Holzelfingen

Siedlung in Deutschland

Holzelfingen ist ein Ortsteil der Gemeinde Lichtenstein im Landkreis Reutlingen in Baden-Württemberg. Das Dorf liegt auf 700 Meter Höhe und liegt am Ende des nach ihm benannten Albaufstiegs Holzelfinger Steige.

Holzelfingen
Gemeinde Lichtenstein
Wappen von Holzelfingen
Koordinaten: 48° 25′ 30″ N, 9° 16′ 35″ O
Höhe: 700 m
Einwohner: 1282 (2016)
Eingemeindung: 1. Januar 1975
Postleitzahl: 72805
Vorwahl: 07129
Ansicht von Holzelfingen
Ansicht von Holzelfingen

GeschichteBearbeiten

Holzelfingen wird 1220 erstmals schriftlich erwähnt.

Am 1. Januar 1975 wurden die ehemals selbständigen Gemeinden Holzelfingen und Honau nach Unterhausen eingemeindet, die Gemeinde wurde in Lichtenstein umbenannt.[1]

SehenswürdigkeitenBearbeiten

 
Kirche St. Blasius

TriviaBearbeiten

Die Protagonisten der 1909 erschienenen Erzählung Rapunzel von Ludwig Finckh sind Bewohner von Holzelfingen. Die Erzählung beginnt mit einer Huldigung auf das Dorf: „Auf der Schwäbischen Alb, mitten auf dem grauweißen Kalkfelsen, liegt das Dorf Holzelfingen. Dort möchte ich geboren sein wie Konrad Vogelmist, dessen Mutter sagte, sie wolle lieber nicht in den Himmel kommen als irgendwo anders auf der Erde leben denn in Holzelfingen. Und da hatte sie recht.“[2] In Holzelfingen-Lichtenstein gibt es ferner eine Ludwig-Finckh-Straße. Benjamin Goller begann seine Karriere beim TSV Hotzelfingen.

LiteraturBearbeiten

  • Markus Numberger und Rolf-Dieter Blumer: Eine gewichtige Angelegenheit. Restaurierung der Gemeindewaage in Lichtenstein-Holzelfingen. In: Denkmalpflege in Baden-Württemberg, Nr. 2/2018, S. 139–142.

WeblinksBearbeiten

Commons: Holzelfingen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 538.
  2. Ludwig Finckh: Rapunzel. Deutsche Verlags-Anstalt, Stuttgart und Leipzig 1909, S. 7.