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Methylnonafluor-n-butylether

Hydrofluorether (HFE) gehören zu den fluorierten organische Verbindungen. Ursprünglich wurden sie als Ersatz für ozonschädigende Chemikalien wie FCKW, HFKW, HFCKW und PFC entwickelt.[1] Sie sind farb- und fast geruchslos, geschmacksneutral, gering toxisch, besitzen eine niedrige Viskosität und haben einen Siedepunkt oberhalb der Raumtemperatur.[2]

Wegen des hohen Molekulargewichtes haben sie nur eine sehr geringe atmosphärische Lebensdauer, welche unter zwei Wochen liegt. Obwohl es sich um ein Treibhausgas handelt, regelt die EPA ihre Verwendung nicht, da sie im Vergleich zu alternativen Chemikalien eine kurze Lebensdauer in der Atmosphäre und ein Ozonabbaupotenzial von null aufweist. Die Firma 3M verkauft diese Flüssigkeiten unter dem Handelsnamen Novec.[3] Kommerziell verfügbar sind zum Beispiel Methylnonafluor-n-butylether, Methylnonafluor-iso-butylether, Ethylnonafluor-n-butylether und Ethylnonafluor-iso-butylether bzw. deren Gemische.[2]

Siehe auchBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. W. Tsai: Environmental risk assessment of hydrofluoroethers (HFEs). In: Journal of Hazardous Materials. 119, 2005, S. 69, doi:10.1016/j.jhazmat.2004.12.018.
  2. a b Barbara Kanegsberg, Edward Kanegsberg: Handbook for Critical Cleaning. CRC Press, 2000, ISBN 978-1-4200-3982-5, S. 88 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
  3. All-Electronics.de: Reinigen mit Hydrofluorether (HFE) | All-Electronics.de, accessdate: 24. Juli 2019.