Konzert- und Gastspieldirektion

Organisation

Konzert- und Gastspieldirektion (KGD) war per definitionem eine Einrichtung zur Entwicklung und Förderung der Unterhaltungskunst und des Konzertwesens in der DDR auf Bezirksebene[1].

Sie war die Künstleragentur der DDR, die für die Vermittlung der Künstler im Inland zuständig war.

Sie hatte Monopolcharakter und besaß in jedem Bezirk eine Vertretung. Neben professioneller Betreuung der Künstler vor Ort, bei Veranstaltungen, wurden von der KGD als Produzent auch eigene Programme entwickelt. Bis 1960 vermittelte sie auch DDR-Künstler ins Ausland, danach wurde diese Aufgabe von der Künstler-Agentur der DDR übernommen.

LiteraturBearbeiten

  • Detlef Delphin: Herztöne einer Dreißigjährigen. In: Ernst Günther, Heinz P. Hofmann, Walter Rösler (Hrsg.): Kassette. Ein Almanach für Bühne, Podium und Manege (= Kassette). Nr. 6. Henschelverlag Kunst und Gesellschaft, Berlin 1982, S. 61–66 (Artikel zum 30jährigen Bestehen der KGD).

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Meyers Universallexikon Band 2, VEB Bibliographisches Institut, Leipzig 1979, S. 587