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Höningen (Köln-Rondorf)

Stadtviertel von Köln-Rondorf

Höningen ist eine Siedlung im Kölner Stadtteil Rondorf im Stadtbezirk Rodenkirchen.

Geschichte und LageBearbeiten

Im Westen grenzt Höningen an den Kölner Güterbahnhof Eifeltor, das Industriegebiet Konraderhöhe und den zur Stadt Hürth gehörenden Stadtteil Kalscheuren, im Süden an den Kölner Stadtteil Meschenich, im Osten an den Kern des Kölner Stadtteils Rondorf sowie im Norden an die Kölner Stadtteile Zollstock und Raderthal.

Bereits während der Römerzeit lebten im heutigen Höningen dauerhaft Menschen, wie Funde eines Landhauses samt Gräbern belegen. Entlang der alten Heerstraße, die durch das heutige Zollstock in die Kölner Innenstadt führte, entwickelte sich später während der Frankenzeit ein Weiler mit mehreren Landgütern. Urkundlich erwähnt wurde Höningen erstmals 941, als das Kölner Erzbistum an das Sankt-Cäcilien-Stift Ackerland in Höningen schenkte. Um 1880 bestand Höningen, der Rondorfer Bürgermeisterei im Kölner Landkreis zugehörig, aus dem Schiffhof am Leichweg, dem Kaimersgut und dem Essershof an der Brühler Straße sowie der Engelsschmiede an der Militärringstraße.

Neben einem reinen Wohngebiet mit Einfamilienhäusern, einigen wenigen landwirtschaftlichen Höfen und einer Reihe von kleineren Gewerbebauten, machen einen Großteil des zu Höningen zählenden Gebietes seit den frühen 1960er-Jahren Kleingärtneranlagen aus, die unmittelbar an den Kölner Grüngürtel grenzen. Im Süden von Höningen liegen darüber hinaus das Gestüt Konraderhof und die Friedhofsanlage Steinneuerhof.

Aufgrund der entlang der Bundesstraße 51 herrschenden Straßenprostitution nördlich von Höningen, ist das gesamte Gebiet der Siedlung samt umliegender Areale als Sperrbezirk ausgewiesen.

WeblinksBearbeiten