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Humbach
Hum-Bach
Der Humbach in Cottendorf

Der Humbach in Cottendorf

Daten
Lage Bei Ilmenau im Vorland des Thüringer Waldes
Flusssystem Elbe
Abfluss über Ilm → Saale → Elbe → Nordsee
Quelle Wiese bei Bücheloh
50° 42′ 48″ N, 10° 58′ 1″ O
Quellhöhe 470 m ü. NN
Mündung Bei Cottendorf in die IlmKoordinaten: 50° 44′ 18″ N, 11° 1′ 54″ O
50° 44′ 18″ N, 11° 1′ 54″ O
Mündungshöhe 382 m ü. NN
Höhenunterschied 88 m
Sohlgefälle ca. 16 ‰
Länge ca. 5,5 km
Einzugsgebiet ca. 12 km²
Gemeinden Ilmenau (OT Bücheloh) und Cottendorf
Einwohner im Einzugsgebiet 560

Der Humbach ist ein etwa sechs Kilometer langer Nebenfluss der Ilm im Ilm-Kreis (Thüringen).

VerlaufBearbeiten

Die Quelle des Humbachs liegt in einer Wiese nordöstlich von Ilmenau unmittelbar östlich der A 71-Abfahrt Ilmenau-Ost in der Gemarkung Bücheloh. Unterhalb des Ortes bildet er ein Tal, in dem die B 87 sowie die Humbachsteiche liegen.

Die Humbachsteiche sind künstliche, rechteckige Teiche, die vordringlich der Fischzucht dienen. Über das Tal verläuft die 290 Meter lange Humbachtalbrücke, die zur Trassenführung der Hochgeschwindigkeitsstrecke Schnellfahrstrecke Nürnberg–Erfurt gehört.

Der Humbach fließt nun in östlicher Richtung weiter und mündet bei Cottendorf in die Ilm.

NamensbedeutungBearbeiten

Es gibt keine frühen urkundlichen Erwähnungen des Bachs. Daher ist nicht möglich zu bestimmen, ob der Name von neuhochdeutschen Hund oder Huhn stammt. Es sind auch völlig andere Namensherkünfte möglich.[1]

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Elfriede Ulbricht: Das Flussgebiet der thüringischen Saale. Eine namenkundliche Untersuchung (= Deutsch-slawische Forschungen zur Namenkunde und Siedlungsgeschichte. Nr. 2, ISSN 0070-3893). Max Niemeyer, Halle (Saale) 1957, (Zugleich: Leipzig, Universität, Dissertation, 1954).