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Institut für Marxismus-Leninismus beim Zentralkomitee der SED

Forschungs- und Publikationseinrichtung der ausschlaggebenden DDR-Regierungspartei
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Ehemaliges Kaufhaus Jonaß, von 1959 bis 1990 Sitz des Instituts für Marxismus-Leninismus beim Zentralkomitee der SED

Das Institut für Marxismus-Leninismus beim Zentralkomitee der SED (IML) wurde 1949 unter dem Namen Marx-Engels-Lenin-Institut in Ost-Berlin gegründet und 1953 in Marx-Engels-Lenin-Stalin-Institut umbenannt.[1] 1956 erhielt es den Namen Institut für Marxismus-Leninismus. Es bestimmte im Auftrag der SED die Richtlinien der Geschichtsschreibung in der DDR.[2] 1990 wurde es aufgelöst.

GeschichteBearbeiten

Die Aufgabe des Instituts bestand u. a. darin, die Werke von Marx, Engels, Lenin und – bis 1956 – Stalin herauszugeben. Weiterhin betrieb das Institut Forschungen zur Geschichte der deutschen und internationalen Arbeiterbewegung.

Es initiierte zusammen mit dem Institut für Marxismus-Leninismus beim Zentralkomitee der KPdSU den zweiten Anlauf für eine historisch-kritische Gesamtausgabe der Werke, Reden und Manuskripte von Karl Marx und Friedrich Engels (MEGA2).

Das IML existierte bis Anfang Januar 1990, die Nachfolgeorganisation Institut für Geschichte der Arbeiterbewegung bestand bis zum 31. März 1992.

Das Institut hatte nach seiner Gründung zunächst seinen Sitz in der Friedrich-Ebert-Straße 30/31 (dem ehemaligen Reichstagspräsidentenpalais) gegenüber dem Reichstagsgebäude (jetzt Friedrich-Ebert-Platz 2), von 1959 bis 1990 im ehemaligen Kaufhaus Jonaß in Berlin.

DirektorenBearbeiten

WeblinkBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Feierliche Veranstaltung aus Anlaß der Umbenennung des Marx-Engels-Lenin-Instituts in Marx-Engels-Lenin-Stalin-Institut. In: Neues Deutschland, 12. April 1953, S. 1
  2. https://www.zeit.de/1990/24/rettet-das-iml/komplettansicht

Koordinaten: 52° 31′ 39,3″ N, 13° 24′ 56,2″ O