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Kay Sokolowsky (* 1963) studierte Germanistik, Geschichte und Philosophie. Er lebt und arbeitet als freier Journalist (u. a. für junge Welt, Jungle World, konkret, taz und Weltwoche) und Schriftsteller mit seiner Frau in Hamburg.

LebenBearbeiten

Er ist besonders als Medienkritiker in Erscheinung getreten, so schrieb er vielbeachtete Bücher über Harald Schmidt, Alice Schwarzer und Michael Moore.

Als Literaturwissenschaftler hat er mehrmals Vorlesungen über Ror Wolf gehalten, von dem er auch autorisiert wurde, dessen Biografie zu schreiben. Für das Wintersemester 2002 erteilte die Universität Hamburg Sokolowsky einen Lehrauftrag als Gastdozent für ein germanistisches Seminar über die Neue Frankfurter Schule und ihre Folgen für „Die Harald Schmidt Show“, das er unentgeltlich und unter einer für den Universitätsbetrieb ungewöhnlichen Aufmerksamkeit der Medien durchführte.[1]

Am 19. Oktober 2009 wurde auf dem islamistischen deutschen Portal Muslim-Markt ein Interview mit Sokolowsky veröffentlicht, in dem er sich anlässlich der Veröffentlichung seines Buches Feindbild Moslem über Verschwörungstheorien und Islamfeindlichkeit äußert.[2]

Im Frühjahr 2011 kritisierte er Bernard-Henri Lévy wegen dessen Werben für die von Frankreich vorangetriebene militärische Einmischung in den Bürgerkrieg in Libyen und bezeichnete ihn als „Philosophendarsteller“ und „Wichtigtuer“.[3]

SchriftenBearbeiten

WeblinksBearbeiten

QuellenBearbeiten

  1. http://aww.rrz.uni-hamburg.de/yousee.pdf@1@2Vorlage:Toter Link/aww.rrz.uni-hamburg.de (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven  Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  2. http://www.muslim-markt.de/interview/2009/sokolowsky.htm
  3. Ein Bombentyp: Der Philosophendarsteller Bernard-Henri Lévy zieht in den Krieg