Böhmischer Winkel (tschechisch: Český koutek, auch Český koutek v Kladsku) ist ein historisches Gebiet, das vormals zur Herrschaft Nachod im altböhmischen Königgrätzer Kreis gehörte. 1477 gelangte es unter Herzog Heinrich d. Ä., einem Sohn des böhmischen Königs Georg von Podiebrad, an die Herrschaft Hummel, die im selben Jahr in die damals ebenfalls böhmische Grafschaft Glatz eingegliedert wurde.

Der Böhmische Winkel umfasste nicht die gesamte Herrschaft Hummel, sondern nur die westlichen Ortschaften des Glatzer Landes, die an der Landesgrenze zu Böhmen lagen. Es war das Kirchspiel Tscherbeney mit den dazugehörigen Ortschaften Lipoltov bzw. Kudowa mit Blasewey (Błażejów), Schlaney, Straußeney mit Bukowine/Tannhübel (Bukowina Kłodzka), Jakobowitz und Birkhagen, außerdem Nauseney, Passendorf mit der Kolonie Brunnkress sowie Gellenau und Sackisch.

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