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Harald Wolter-von dem Knesebeck

deutscher Kunsthistoriker

Harald Wolter-von dem Knesebeck (* 1964 als Harald Wolter in Hildesheim) ist ein deutscher Kunsthistoriker.

Er studierte Kunstgeschichte, Klassische Archäologie, Christliche Archäologie, byzantinische Kunstgeschichte und Philosophie in Göttingen und München. 1998 wurde Wolter-von dem Knesebeck in Göttingen mit der Arbeit Der Elisabethpsalter in Cividale del Friuli. Buchmalerei für den Thüringer Landgrafenhof zu Beginn des 13. Jahrhunderts (erschienen Berlin 2001) promoviert. Anschließend erhielt er ein Forschungsstipendium des Landes Niedersachsen am Zentralinstitut für Kunstgeschichte in München und war Postdoktorandenstipendiat beim Graduiertenkolleg Kirche und Gesellschaft im Hl. Römischen Reich des 15. und 16. Jahrhunderts der Universität Göttingen. Von 2000 bis 2006 war er wissenschaftlicher Assistent für Kunstwissenschaft an der Kunsthochschule Kassel der Universität Kassel. Im Jahre 2006 habilitierte sich Wolter-von dem Knesebeck mit der Schrift Bilder für wirt, wirtin und gast. Studien zur profanen Wandmalerei von 1200 bis 1500.

Seit 2008 ist er Professor für Kunstgeschichte unter besonderer Berücksichtigung des Mittelalters an der Universität Bonn, zudem seit 2011 Leiter der Sektion Kunstgeschichte der Görres-Gesellschaft sowie Fachvertreter für Kunstgeschichte im Beirat des Mediävistenverbandes e.V. Wolter-von dem Knesebeck initiierte darüber hinaus das 2013 eröffnete Paul-Clemen-Museum in Bonn, das auch von ihm kuratiert wird.

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