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Instrument für Heranführungshilfe (engl. Instrument for Pre-Accession Assistance, kurz IPA), umgangssprachlich „Vorbeitrittshilfen“[1], ist ein Finanzierungsinstrument der Europäischen Union, um Reformen der Beitrittskandidaten zu fördern.

Das Instrument wurde durch die Verordnung (EG) Nr. 1085/2006 des Rates vom 17. Juli 2006 errichtet und ersetzt seit 1. Januar 2007 die bis Dato existierende PHARE, SAPARD, ISPA und des CARDS-Programme, sowie die finanzielle Heranführungshilfe zugunsten der Türkei. Dadurch bietet die IPA einen einheitlichen und rationalisierten Rahmen.

Die Hilfe wird für die potenziellen Kandidatenländer auf der Grundlage der Europäischen Partnerschaften und für die Kandidatenländer auf der Grundlage der Beitrittspartnerschaften geleistet. Für den Zeitraum 2008–2010, einschließlich 2007, beläuft sich die Mittelausstattung des IPA auf 5740,6 Mio. Euro.

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. „Türkei-Hilfe der EU: Die verschwundene Klausel“, SZ online, 22. Juli 2017.