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Klaus Kröger (* 25. Dezember 1920 in Berlin; † 10. November 2010 in Hamburg)[1] war ein deutscher Maler, der in Hamburg lebte und arbeitete.

Inhaltsverzeichnis

Leben und WerkBearbeiten

Klaus Kröger verbrachte seine Jugend in Spanien. Er unternahm ausgedehnte Studienreisen nach Südamerika, nach Skandinavien, Italien, Finnland und nach Griechenland. Von 1949 bis 1952 studierte Kröger am Der Baukreis in Hamburg.

Er begann seine Malerei mit abstrahierten Landschaftsbildern, die er vorwiegend in dunklen Farbtönen und im Schwerpunkt in Grau und Schwarz gestaltete. Er malte teilweise auf aufgerissenen Leinwänden und dann wieder zugenähten Rissen. In Künstlerkreisen nannte man ihn deshalb auch „Teer-Kröger“.[2] Seine Malerei wurde immer gegenstandsloser. Oft kamen porträtartige Kopfumrisse in seinen Gemälden vor. Seine Malerei reduzierte sich in der verwendeten Farbskala fast nur auf Schwarz, Weiß, Grau und Rot, in einigen Gemälden verwendete er auch Ocker. Er verzichtete bei seinen Bildern oft auf malerische Effekte. In einigen Bildern verwendete er Schriftzeichen, die er allerdings fast unlesbar gemacht hatte.

Im Jahr 1964 wurde Kröger zur Teilnahme an der documenta III in Kassel berufen. 1981 erhielt er ein Arbeitsstipendium der Freien und Hansestadt Hamburg. Im Jahr 1982 wurde ihm der Edwin-Scharff-Preis der Stadt Hamburg verliehen. 1986 war Kröger Ehrengast der Villa Massimo in Rom.[3] Im Jahr 1989 erhielt er ein Arbeitsstipendium der Stiftung Kunstfonds, Bonn. Klaus Kröger war Mitglied des Deutschen Künstlerbundes.[4]

Wichtige Einzel- und Gruppenausstellungen fanden, unter anderem, im Kunstverein Hannover, in der Hamburger Kunsthalle, im Von-der-Heydt-Museum Wuppertal, in der Galerie Hauptmann in Hamburg, im Deutsch-Lateinamerikanischen Kulturkreis in Hamburg, in der Galerie Sala Alta in Cuenca (Spanien), in St. Marien in Lübeck, in der Galerie im Winter in Bremen, der Städtischen Kunsthalle Recklinghausen und der Galerie Cato Jans in Hamburg statt.

Am 10. November 2010 starb Klaus Kröger in Hamburg. Das Forum für Nachlässe von Künstlerinnen und Künstlern übernahm einen Teil seines künstlerischen Nachlasses.

Literatur und QuellenBearbeiten

  • Arnold Bode (Hrsg.): documenta III. Internationale Ausstellung. DuMont Schauberg, Köln 1964.
  1. Malerei und Skulptur.
  2. Handzeichnungen.
  3. Industrial Design, Graphik.
  • Roswitha Siewert, Cato Jans: Klaus Kröger. Galerie Cato Jans Hamburg 1993 (Katalog der gleichnamigen Ausstellung, 26. Juni bis 25. Juli 1998).

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Hamburger Abendblatt vom 19. November 2010
  2. Rede von Susann Stuckert anlässlich der Eröffnung der Ausstellung: „Klaus Kröger - kleinere Formate“, Am 5. April 2005 im Kunstladen 101 in Hamburg
  3. Dunkle Moderne. Zum Tode von Klaus Kröger. In: FAZ vom 13. November 2010, Seite 38
  4. kuenstlerbund.de: Ordentliche Mitglieder des Deutschen Künstlerbundes seit der Gründung 1903 / Kröger, Klaus (Memento des Originals vom 4. März 2016 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.kuenstlerbund.de (abgerufen am 28. September 2015)