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Klingenstein (Blaustein)

Klingenstein ist ein Stadtteil von Blaustein im Alb-Donau-Kreis in Baden-Württemberg. Die Gemeinde Blaustein entstand am 1. September 1968 durch die Vereinigung der Gemeinden Ehrenstein und Klingenstein. Der Name wurde damals neu entwickelt.[1]

Klingenstein
Stadt Blaustein
Wappen von Klingenstein
Koordinaten: 48° 25′ 2″ N, 9° 54′ 39″ O
Postleitzahl: 89134
Vorwahl: 07304
Schloss Klingenstein
Schloss Klingenstein

Der Ortskern ist ein Burgweiler am rechten Hang des Blautals.

Inhaltsverzeichnis

GeschichteBearbeiten

Klingenstein wird erstmals 1220 überliefert. Die Burg und die Siedlung waren Reichsgut im Besitz der staufischen oder dillingischen Ministerialen, die sich nach Klingenstein nannten und im 13. Jahrhundert auch als Ulmer Bürger erwähnt werden.

Seit Ende des 13. Jahrhunderts waren Burg und Weiler Lehen der Grafen von Fürstenberg. Teile des Orts Lehen der Grafen von Württemberg und Allod. Von circa 1290 bis 1470 saßen hier die Stein von Klingenstein, zeitweise ebenfalls Bürger oder Ausburger der Reichsstadt Ulm.

Nach 1475 zersplitterte sich der Besitz, den die Freiherren von Bernhausen im 16. Jahrhundert nach und nach in ihrer Hand vereinigten. Nach dem Neubau des Schlosses Oberherrlingen gaben diese die Burg als Wohnsitz auf.

Klingenstein kam 1806 an Bayern und durch den Grenzvertrag zwischen Bayern und Württemberg 1810 an das Königreich Württemberg, wo es dem Oberamt Blaubeuren unterstellt wurde. 1938 gelangte Klingenstein zum Landkreis Ulm. Am 1. September 1968 erfolgte die Vereinigung der Gemeinden Klingenstein und Ehrenstein zur neuen Gemeinde Blaustein.

SehenswürdigkeitenBearbeiten

WeblinksBearbeiten

  Commons: Klingenstein (Blaustein) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 543.