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Kulturerbe Bayern ist eine gemeinnützige Organisation, die gebautes, gewachsenes und gelebtes Kulturerbe in Bayern erhält und erlebbar macht. Sie besteht aus einem gemeinnützigen Verein und einer gemeinnützigen Stiftung des bürgerlichen Rechts, die zusammen den bayerischen „National Trust“ bilden – als breit aufgestelltes, bürgerschaftliches Fundament, auf dem Kulturgüter aktiv für die Zukunft erhalten werden. Sitz von Verein und Stiftung ist München, die Geschäftsstelle befindet sich im historischen Ökonomietrakt des Schlossgutes in Sulzemoos, Landkreis Dachau. Die Organisation wurde als bleibender Beitrag anlässlich des 100. Geburtstags des Freistaates Bayern und des Europäischen Kulturerbejahres 2018 ins Leben gerufen und lädt die Menschen zur Beteiligung ein.

Kulturerbe Bayern e.V. (KEB)
Zweck: Denkmalschutz und Denkmalpflege; Förderung des ehrenamtlichen Engagements
Vorsitz: Dr. Johannes Haslauer
Geschäftsführer: Dr. Rudolf Himpsl
Gründungsdatum: 2015
Sitz: München
Website: www.kulturerbebayern.de

Inhaltsverzeichnis

GeschichteBearbeiten

Die Erhaltung von Kulturgütern durch Bürgerinnen und Bürger hat in Bayern eine lange Tradition und hat auch wesentlich die Entwicklung des Kulturstaatsprinzips befördert. So sind der Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen und der kulturellen Überlieferung laut Bayerischer Verfassung von 1946 Verfassungsauftrag. Demnach sollen die Denkmäler der Kunst, der Geschichte und der Natur, die Landschaft sowie kennzeichnende Orts- und Landschaftsbilder geschützt, erhalten und gepflegt werden.

Stiftung Kulturerbe Bayern

(KEB)

Rechtsform: Stiftung des bürgerlichen Rechts
Zweck: Kunst und Kultur

Denkmalschutz und Denkmalpflege Natur- und Landschaftsschutz Förderung des ehrenamtlichen Engagements

Vorsitz: Johann Böhm, Landtagspräsident a. D.
Dr. Johannes Haslauer,
Dr. Andreas Hänel
Bestehen: 2018
Stifter: 8 Gründungsstifter
Sitz: München
Website: www.kulturerbebayern.de

Trotz vorbildlicher gesetzlicher Vorgaben (wie beispielsweise dem am 1. Oktober 1973 in Kraft getretenen Bayerischen Denkmalschutzgesetz des Freistaats Bayern) und beratender, unterstützender und fördernder Maßnahmen der öffentlichen Hand sowie weiterer Fördereinrichtungen (wie der Bayerischen Landesstiftung und der Deutschen Stiftung Denkmalschutz) stoßen die Eigentümer von Kulturgütern oftmals an Grenzen, so dass bis in die Gegenwart hinein vielfach der Verlust wertvoller Kulturgüter zu bedauern ist.

Um vor diesem Hintergrund einen konkreten Beitrag zur Erhaltung von Kulturgütern in Bayern zu leisten und möglichst viele Menschen an der Erhaltung und der Nutzung der Kulturgüter teilhaben zu lassen, entstand die Idee, einen National Trust für Bayern zu gründen. Dieser wurde als Kulturerbestiftung konzipiert, die wertvolle Kulturgüter – insbesondere historische Gebäude und Kulturlandschaftsteile – als Treuhänderin in ihr Eigentum übernimmt, um sie unter breiter Beteiligung der Menschen gemeinschaftlich auf Dauer zu erhalten und erfahrbar zu machen.

Die Idee reifte beim Bayerischen Landesverein für Heimatpflege und fand zügig viele Unterstützer. Der Bayerische Landtag fasste einstimmig einen Beschluss, wonach die Übertragbarkeit des „National-Trust-Modells“ auf Bayern geprüft werden sollte. Im Zuge dessen gründete sich im Jahr 2015 der Verein Kulturerbe Bayern e.V., den auch die drei Sprecher des Denkmalnetzes Bayern mitbegründeten. Der Beschluss einer staatlichen Anschubfinanzierung durch den Bayerischen Landtag folgte. Von Beginn an unterstützten das Bayerische Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst und das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege die Initiative.

Vorrangige Aufgabe des Vereins ist es in der Gründungs- und Aufbauphase, die Initiative in der breiten Öffentlichkeit bekannt zu machen, erste Projekte durchzuführen, einen Stamm ehrenamtlicher Helfer aufzubauen und die Gründung der Stiftung Kulturerbe Bayern vorzubereiten. Am 5. November 2018 war dieses Ziel erreicht: Acht Gründungsstifter errichteten anlässlich des 100. Geburtstags des Freistaats Bayern die Stiftung und statteten sie als Startkapital mit einer Summe von 200.000 Euro aus ihrem privaten Vermögen aus. Dies gilt als Einladung, das Grundstockkapital durch Zustiftungen zu erhöhen, um die Ziele immer wirksamer verfolgen zu können. Die Kapitalerträge des dauerhaft erhalten bleibenden Grundstockvermögens helfen mit, die Aktivitäten der Stiftung auf Dauer zu ermöglichen. Die Errichtung der Stiftung versteht die Initiative auch als nachhaltig wirksamen Beitrag zum Europäischen Kulturerbejahr 2018, das unter dem Motto „Sharing heritage“ stand. Verein und Stiftung verfolgen ihre Ziele gemeinsam.

AuftaktveranstaltungenBearbeiten

Um sich einem breiten Publikum bekannt zu machen und zur Beteiligung einzuladen, stellte sich die Initiative im Verlauf des Jahres 2018 in allen bayerischen Regierungsbezirken im Rahmen von Auftaktveranstaltungen vor. Bei den in eindrucksvollen historischen Gebäuden stattfindenden Veranstaltungen stand das bürgerschaftliche Engagement für die Erhaltung des gebauten und gewachsenen Erbes im Fokus. Interviewgäste machten die Bereicherung erlebbar, die damit einhergeht.

  • Mittelfranken: Rothenburg ob der Tauber, Reichsstadthalle (ehemalige Zehntscheune); Interviewgäste: Oberbürgermeister Walter Hartl, Elisabeth Schosser (Treuhandstifterin), Landtagspräsident a. D. Johann Böhm, Alexander von Hornstein, Karlheinz Enderle (Altstadtfreunde Nürnberg e.V.), MdL Andreas Schalk (Mitglied im Ausschuss für Wissenschaft und Kunst), Dr. Johannes Haslauer (Vorsitzender Kulturerbe Bayern e.V.); Musik: Ohrerhüller, Moderation: Birgitt Roßhirt (BR); mit anschließender Führung im ersten Schützling von Kulturerbe Bayern, dem Baudenkmal Judengasse 10.
  • Niederbayern: Kloster Aldersbach, Bibliothekssaal; Interviewgäste: Bernd Sibler (Staatsminister für Bildung und Kultus), Dr. Olaf Heinrich (Bezirkstagspräsident), Siegfried Degenbeck (Denkmaleigentümer, Vilsbiburg), Dr. Sybille Krafft (Filmemacherin; Stellvertretende Vorsitzende Kulturerbe Bayern e.V.), Dieter Wieland, (Filmemacher und Denkmalschützer), Hans-Jürgen Buchner (Kulturerbe Bayern-Botschafter), Dr. Johannes Haslauer (Vorsitzender Kulturerbe Bayern e.V.); Musik: Hoizbach Musi; Moderation: Rüdiger Nowak (BR); mit anschließender Führung durch die sanierte Klosteranlage mit dem Förderkreis Kloster Aldersbach.
  • Unterfranken: Aschaffenburg, Hofgarten-Kabarett (ehemalige Orangerie); Interviewgäste: Dr. Sybille Krafft (Filmemacherin; Stellvertretende Vorsitzende von Kulturerbe Bayern e.V.), Dr. Rudolf Himpsl (Kulturerbe Bayern e.V.), Reinhard Hüßner (Denkmaleigentümer, Wiesenbronn), MdL Oliver Jörg (Stellvertretender Vorsitzender des Ausschusses für Wissenschaft und Kunst); Musik: Klaus Appel & Swing Houze; Moderation: Jürgen Gläser (BR); mit Führung durch die Aschaffenburger Altstadtfreunde e.V.
  • Schwaben: Augsburg, Parktheater im Kurhaus Göggingen; Interviewgäste: Johann Böhmer (designierter Mitbegründer der Stiftung Kulturerbe Bayern), Dr. Andreas Hänel (Projektleiter Judengasse 10 bei Kulturerbe Bayern e.V.), Werner Berschneider (Denkmalschützer, Lindau); Dr. Peter Bergmair (Stadt Augsburg), Dr. Johannes Haslauer (Vorsitzender Kulturerbe Bayern e.V.), Martin Wölzmüller (Bayerischer Landesverein für Heimatpflege e.V., Vorstandsmitglied Kulturerbe Bayern e.V.), MdL Dr. Simone Strohmayr, MdL Bernd Kränzle (Staatssekretär a. D.); Musik: KlangZeit; Moderation: Angelika Schneiderat (BR); mit anschließender Führung zum Gartenpavillon beim Kurhaus mit dem Tycho Brahe Museum.
  • Oberpfalz: Neumarkt i.d.OPf., Festsäle der Residenz; Interviewgäste: Bürgermeister Albert Löhner, Hans Schoyerer (Berchinger Altstadtfreunde e.V.), Dr. Tobias Appl (Bezirksheimatpfleger), Dr. Rudolf Himpsl (Kulturerbe Bayern e.V.), Dr. Johannes Haslauer (Vorsitzender Kulturerbe Bayern e.V:); Musik: Trio Collegio; Moderation: Rüdiger Nowak (Bayerischer Rundfunk).
  • Oberfranken: Coburg, Paktehalle am alten Güterbahnhof; Interviewgäste: Prof. Auwi Stübbe (Vorsitzender des Coburger Designforums Oberfranken e.V.), Stephan Horn (Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft der Stadt Coburg), Karl Lippert (Förderkreis zum Erhalt historischer Baudenkmäler in Hohenberg/Eger e.V.), Dr. Sybille Krafft (Stellvertretende Vorsitzende Kulturerbe Bayern e.V.), Prof. Dr. Günter Dippold (Bezirksheimatpfleger; Vorstandsmitglied Kulturerbe Bayern e.V.), Dr. Johannes Haslauer (Vorsitzender Kulturerbe Bayern e.V.); Musik: Klezmer & Swing Trio; Moderation: Heiner Gremer (BR); mit Bierverkostung durch die Initiative Rodachtal e.V.
  • Oberbayern: München, Senatssaal des Bayerischen Landtags; Videobotschaft: Bernd Sibler (Staatsminister für Wissenschaft und Kunst); Interviewgäste: Dr. Andreas Hänel (Stellvertretender Stiftungsvorstand Kulturerbe Bayern), Gabriele Klinger (Förderverein Rochlhaus Thainig e.V.), Josef Mederer (Bezirkstagspräsident), Dr. Sybille Krafft (Stellvertretende Vorsitzende Kulturerbe Bayern e.V.), Dr. Johannes Haslauer (Vorsitzender Kulturerbe Bayern e.V.); Musik: Großstadt Boazn; Moderation: Andreas Estner (BR)

VereinBearbeiten

 
Schon als Sprecher des Denkmalnetzes Bayern dabei: Johannes Haslauer, ganz links
 
Geschäftsstelle, Besprechungsraum und Büro
 
Geschäftsstelle Kulturerbe Bayern in Sulzemoos

Der Verein ist ein gemeinnütziger Verein mit einer Satzung und den vorgeschriebenen Organen.

Ziele:

  • Aktive Erhaltung des gebauten und kulturlandschaftlichen Erbes Bayerns und seine Sicherung für die Zukunft – wenn andere gesellschaftliche Kräfte dazu nicht in der Lage sind.
  • Erwerb gefährdeter Bauten, Gärten, Parks, Kulturlandschaftsteilen und ähnlichen Liegenschaften.
  • Stärkung funktionierender Nutzungen oder behutsame Zuführung einer passenden neuen lebendigen Nutzung.
  • Förderung des Engagements der Menschen für die Kulturschätze Bayerns – und Gewinnung zur Mitwirkung.
  • Enge Zusammenarbeit mit den Menschen in den Regionen.
  • Einwerben von Spenden und Zustiftungen für die Finanzierung der Aufgaben.
  • Offenes Kulturgut, die Gebäude und Liegenschaften sollen den Menschen offen stehen – sei es als Hotel, Dorfladen oder als Wohnraum.

StiftungBearbeiten

Die Stiftung Kulturerbe Bayern wird für den dauerhaften Erhalt der Liegenschaften und des Stiftungskapitals sorgen. Ihr Vermögen kann jederzeit durch Zustiftungen erhöht werden.

VorgehenBearbeiten

  • Übernahme von historischen Grundstücken und Liegenschaften in Bayern in dauerhaftes Eigentum,
  • Erstellung von Nutzungskonzepten, dabei Anknüpfung an überlieferte Nutzungen oder behutsame Anpassung an neue Nutzungen,
  • Fachgerechte Sanierung,
  • Pflege und Organisation.

ZieleBearbeiten

  • Gebäude und Liegenschaften werden lebendig genutzt,
  • ihre Instandhaltung trägt sich,
  • auf der Grundlage klarer Nutzungsvorgaben gibt es Zusammenarbeit mit Mietern oder Pächtern,
  • finanzielle Überschüsse fließen in laufende oder neue Projekte und helfen, weitere „Schützlinge“ zu retten.

Finanzen und UnterstützungBearbeiten

Die Stiftung finanziert ihre Aufgaben aus den Erträgen, den Spenden, den Fördermitteln und den Einnahmen aus Aktionen.

Als breit aufgestellter bürgerschaftlicher Partner unterstützt der Verein die Tätigkeiten der Stiftung – mit seinen Mitgliedern und mit konkreten Hilfen.

Erster SchützlingBearbeiten

 
Judengasse 10 in Rothenburg ob der Tauber

Gebäude „Judengasse 10 mit der Nummer: D-5-71-193-241 in Rothenburg ob der Tauber“ (siehe Liste der Baudenkmäler in Rothenburg ob der Tauber).

Rothenburg ist weltberühmt für seine Altstadt. Doch im Stadtkern gibt es einen notleidenden Schatz – ein spätmittelalterliches Wohnhaus mit einzigartigen historischen Ausstattungsmerkmalen. Es ist der erste Schützling von Kulturerbe Bayern. Die Initiative will das geschichtsträchtige Gebäude unter möglichst breit angelegter Beteiligung der Menschen in Bayern denkmalgerecht instandsetzen und mit einer attraktiven und lebendigen Nutzung dauerhaft erhalten.

 
Der erste Schützling wird vorgestellt

„Das ist das Haus mit der mittelalterlichen jüdischen Mikwe, sicherlich nicht die einzige in Deutschland, aber doch eine kulturgeschichtliche Rarität ersten Ranges. Beide Wohneinheiten 10 und 12 bilden zusammen ein Doppelhaus aus der Zeit um 1400 mit gemeinsamem Dachstuhl und insgesamt noch in großem Umfang erhaltener ursprünglicher Bausubstanz, das eigentlich nur sinnvoll saniert werden kann, wenn es einem einzigen Eigentümer gehört. Ermöglicht wurde der Kauf durch großherzige finanzielle Zuwendungen von Vereinsmitgliedern.“[1]

Absichten bei der Sanierung des Objekts:

„Wir wollen bei unserem ersten Schützling zeigen, wie jeder an der Erhaltung dieser Schätze teilhaben kann, sei es als interessierter Besucher bei einer Baustellenführung, als ehrenamtlicher Helfer oder später als Gast in den Räumen, die dann wieder im alten Glanz erstrahlen“, erklärte Johannes Haslauer, der Vorsitzende von Kulturerbe Bayern. „Wir wollen den Rahmen bieten für bereichernde Erfahrungen.“

Markus Naser, Vorsitzender des Vereins Alt-Rothenburg, freute sich auf die Zusammenarbeit mit Kulturerbe Bayern: „Nach dem anstehenden Erwerb des Hauses Judengasse 10 durch Kulturerbe Bayern werden wir gemeinsam die spätmittelalterliche Mikwe der Öffentlichkeit zugänglich machen, eine kleine Ausstellung einrichten und beides langfristig betreuen“. Außerdem sollen in dem Haus Räume für Treffen zur Verfügung stehen. Auch eine kleine Wohnung kann es geben.

Und es blieb nicht bei der Judengasse 10. Vielmehr sah sich Alt-Rothenburg durch die Zusammenarbeit mit Kulturerbe Bayern in die Lage versetzt, nun die Wiederherstellung des benachbarten Baudenkmals Judengasse 12, das sich weiter in seinem Eigentum befinden wird, anzupacken. Es wurden also gleich zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen: Statt zweier darbender Schätze wird es zwei neue Schmuckstücke in der Rothenburger Judengasse geben.[2]

Kulturerbe Bayern-BotschafterBearbeiten

Mit der Ernennung zum Botschafter würdigt Kulturerbe Bayern Menschen, die persönlich in besonderem Maße die Ziele der Initiative verfolgen und umsetzen. Eigeninitiative und überdurchschnittliches Engagement bei der Bewahrung und Instandsetzung von Kulturgütern wie denkmalgeschützten Gebäuden, Parks oder Gärten sowie die Verwirklichung nachhaltiger Nutzungskonzepte für diese und der Einsatz zur Bewahrung und Pflege des immateriellen Kulturerbes zählen zu den ausschlaggebenden Punkten bei der Ernennung.

Bislang zeichnete Kulturerbe Bayern fünf Prominente als Botschafter aus und würdigte damit deren persönliches Engagement und Einsatz zur Erhaltung materieller und immaterieller Kulturgüter.

  • Als erste Kulturerbe-Botschafter wurden die Schauspieler Volker Heißmann und Martin Rassau, bekannt als Waltraud und Mariechen, ausgezeichnet. Im Juni 2018 wurde das fränkische Komödianten-Duo für sein Engagement bei der Erhaltung der Fürther Volksbildungsstätte Berolzheimerianium gewürdigt[3], in dem seit 1998 die Comödie Fürth beheimatet ist.
  • Musiker und Komponist Hans-Jürgen Buchner, Frontmann der Band Haindling, erhielt im Juli 2018 die Auszeichnung als Kulturerbe Bayern-Botschafter. Sein persönliches Engagement gemeinsam mit seiner Frau bei der Rettung und Instandsetzung eines 400 Jahre alten Wirtshauses in Haindling bei Geiselhöring in Niederbayern ermöglicht eine vielseitige Nutzung des Gebäudes.[4]
  • Ebenfalls im Juli 2018 als Kulturerbe-Botschafter ernannt wurde der Kabarettist Urban Priol. Zusammen mit ehrenamtlichen Helfern und eigens dafür gegründeten bürgerschaftlichen Initiativen und Fördervereinen konnte er die ehemalige Orangerie im Aschaffenburger Park Schöntal, in der sich seit 1998 das Kabarett im Hofgarten[5] befindet, denkmalgerecht instand setzen und wieder mit Leben füllen.
  • Die Volksschauspielerin Monika Baumgartner wurde im November 2018 als Kulturerbe-Botschafterin berufen.[6] Sie möchte die Ideen von Kulturerbe Bayern, gebautes und gewachsenes Kulturerbe in Bayern gemeinschaftlich zu erhalten, weitertragen und möglichst viele Menschen davon begeistern.

Siehe auchBearbeiten

WeblinksBearbeiten

  Commons: Kulturerbe Bayern – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten