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Juan Landázuri Ricketts

peruanischer Ordensgeistlicher, Erzbischof von Lima und Kardinal der römisch-katholischen Kirche
Kardinalswappen von Juan Landázuri Ricketts

Juan Kardinal Landázuri Ricketts OFM (* 19. Dezember 1913 in Arequipa, Peru; † 16. Januar 1997 in Lima) war Erzbischof von Lima.

Inhaltsverzeichnis

LebenBearbeiten

Juan Landázuri Ricketts trat in den Franziskanerorden ein und studierte die Fächer Katholische Theologie und Philosophie. Am 6. April 1939 empfing er das Sakrament der Priesterweihe. Anschließend arbeitete er bis 1943 als Dozent an verschiedenen Schulen der Franziskaner in Peru. Von 1943 bis 1946 wirkte er als Sekretär in der Verwaltung seines Ordens. Nach weiterführenden Studien dozierte er Theologie am Seminar der Franziskaner im peruanischen Ocopa. 1951 wurde er Generaldefinitor seines Ordens.

1952 ernannte ihn Papst Pius XII. zum Titularerzbischof von Rhoina und bestellte ihn zum Weihbischof im Erzbistum Lima, dessen Leitung Juan Landázuri Ricketts 1955 übernahm. Die Bischofsweihe spendete ihm Juan Gualberto Kardinal Guevara, Erzbischof von Lima.

Er wurde 1962 als Kardinalpriester mit der Titelkirche Santa Maria in Ara Coeli in das Kardinalskollegium aufgenommen und war Teilnehmer am Zweiten Vatikanischen Konzil. Bei verschiedenen Feierlichkeiten vertrat er als päpstlicher Legat den Papst.

1986 begründete er zusammen mit dem Freiburger Erzbischof Oskar Saier die Partnerschaft des Erzbistums Freiburg mit der Kirche in Peru, die bis heute 150 Gemeinden und Verbände miteinander verbindet.[1]

Seinem altersbedingten Rücktrittsgesuch wurde durch Papst Johannes Paul II. 1993 stattgegeben. Er starb am 16. Januar 1997 in Lima und wurde in der dortigen Kathedrale bestattet.

EhrungenBearbeiten

NachweiseBearbeiten

  1. „Trauer um Oskar Saier“, news-aus-baden.de, 4. Januar 2008

WeblinksBearbeiten

VorgängerAmtNachfolger
Juan Gualberto Kardinal GuevaraErzbischof von Lima
1955–1989
Augusto Kardinal Vargas Alzamora SJ