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Herbert Lindinger

österreichischer Designer

Herbert Lindinger (* 3. Dezember 1933 in Wels) ist ein österreichischer Grafiker, Industriedesigner, Ausstellungsgestalter und Hochschullehrer mit Wirkungsorten unter anderem in Linz, Ulm und Hannover.[1]

Inhaltsverzeichnis

LebenBearbeiten

 
Technische Zeichnung von Lindinger

Der 1933 in Oberösterreich geborene Herbert Lindinger studierte in der Nachkriegszeit in Ulm an der dortigen Universität die Fächer visuelle Kommunikation und Produktgestaltung.[2]

In Ulm wirkte Lindinger von 1962 bis 1968 als Dozent, bevor er 1971 zum Professor in die niedersächsische Landeshauptstadt Hannover an die dortige Universität berufen wurde und seitdem als Direktor zugleich das Institut für Industrial Design leitete.[2]

Künstlerisch gestaltete Lindinger beispielsweise U-Bahnen, Busse, Straßenmobiliar und Plätze in verschiedenen Städten in Deutschland. Als Ausstellungsgestalter wirkte er zudem international.[2]

Herbert Lindinger wurde vom Verband Deutscher Industrie Designer (VDID) zum Präsidenten gewählt.[1]

Auszeichnungen (Auswahl)Bearbeiten

  • Goldmedaille der X. Designbiennale[1]
  • Briefmarke 145 ct der Serie »Design aus Deutschland« (2017) würdigt Herbert Lindinger[3]

Werke (Auswahl)Bearbeiten

SchriftenBearbeiten

  • in der Zeitschrift form. Internationale Revue, 1964: Design Geschichte;
    • Das 19. Jahrhundert. Materialien, Heft 26, S. 18–27
    • Produktgestaltung vor der Französischen Revolution, Heft 27, S. 26–32
    • Betrachtungen zur Antike, Heft 28, S. 37–43
  • Kristin Riedemann (Red.), Herbert Lindinger, Claus-Henning Huchthausen: Geschichte des Industrial Design. Der Entwicklung der Design in Deutschland von 1850 bis 1975 an exemplarischen Beispielen, 3. Auflage, Hrsg.: Internationales Design Zentrum Berlin e.V. (IDZ), Berlin: IDZ; Darmstadt: Rat für Formgebung, 1985

als Herausgeber:

LiteraturBearbeiten

  • Urbanes Design. Konzepte und Realisationen der Designergruppe Lindinger und Partner, Hannover. Begleitschrift zur Ausstellung vom 17. Mai bis 19. Juni 1983 im design center stuttgart, Landesgewerbeamt Baden-Württemberg, 1983[1]
  • Hans Strodel et al.: Kürschners Deutscher Gelehrten-Kalender. Bio-bibliographisches Verzeichnis deutschsprachiger Wissenschaftler der Gegenwart, Bd. 2. München u. a.: Saur, 2005, S. 2076[1]

WeblinksBearbeiten

  Commons: Herbert Lindinger – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b c d e o.V.: Lindinger, Herbert in der Datenbank Niedersächsische Personen (Neueingabe erforderlich) der Gottfried Wilhelm Leibniz Bibliothek – Niedersächsische Landesbibliothek in der Version vom 29. September 2006, zuletzt abgerufen am 14. März 2018
  2. a b c o. V.: Lindinger, Herbert auf der Seite der österreichischen Mediendatenbank aeiou.at [ohne Datum], zuletzt abgerufen am 14. März 2018
  3. Bundesfinanzministerium - Serie "Design aus Deutschland" Herbert Lindinger: Stadtbahn Stuttgart. Abgerufen am 18. Mai 2019.