Hydrofluorolefine

ungesättigte organische Verbindungen aus Wasserstoff, Fluor und Kohlenstoff

Hydrofluorolefine (HFO) sind ungesättigte organische Verbindungen aus Wasserstoff, Fluor und Kohlenstoff. Diese Organofluorverbindungen sind als Kältemittel von Interesse. Im Gegensatz zu den traditionellen gesättigten Fluorkohlenwasserstoffen (FKW) und Fluorchlorkohlenwasserstoffen (FCKW) sind HFO Alkene (Olefine).

HFO-Kältemittel werden in die Kategorien mit keinem Ozonabbaupotential und niedrigen Treibhauspotential eingestuft und bieten somit eine umweltfreundlichere Alternative zu FKW und FCKW.

HFO werden als Kältemittel der „vierten Generation“ mit einem Anteil von 0,1 % am Treibhauspotential von FKW entwickelt.[1][2][3] Zu den derzeit verwendeten HFO gehören 2,3,3,3-Tetrafluorpropen (HFO-1234yf) und 1,3,3,3-Tetrafluorpropen (HFO-1234ze).[1][4]

Das Abbauprodukt der HFO, die Trifluoressigsäure, weist eine phytotoxische Wirkung und eine extrem lange Lebensdauer in Oberflächengewässern auf.[5]

Siehe auchBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b HETEROGENEOUS CATALYSIS UNDER MICROWAVE HEATING. In: Società Chimica Italiana (Hrsg.): La Chimica & L'Industria. Nr. 4, Mai 2012, S. 22.
  2. HFO, i nuovi gas refirgerant
  3. Hydrofluoroolefins (HFOs), European Fluorocarbons Technical Committee
  4. Honeywell Sells Novel Low-Global-Warming Blowing Agent To European Customers, Honeywell press release, 7. Okt. 2008
  5. Bundesamt für Umwelt BAFU: Wiener Übereinkommen und Montrealer Protokoll. Abgerufen am 6. Mai 2019.