Interdiscount

Schweizer Elektronik-Handelskette
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Interdiscount

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Rechtsform Division der Coop
(bis 2002 Aktiengesellschaft)
Gründung 1970
Sitz Jegenstorf BE SchweizSchweiz Schweiz
Leitung Pierre Wenger
Mitarbeiterzahl 1792 (1658 FTE)[1]
Umsatz 1014 Millionen CHF[2]
Branche Elektronikdiscounter
Website interdiscount.ch
Stand: 2018

Interdiscount ist eine rechtlich unselbständige Schweizer Elektronik-Handelskette. Sie gehört der Coop-Genossenschaft, tritt am Markt jedoch eigenständig auf. Mit knapp 200 Verkaufsstellen ist Interdiscount der grösste Elektronikdiscounter der Schweiz und bietet eine breite Produktpalette von Artikeln namhafter Herstellern bis zu No-Name-Produkten an. Interdiscount betreibt die Eigenmarke Intertronic.

GeschichteBearbeiten

 
Carena CX 300 verkauft durch Interdiscount bzw. Photo Porst (produced by Cosina, Japan)

Durch Zusammenlegung der Firmen Photo Traber AG, Photo Max AG, Photo von Känel AG, Lichtsteiner Discount AG, Interdiscount AG und Color Labor AG wurde die Interdiscount Holding AG 1970 gegründet. In den 1970er-Jahren kaufte Interdiscount den Markennamen Carena und vertreibt seitdem Foto- und Filmkameras unter diesem Namen.

Die Radio Iseli AG wurde 1974 mit fünf Verkaufsgeschäften übernommen. Interdiscount beteiligte sich an der Photo Ruckli AG mit 9 Verkaufsgeschäften. Die Musique et Vision AG Genf wurde übernommen. Die Holding beteiligte sich an 20 % der Grammo Studio AG Zürich.

Die Burkhard-Strittmatter-Gruppe wurde 1985 mit 24 Filialen und 7 Service-Werkstätten übernommen. In Österreich beteiligte man sich 1989 an der H. Niedermeyer GmbH in Wien mit 90 Filialen. Von NASA übernahm Interdiscount 1991 85 Verkaufsgeschäfte und überführte diese in Interdiscount Frankreich mit Hauptsitz in Paris. 1992 unterzeichnete die Holding einen Zusammenarbeitsvertrag mit dem Radio TV Steiner AG. Die Mehrheit der Firmenanteile von Photo Porst wurden 1982 übernommen.

Das Unternehmen gehört seit 1996 zur Schweizer Coop.[3] Mitte 2002 wurden die Aktivitäten der Interdiscount AG auf Coop übertragen und die Aktiengesellschaft liquidiert. Interdiscount ist seither rechtlich unselbständig, die geschützte Bezeichnung wird von Coop weiterhin für den selbständigen Auftritt der Elektronikhandelskette verwendet. 2003 wurden fast alle Filialen umgebaut.

Im Mai 2018 wurde in Jegenstorf, zusammen mit der Schwesterfirma Microspot, ein vollautomatisches Kleinteilelager eröffnet.[4]

IntertronicBearbeiten

Interdiscount betreibt die Eigenmarke Intertronic mit Heimelektronik, Unterhaltungselektronik und Gadgets.[5] Das Sortiment von Intertronic umfasst über 350 Artikel (Stand: Februar 2018).[6]

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Coop-Gruppe in Zahlen: Mitarbeitende. (PDF; 184 KB) In: report.coop.ch. Abgerufen am 3. September 2019.
  2. Factsheet Interdiscount. (PDF; 573 KB) In: report.coop.ch. Abgerufen am 3. September 2019.
  3. Sergio Aiolfi: Verstorbener Interdiscount-Gründer Ruedi Baer: Er war der Mann mit dem Feu sacré. In: nzz.ch. 22. Juli 2019, abgerufen am 5. August 2019.
  4. Grösster Logistik-Standort für Heimelektronik der Schweiz eröffnet In: interdiscount.ch, 24. Mai 2018, abgerufen am 26. September 2018.
  5. Detailansicht zu Marken Nr.: 2P-330950 (Intertronic), Eidgenössisches Institut für Geistiges Eigentum, abgerufen am 23. Februar 2018
  6. Produktsuche Intertronic auf der Website von Interdiscount, abgerufen am 23. Februar 2018