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Als Klarglasscheinwerfer bezeichnet man Fahrzeugscheinwerfer, bei denen das Glas der Scheinwerferabdeckung nicht als Streuscheibe fungiert. Möglich wurden solche Scheinwerfer durch die Verwendung sogenannter Freiformreflektoren, bei denen der Reflektor keine regelmäßige (parabolische) Form aufweist und die Funktion der Streuscheibe übernimmt.

Der Hauptvorteil des Klarglasscheinwerfers liegt darin, dass die durch die Streuscheibe verursachten Verluste wegfallen. Der Lichtkegel, der besonders beim Abblendlicht asymmetrisch und scharf begrenzt sein soll, wird bei Klarglasscheinwerfern durch die entsprechende Form des Reflektors bestimmt.[1]

Problematisch bei einigen Klarglasscheinwerfern ist, wenn diese für die Dauer eines Auslandsaufenthalts von Rechts- auf Linksverkehr umgestellt werden müssen, da es keine Orientierungspunkte für die abzuklebenden Stellen auf dem Scheinwerferglas gibt. Im einfachsten Fall kann der Scheinwerfer durch Umlegen eines Hebels umgestellt werden, im aufwändigsten Fall sind die Scheinwerfer auszutauschen.

Zu den wenigen Fahrzeugen, die im Jahr 2016 noch neu ohne Klarglasscheinwerfer zu kaufen sind, gehört der Lada Niva.

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. kfz-tech.de: Stufenreflektor