Haruhiko Kuroda

japanischer Volkswirt, Leiter der japanischen Zentralbank

Haruhiko Kuroda (jap. 黒田 東彦, Kuroda Haruhiko; * 25. Oktober 1944 in Ōmuta, Präfektur Fukuoka, Japan) ist seit März 2013 japanischer Zentralbankchef unter Ministerpräsident Shinzo Abe.[1][2] Als solcher ist Kuroda für die geldpolitischen Rahmenbedingungen der wirtschaftspolitischen Reformen Abes verantwortlich. Das international umstrittene Reformprogramm, auch Abenomics genannt, besteht wirtschaftsseitig aus umfangreichen Konjunkturprogrammen und Deregulierungen sowie einer enormen Geldschwemme seitens der Notenbank. Abe und Kuroda versuchen damit Japans Wirtschaftskrise zu durchbrechen.

Haruhiko Kuroda auf dem Weltwirtschaftsforum 2010 in Davos

Der studierte Volkswirt mit Abschlüssen an den Universitäten Tokyo und Oxford war zuvor von Juli 1999 bis Januar 2003 Vize-Finanzminister unter Makiko Tanaka, von März 2003 bis Januar 2005 Wirtschaftsweise des Kabinetts Koizumi sowie von Februar 2005 bis März 2013 8. Präsident der Asiatischen Entwicklungsbank.[3][4]

Siehe auchBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Lew says Bank of Japan action aimed at domestic demand. Reuters, abgerufen am 17. Dezember 2014.Vorlage:Cite web/temporär
  2. Communiqué G20 Meeting of Finance Ministers and Central Bank Governors Washington DC, April 19, 2013. G20 Information Centre, abgerufen am 17. Dezember 2014.Vorlage:Cite web/temporär
  3. Haruhiko Kuroda is ADB president. In: rediff.com. 18. November 2004, archiviert vom Original am 21. März 2013; abgerufen am 17. Dezember 2014.
  4. Biographies of past ADB presidents. Asian Development Bank (ADB), archiviert vom Original am 21. März 2013; abgerufen am 17. Dezember 2014.Vorlage:Cite web/temporär