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LebenBearbeiten

Nach seinem Abitur 1966 in Heilbronn begann Schroeder das Studium der Rechtswissenschaften an der Universität Heidelberg. Dort legte er 1970 sein Erstes Juristisches Staatsexamen ab, 1973 folgte das Zweite Staatsexamen. Im selben Jahr wurde er durch die Juristische Fakultät der Universität Heidelberg mit einer Arbeit über die Verfassungsgeschichte von Wimpfen bei Adolf Laufs zum Dr. iur. promoviert. 1989 habilitierte Schroeder sich in Heidelberg und erhielt die Venia legendi für Deutsche Rechtsgeschichte. Anschließend arbeitete er als Privatdozent an der Universität Heidelberg. Seit 1996 ist er außerplanmäßiger Professor in der germanistischen Abteilung des dortigen Instituts für geschichtliche Rechtswissenschaft. Von 1974 bis 2006 war er zudem Schriftleiter der Zeitschrift Juristische Schulung. Seit 2005 ist Schroeder Präsident der „Heidelberger Rechtshistorischen Gesellschaft“.

Werke (Auswahl)Bearbeiten

  • Wimpfen – Verfassungsgeschichte einer Stadt und ihres Verhältnisses zum Reich. Kohlhammer, Stuttgart 1973 (Dissertation).
  • Das Alte Reich und seine Städte – Untergang und Neubeginn: Die Mediatisierung der oberdeutschen Reichsstädte im Gefolge des Reichsdeputationshauptschlusses 1802/03. C.H. Beck, München 1991, ISBN 978-3-406-34781-8 (Habilitationsschrift).
  • »Eine Universität für Juristen und von Juristen« – Die Heidelberger Juristische Fakultät im 19. und 20. Jahrhundert. Mohr Siebeck, Tübingen 2010, ISBN 978-3-16-150326-9.
  • Vom Sachsenspiegel zum Grundgesetz – Eine deutsche Rechtsgeschichte in Lebensbildern. 2. Auflage. C.H. Beck, München 2011, ISBN 978-3-406-62020-1.
  • „Immer gerettet und aufrecht geblieben“ – Die Juristische Fakultät der kurpfälzischen Universität Heidelberg von ihren Anfängen bis zum Jahr 1802. Stiftung zur Förderung der Pfälzischen Geschichtsforschung, Neustadt an der Weinstraße 2014, ISBN 978-3-942189-16-3.
  • »Tod den Scholaren!« – Studentische Kriege, Revolten, Exzesse und Krawalle an der Heidelberger Universität von den Anfängen bis zum Ausgang des 20. Jahrhunderts. Winter, Heidelberg 2016, ISBN 978-3-8253-6509-7.

LiteraturBearbeiten

WeblinksBearbeiten