Ehemalige Direktorenvilla der Ludwigshütte.
Die Ludwigshütte ist eine der ältesten Eisenhütten der Region, Gründung um 1530 am rechten Lahnufer, der Gebäudebestand ist größtenteils im Jahre 2001 abgebrochen worden, verblieben sind die ehemalige Direktorenvilla und das ehemalige Verwaltungsgebäude.[2]:106–110
1906
Ludwigshütte, Verwaltungsgebäude
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Ludwigshütte, Verwaltungsgebäude Ludwigshütte, Hüttenstraße 3
Lage
Ehemaliges Verwaltungsgebäude der Ludwigshütte (heute Hütter Treff), ein langer, zweigeschossiger Bau mit Mansarddach.
Die Ludwigshütte ist eine der ältesten Eisenhütten der Region, Gründung um 1530 am rechten Lahnufer, der Gebäudebestand ist größtenteils im Jahre 2001 abgebrochen worden, verblieben sind die ehemalige Direktorenvilla und das ehemalige Verwaltungsgebäude.[2]:106–110
1919

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Landesamt für Denkmalpflege Hessen (Hrsg.): Eisenbahn in Hessen. (= Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland, Kulturdenkmäler in Hessen.) 3 Bände, Theiss Verlag, Stuttgart 2005, ISBN 3-8062-1917-6
  2. a b c d e f g h i j k l m n o p q r s t Folkhard Cremer (Bearb.), Georg Dehio (Begr.), Ernst Gall (Hrsg.), Dehio-Vereinigung (Hrsg.): Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler, Hessen I. Regierungsbezirke Gießen und Kassel. Deutscher Kunstverlag, München 2008, ISBN 978-3-422-03092-3
  3. Das Kreiskriegerdenkmal auf denkmalprojekt.org
  4. Die Scheune stand zeitweilig unter Verkäufliche Denkmäler im Landkreis Marburg-Biedenkopf zum Verkauf, die Beschreibung entstammt dem Verkaufsangebot

WeblinksBearbeiten

  Commons: Kulturdenkmäler in Biedenkopf – Sammlung von Bildern