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Intrathekal (lat. intra- „innerhalb von etwas gelegen“, griech. theka „Kapsel“, „Hülle“, abgekürzt i. th.) ist ein Begriff aus der Medizin und wird vor allem in Zusammenhang mit Injektionen benutzt. Hierbei ist eine Injektion in den liquor-gefüllten Raum zwischen Arachnoidea und Pia mater, den Subarachnoidalraum gemeint (analog zu intravenös, i. v. = in die Vene). Bei verschiedenen therapeutischen Verfahren, z. B. per Lumbalpunktion, werden dort Wirkstoffe injiziert, etwa im Rahmen einer Chemotherapie, einer antibiotischen Therapie (etwa bei Hirnabszess)[1] oder bei Anästhesieverfahren (Spinalanästhesie). Es ist auch möglich, über eine implantierte Medikamentenpumpe kontinuierlich Medikamente in den Liquorraum zu injizieren.

Eine intrathekale Antikörperproduktion bezeichnet eine Antikörperproduktion im Liquor und ist für einige Erkrankungen des zentralen Nervensystems diagnostisch von Bedeutung.

Siehe auchBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Marianne Abele-Horn: Antimikrobielle Therapie. Entscheidungshilfen zur Behandlung und Prophylaxe von Infektionskrankheiten. Unter Mitarbeit von Werner Heinz, Hartwig Klinker, Johann Schurz und August Stich, 2., überarbeitete und erweiterte Auflage. Peter Wiehl, Marburg 2009, ISBN 978-3-927219-14-4, S. 72 (Intraventrikuläre Therapie).