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Landesverband der Wählergemeinschaften Schleswig-Holstein

Der Landesverband der Wählergemeinschaften Schleswig-Holstein (Abkürzung WG-SH) ist der größte Dachverband von Wählergemeinschaften in Schleswig-Holstein. Amtierender Vorsitzender ist Norbert P. Hoppe.

Freie Wählergruppen haben in Schleswig-Holstein eine lange Tradition und sind auf der kommunalen Ebene sehr erfolgreich. So erreichten bei der Kommunalwahl 2008 verschiedene Wählergruppen mit 6784 Mandaten und 51,8 % vor der CDU mit 3400 Mandaten und 26 % und vor der SPD mit 2141 Mandaten und 16,4 % das deutschlandweit beste Ergebnis von Wählergruppen.

Der Landesverband wurde im Oktober 2008 unter dem Namen Landesverband Freie Wähler Schleswig-Holstein e. V. gegründet. Er sollte die verschiedenen Wählergemeinschaften in Schleswig-Holstein organisieren und außerparlamentarisch Lobbyarbeit betreiben. Der Verband wurde nicht Mitglied im Bundesverband Freie Wähler Deutschland. Am 11. Februar 2012 benannte sich der Verband in Landesverband der Wählergemeinschaften Schleswig-Holstein um.

Innerhalb des Landesverbandes ist die Teilnahme an Landtags- und Bundestagswahlen umstritten. Unter anderem deswegen erfolgte die Umbenennung, um einer Verwechslung mit der Bundesvereinigung Freie Wähler zu vermeiden. Im September 2008 wurde unabhängig vom Verband die Partei Freie Wähler Schleswig-Holstein gegründet, die bei der Landtagswahl in Schleswig-Holstein am 27. September 2009 antrat und dabei 1,0 % der Zweitstimmen erreichte.[1] Zum 1. Januar 2012 fusionierte die Landespartei mit der Bundesvereinigung Freie Wähler.

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Statistisches Amt für Hamburg und Schleswig-Holstein. Statistik-sh.de. Abgerufen am 17. Februar 2018.