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Horst Weigelt (* 1934 in Liegnitz) ist ein deutscher evangelischer Theologe. Er war von 1975 bis 2002 Professor für Historische und Systematische Theologie an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg.

LebenBearbeiten

Nach dem vierjährigen Studium der evangelischen Theologie an den Universitäten Erlangen und Tübingen legte er 1958 das Erste und 1960 das Zweite Theologische Examen ab. Im folgenden Jahr promovierte er in Erlangen zum Dr. theol. und 1969 habilitierte er sich. 1962 wurde er in der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern ordiniert.

Ab 1969 war Horst Weigelt als Privatdozent und ab 1974 als Universitätsdozent an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg tätig. 1975 übernahm er den Lehrstuhl für Historische und Systematische Theologie an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg und war gleichzeitig Lehrbeauftragter für Bayerische Kirchengeschichte an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. 2002 wurde er emeritiert.

Aus der Ehe mit Eva Elisabeth Begrich, älteste Tochter des Theologen Joachim Begrich, gingen zwei Kinder hervor.[1]

Seine Forschungsschwerpunkte sind Reformation, Pietismus und Aufklärung in der Frühen Neuzeit.

Veröffentlichungen (Auswahl)Bearbeiten

  • Pietismus-Studien. 1. Teil: Der spener-hallische Pietismus (Arbeiten zur Theologie II/4), Stuttgart 1965
  • Johann Kaspar Lavater. Leben, Werk und Wirkung. Göttingen 1991
  • Johann Kaspar Lavater Reisetagebücher. Bd. 1. Tagebuch von der Studien- und Bildungsreise nach Deutschland 1763 und 1764. Göttingen 1997
  • Johann Kaspar Lavater Reisetagebücher. Bd. 2. Reisetagebuch nach Süddeutschland u. a. Göttingen 1997
  • Von Schwenckfeld bis Löhe. Aspekte aus der Geschichte evangelischer Theologie und Frömmigkeit in Bayern. Gesammelte Aufsätze. Neustadt a. d. Aisch 1999
  • Geschichte des Pietismus in Bayern. Göttingen 2001
  • Johannes Schwanhauser. Schriften und Predigten. Neustadt a. d. Aisch 2010
  • als Hrsg. mit Dietrich Meyer, Gustav Adolf Benrath, Ulrich Hutter-Wolandt und Ludwig Petry: Zur Geschichte der evangelischen Kirche in Schlesien. München 1992.

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Stefan Wolter: Pastorenkinder im Weltkrieg, Halle 2014, S. 61.

WeblinksBearbeiten