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Hopfen am See

Stadtteil der Stadt Füssen
Hopfen am See vor den Allgäuer Bergen
Ortsansicht von Süden

Hopfen am See ist ein Stadtteil der bayerischen Stadt Füssen im schwäbischen Landkreis Ostallgäu.

Der vom Tourismus geprägte Luft- und Kneippkurort liegt am Nordufer des Hopfensees etwa vier Kilometer nordwestlich von Füssen auf einer Höhe von 801 m über NN. Es gibt zahlreiche Übernachtungsmöglichkeiten in Kurkliniken, Hotels, Ferienwohnungen und Privatunterkünften sowie einen Campingplatz.

Auf einem Hügel über dem Ort liegt die Ruine der Burg Hopfen.

Inhaltsverzeichnis

GeschichteBearbeiten

Die erste bekannte urkundliche Erwähnung von Hopfen am See stammt aus dem Jahr 1172, damals unter dem Namen de Hophen. Lange Zeit bestand der Ort nur aus wenigen Häusern. Anfang des 20. Jahrhunderts vergrößerte sich die Ortschaft allmählich, und sie bekam den amtlichen Zusatz am See verliehen.

Nach dem Zweiten Weltkrieg begann die Entwicklung zu einem Kur- und Urlaubsort. Im Rahmen der bayerischen Gemeindegebietsreform wurde die zuvor selbständige Gemeinde zunächst am 1. April 1971 um die Ortschaft Eschach vergrößert,[1] dann aber am 1. Mai 1978 der Stadt Füssen zugewiesen.[2]

Die Pfarrkirche St. Peter und Paul wurde 1984 restauriert. Sie ist mit Stuck von Joseph Fischer aus Faulenbach ausgestattet, einem ausgezeichneten Stuckateur seiner Zeit. Ferner sind Freskenfragmente des frühen 15. Jahrhunderts sehenswert, die den Kampf des hl. Georg mit dem Drachen darstellen.

InternationalBearbeiten

Ein Bild des Hopfensees wurde von Microsoft für Windows 7 als Hintergrundbild verwendet und findet sich auf vielen Desktops von Computern.

InfrastrukturBearbeiten

Die nächsten Autobahnabfahrten befinden sich seit der Fertigstellung der A 7 bei Nesselwang und Füssen. Östlich des Ortes verläuft die B 16 nach Füssen. Auf der Ortsdurchfahrt Hopfen gilt Tempo 30. In Füssen und bei Hopferau gibt es Bahnstationen an der Bahnstrecke Biessenhofen–Füssen (früher gab es an dieser Bahnstrecke auch einen eigenen Haltepunkt Hopfensee).

PersönlichkeitenBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C. H. Beck, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 468.
  2. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 779.

WeblinksBearbeiten

Koordinaten: 47° 36′ 17″ N, 10° 41′ 9″ O