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Hans Gerd Rötzer (* 1933) ist ein deutscher Literaturwissenschaftler und Sachbuch-Autor.

LebenBearbeiten

Hans Gerd Rötzer studierte Literaturwissenschaft und Pädagogik mit Abschluss. Rötzer promovierte im Jahre 1961 über das Thema „Reinhard Johannes Sorge – Theorie und Dichtung“. Danach war er unter anderem an der Technischen Hochschule Darmstadt und der Erasmus-Kittler-Schule tätig. Im Jahre 1971 habilitierte sich Rötzer über das Thema „Picaro – Landtstörtzer – Simplicius. Studien zum niederen Roman in Spanien und Deutschland“. Im Anschluss an die Habilitierung erhielt er eine Professur an der Justus-Liebig-Universität Gießen. Rötzer lehrte neuere deutsche Literaturwissenschaft, Didaktik, Deutsch als Fremdsprache und Komparatistik. Daneben forschte er auf den Gebieten europäischer Barock, europäischer Schelmenroman, deutsch-spanische Literaturbeziehungen, Literaturvermittlung und deutsche Literaturgeschichte. Rötzer war in den Jahren 1973/1974 und 1989/1990 Dekan und bis zum Jahre 1998 Kontaktprofessor für Stipendienprogramme.

Veröffentlichungen als Herausgeber (Auswahl)Bearbeiten

  • Reinhard Johannes Sorge: Werke in drei Bänden (1962 / 1967)
  • Begriffsbestimmung des literarischen Expressionismus (1976)
  • Traditionalität und Modernität in der europäischen Literatur – Ein Überblick vom Attizismus-Asianismus-Streit bis zur "Querelle des Anciens et des Modernes" (1979)
  • Europäische Lehrdichtung (mit H. Walz) (1981)
  • Texte zur Geschichte der Poetik in Deutschland (1982)
  • Simplicianischer Jan Perus (1986)
  • Deutsche Literatur in Beispielen (2002)

WeblinksBearbeiten

Deutscher Akademischer Austauschdienst: Hans Gerd Rötzer. In: Germanistenverzeichnis, abgerufen am 7. März 2017