Juessee

See im Stadtgebiet von Herzberg am Harz in Niedersachsen

Der Juessee [ˈjyːs-] (auch Jues oder Jues-See genannt, alte Bezeichnung auch Ghüs[1]) liegt mitten im Stadtgebiet von Herzberg am Harz.

Juessee
HerzbergJuessee.jpg
Juessee, Mai 2006
Geographische Lage Herzberg am Harz, Landkreis Göttingen, Niedersachsen, Deutschland
Zuflüsse Eichelbach, Mühlengraben
Abfluss → Mühlengraben → Sieber
Daten
Koordinaten 51° 39′ 15″ N, 10° 20′ 41″ OKoordinaten: 51° 39′ 15″ N, 10° 20′ 41″ O
Juessee (Niedersachsen)
Juessee
Höhe über Meeresspiegel 240,7 m
Fläche 6,9 ha
Umfang 1,2 km
Maximale Tiefe 28,5 m

Besonderheiten

Durch Erdfälle entstanden

BeschreibungBearbeiten

Der See hat eine Wasserfläche von 6,88 Hektar (0,069 km²) und eine etwa 1,2 km lange Uferlinie. Als maximale Tiefe werden 28,5 Meter genannt. Das Nordwestufer ist dicht mit Seerosen bewachsen. Am Ostufer befindet sich das Freibad der Stadt Herzberg. Das Gewässer ist vor etwa 8000 bis 14000 Jahren durch zwei große Erdfälle entstanden. Der Karstwanderweg führt am Juessee vorbei. Aufgrund von Untersuchungen der bis zu 16 m mächtigen Sedimente konnten Erkenntnisse über die Besiedlungsgeschichte dieses Gebiets während der letzten Jahrtausende gewonnen werden. Sedimentuntersuchungen wurden auch im nahegelegenen Aschenhütter Teich durchgeführt.

VeranstaltungenBearbeiten

Im April findet alljährlich der vom MTV Herzberg organisierte 5.200 m oder 10.400 m lange Juessee-Lauf statt, bei dem vier oder acht Runden um den See zurückgelegt werden.

Bis zum Jahr 2017 fand 23 mal das Juesseefest mit zahlreichen Musik- und Tanzveranstaltungen statt.[2]

BildergalerieBearbeiten

Panoramabild der Ostseite des Juessees in Herzberg am Harz, Oktober 2012

QuellenBearbeiten

  • Topographische Karte 1:25000, Nr. 4328 Bad Lauterberg im Harz

Siehe auchBearbeiten

WeblinksBearbeiten

 Commons: Juessee – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Sage über den Jues, abgerufen am 20. August 2011
  2. Martin Baumgartner: Juesseefest fällt 2018 ins Wasser, www.goettinger-tageblatt.de, 9. Januar 2018, abgerufen am 20. Dezember 2019