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Habel

Hallig im nordfriesischen Wattenmeer

Habel (dänisch: Habel, friesisch: Haabel) ist mit 6 Hektar[1] (nach anderen Angaben 7,4 Hektar[2]) die kleinste Hallig im nordfriesischen Wattenmeer. Sie gehört verwaltungsmäßig zur Gemeinde Gröde. Ihre Länge beträgt rund 655 Meter und ihre maximale Breite etwas über 100 Meter.

Habel
Habel von Westen gesehen
Habel von Westen gesehen
Gewässer Deutsche Bucht, Nordsee
Inselgruppe Nordfriesische Inseln
Geographische Lage 54° 38′ 12″ N, 8° 45′ 59″ OKoordinaten: 54° 38′ 12″ N, 8° 45′ 59″ O
Habel (Schleswig-Holstein)
Habel
Länge 640 m
Breite 210 m
Fläche 6 ha
Höchste Erhebung m
Einwohner unbewohnt
Hauptort (Norderwarft)
Die Inseln und Halligen im Nordfriesischen Wattenmeer
Die Inseln und Halligen im Nordfriesischen Wattenmeer

2006 hat das Amt für ländliche Räume (ALR) die Größe genau ermittelt: die Gesamtfläche einschließlich Deckwerk beträgt nach GIS-Berechnungen 7,4 Hektar.[3]

Auf Habel befindet sich eine Warft, die Norderwarft, mit einer Vogelschutzstation, die nur im Sommer mit einem Vogelwart besetzt ist. Im 19. Jahrhundert gab es noch eine zweite Warft, die Süderwarft. Sie verschwand jedoch gegen Ende des Jahrhunderts, als sie bereits abgesiedelt war, vor der Südküste im Meer.

Habel liegt in der Schutzzone I des Nationalparks Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer. Daher ist das Betreten der Hallig durch die Allgemeinheit untersagt. Die Hallig ist Eigentum des Landes Schleswig-Holstein. Sie wird, wie auch die Halligen Norderoog und Südfall, vom Verein Jordsand mit Sitz in Ahrensburg betreut. Habel dient vielen Seevögeln als Brut- und Rastgebiet. Ihre besondere Bedeutung erhält die Hallig als Äsungsareal der Ringelgans, aber auch durch Vorkommen der Küstenseeschwalbe.

Habel ist seit 1924 unbewohnt. 1871 wurden noch 12 Einwohner gezählt, 1905 nur noch 3.[4]

GalerieBearbeiten

Siehe auchBearbeiten

WeblinksBearbeiten

  Commons: Hallig Habel – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Informationen auf halligen.de, abgerufen am 21. Juli 2012
  2. Exkursion auf die Hallig Habel. In: Verein Jordsand zum Schutz der Seevögel und der Natur e.V. (Hrsg.): Seevögel. Band 39, Nr. 2, Juni 2018, S. 27.
  3. Seevögel 2008, Band 29, Heft 1
  4. Statistisches Landesamt Schleswig-Holstein: Historisches Gemeindeverzeichnis Schleswig-Holstein 1867-1970, Kiel 1972, S. 92