Justin Brown (Dirigent)

britischer Dirigent und Pianist

Justin Brown (* 1962) ist ein britischer Dirigent und Pianist.

LebenBearbeiten

Justin Brown studierte an der Cambridge University und in Tanglewood bei Seiji Ozawa und Leonard Bernstein. Später assistierte er den namhaften Komponisten Leonard Bernstein und Luciano Berio. Sein Debüt als Dirigent gab er mit der britischen Erstaufführung von Bernsteins Mass[1].

Als Musikdirektor des Alabama Symphony Orchestra gewann er 2011 den John S. Edwards-Preis für seinen Einsatz für die Amerikanische Neue Musik. Unter seiner Leitung gewann das Orchester drei ASCAP-Awards[2]. 2012 folgte sein Debüt in der Carnegie Hall im Rahmen des Spring for Music Festival.

2008 wurde Justin Brown Generalmusikdirektor des Staatstheaters Karlsruhe. Für die Erweiterung des Orchesterrepertoires und seine abwechslungsreiche Programmgestaltung erhielt die Badische Staatskapelle 2012 den Preis des Deutschen Musikverleger-Verbandes (DMV) für das Bestes Konzertprogramm 2012/13. Im Jahresheft 2012 der Zeitschrift Opernwelt wurde er als Dirigent des Jahres genannt. In der Saison 2012/13 bekamen Justin Browns Interpretationen von Wagners Opernzyklus Der Ring des Nibelungen mit der Badischen Staatskapelle glänzende Kritiken[3].

Als Gastdirigent hat Justin Brown mit vielen erstklassigen Orchestern und an renommierten Opernhäusern weltweit gearbeitet. 2007 wurde er für einen Grammy in der Kategorie Best Classical Recording nominiert.

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Vita, justinbrownconductor.com, abgerufen am 4. Februar 2016
  2. alabamasymphony.org, abgerufen am 4. Februar 2016@1@2Vorlage:Toter Link/www.alabamasymphony.org (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  3. Presse, justinbrownconductor.com, abgerufen am 4. Februar 2016