Konstruktiver Ingenieurbau

Teilbereich des Bauingenieurwesens, befasst mit Tragwerken
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Der Konstruktive Ingenieurbau (KIB) beinhaltet begrifflich sämtliche Disziplinen des Bauingenieurwesens, die sich basierend auf der Festigkeitslehre und Statik mit der Konstruktion und Bemessung von Tragwerken als Grundlage zur Errichtung von Häusern, Hallen, Kirchen, Brücken, Türmen, Masten etc. befassen. Hierzu gehören vornehmlich Konstruktionen aus Beton, Stahl, Holz und allen weiteren tragend ausbildbaren Werkstoffen wie z. B. Glas, Naturstein, Ton etc.

Diese Werkstoffe und Werkstoffkombinationen, in den Grenzen ihrer Geometrie und spezifischen Werkstoffgesetze, ermöglichen dem Ingenieur und dem Meister in Verbindung mit der Statik als Teilgebiet der technischen Mechanik die Ausbildung unterschiedlichster ebener und räumlicher Tragstrukturen wie Stützen, Bögen, Balken, Platten und Schalen zu konstruieren, die Belastungen aus Eigengewicht und anderen Einwirkungen (z. B. Gebrauchslasten, Erdbeben, Anprall-Lasten) im Rahmen der Bemessung schadensfrei aufnehmen, weiterleiten und an den Baugrund abgeben können.

Ein besonderes Tragwerk stellt der Erdboden dar; er wird im Grundbau und der Bodenmechanik bearbeitet.

Der Konstruktive Ingenieurbau wird von der eingeführten europäischen Normung in die folgenden Disziplinen unterteilt:

In der Summe liegen einem Bauingenieur mit den Eurocodes EC 00 bis EC 09 über 5.000 Seiten teils sehr klein bedrucktes Papier vor, deren Abhängigkeiten und Verknüpfungen noch viel Arbeit bedürfen und die oft von nationalen Ergänzungen wieder zu vorangegangenen nationalen Normen geändert wurden.

LiteraturBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten