King’s X

US-amerikanische Band

King’s X ist eine amerikanische Rockband aus dem Bereich Progressive Rock, bestehend aus Ty Tabor (Gitarre, Gesang), Doug Pinnick (Gesang, Bass) und Jerry Gaskill (Schlagzeug, Gesang).

King’s X
King’s X live in Mailand (2009)
King’s X live in Mailand (2009)
Allgemeine Informationen
Genre(s) Rock, Hardrock, Prog
Gründung 1983 als Sneak Preview
Website King’s X Rocks Dot Com
Gründungsmitglieder
Gesang, Bass
Doug Pinnick
Gitarre, Gesang
Ty Tabor
Schlagzeug, Gesang
Jerry Gaskill

GeschichteBearbeiten

Die drei Musiker fanden bereits 1980 zusammen und versuchten sich in verschiedenen Bands, in denen sie unter anderem Coversongs von den Beatles, U2 oder The Police spielten. 1983 wurde die Band zu einem festen Trio. Unter dem Namen Sneak Preview erschien noch im selben Jahr ein gleichnamiges Studioalbum, von dem aber keiner der Beteiligten besonders begeistert war. Zwei Jahre später traf die Band den Manager und Produzenten Sam Taylor (ZZ Top), der sie davon überzeugte, sich in King’s X umzubenennen.

1988 wurde das Debüt-Album Out of the Silent Planet veröffentlicht. Der Nachfolger Gretchen Goes to Nebraska erschien 1989 und verschaffte der Band Präsenz im Radio und auf MTV. In der Folge trat das Trio unter anderem als Vorgruppe von AC/DC auf der Tour “The Razors Edge” auf. Auch die folgenden Alben erreichten die Top 100 der amerikanischen Charts. Der kommerzielle Durchbruch blieb allerdings aus und interne Probleme zerrütteten die Band Mitte der neunziger Jahre.

Im Jahr 1996 endete ihre Zusammenarbeit mit der bisherigen Plattenfirma Atlantic Records. Die drei Bandmitglieder gingen ihren jeweiligen Soloprojekten nach. Nach zwei Jahren ohne Veröffentlichung (bis auf das Best Of-Album) erschien 1998 das in Eigenregie produzierte Album Tapehead. Auch bei den folgenden CDs verzichtete die Band auf einen externen Produzenten. 2005 entstand Ogre Tones in Zusammenarbeit mit dem deutsch-amerikanischen Hard-Rock- und Metal-Spezialisten Michael Wagener, mit dem 2008 dann auch das bisher letzte Studioalbum XV aufgenommen wurde.

StilBearbeiten

Der charakteristische Stil von King’s X vereint Merkmale verschiedener Musikrichtungen: Der dreistimmige Gesang, der ein Beatles-artiges Flair erzeugt, wird durch Gitarrenarbeit untermalt, die Elemente des Progressive Rock, des Hard Rock sowie des Grunge und des Soul aufweist.

DiskografieBearbeiten

AlbenBearbeiten

Jahr Titel Höchstplatzierung, Gesamtwochen, AuszeichnungChartplatzierungenChartplatzierungen[1]
(Jahr, Titel, Plat­zie­rungen, Wo­chen, Aus­zeich­nungen, Anmer­kungen)
Anmerkungen
  CH   UK   US
1988 Out of the Silent Planet US144
(6 Wo.)US
1989 Gretchen Goes to Nebraska UK52
(1 Wo.)UK
US123
(18 Wo.)US
1990 Faith Hope Love UK70
(1 Wo.)UK
US85
(24 Wo.)US
1992 King’s X UK46
(1 Wo.)UK
US138
(3 Wo.)US
1994 Dogman CH47
(1 Wo.)CH
UK46
(1 Wo.)UK
US49
(4 Wo.)US
1996 Ear Candy US105
(1 Wo.)US
2008 XV US145
(1 Wo.)US

Weitere Alben

  • 1983: Sneak Preview (als Sneak Preview)
  • 1998: Tape Head
  • 2000: Please Come Home...Mr. Bulbous
  • 2001: Manic Moonlight
  • 2003: Black Like Sunday
  • 2005: Ogre Tones

LivealbenBearbeiten

  • 2004: Live All Over the Place
  • 2007: Live & Live Some More
  • 2009: Tales From the Empire
  • 2010: Live Love in London
  • 2012: Burning Down Boston

KompilationenBearbeiten

  • 1997: Best of King’s X

SinglesBearbeiten

Jahr Titel Höchstplatzierung, Gesamtwochen, AuszeichnungChartsChartplatzierungen[1]
(Jahr, Titel, Plat­zie­rungen, Wo­chen, Aus­zeich­nungen, Anmer­kungen)
Anmerkungen
  UK
1990 It’s Love
UK94
(1 Wo.)UK

Weitere Singles

  • 1988: Goldilox
  • 1988: King
  • 1988: Shot of Love
  • 1989: Over My Head
  • 1989: Summerland
  • 1990: I’ll Never Get Tired of You
  • 1990: We Are Finding Who We Are
  • 1991: Junior’s Gone Wild
  • 1992: Black Flag
  • 1992: Dream In My Life
  • 1992: World Around Me
  • 1994: Dogman
  • 1994: Fool You
  • 1994: Pillow
  • 1994: Pretend
  • 1996: Sometime
  • 1996: A Box
  • 1996: Looking for Love
  • 1998: Fade
  • 2000: Marsh Mellow Field
  • 2001: False Alarm
  • 2005: If/Alone

VideoalbenBearbeiten

  • 2008: Gretchen Goes to London
  • 2010: Live Love in London

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b Chartquellen: CH UK US